Das Geheimnis der perfekten Hundeleine: Wie Sie die richtige Hundeleine finden

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Verrückte Farben, tolle Muster, Stoffe jeder erdenklichen Art – Hundeleinen gibt es heutzutage in nahezu jeder erdenklichen Variation, von der „günstigen Alltagsleine“ bis hin zur „extravaganten Designerleine“ oder Spezialleinen wie “Jagdleinen” oder “Joggingleinen”. Doch zu unterscheiden, was wirklich wichtig und was eher aus modischen Gründen auffallend ist, fällt nicht zuletzt aufgrund der enormen Auswahl vielen Hundehaltern immer schwerer. Grund genug also, um die Materie einmal genauer zu beleuchten und in die vier wichtigsten Bereiche zu untergliedern.

 

Unterscheidungsmerkmal 1: Die Länge der Leine

Natürlich haben Hundeleinen unterschiedliche Längen, die Palette reicht von Kurzleinen unter einem Meter bis hin zu 10, 15 oder gar 20 Meter-Leinen. Entscheidend ist die Länge natürlich für die Kontrollmöglichkeiten des Halters über den Hund. Kurze Leinen üben Moxonleinen Hundeleinen Auswahleine sehr starke Kontrolle aus, lange Leinen ermöglichen dem Hund wesentlich mehr Freiheit. Leinen ab 5 Meter Länge werden in erster Linie zum Hundetraining oder auf der Jagd als Schleppleine oder Suchleine verwendet. So weit, so gut. Nun drängt sich aber die Frage auf, was denn die richtige Länge ist! Nun, das hängt nicht nur stark vom Vertrauen zwischen Hund und Halter und der Erziehung ab, sondern vor allem auch vom Gebrauch der Leine. Wenn Sie zumeist in stark frequentierten Straßen spazieren gehen, in denen es vor Menschen und Reizen nur so wimmelt, ist eine kurze Leine zu empfehlen. Sind Sie mehr in menschenleeren Gegenden unterwegs, empfiehlt sich ein längeres Modell. Sehr beliebt bei Hundehaltern ist daher die in aller Welt bekannte Flexileine, die es dem Hundehalter ermöglicht, die Länge der Leine individuell einzustellen. Weniger geeignet ist die Flexileine hingegen für Hunde, die permanent an der Leine ziehen, da der Hund hier sozusagen für das Ziehen an der Leine durch noch mehr Auslauf noch belohnt wird. Sehr beliebt sind übrigens längere Umhängeleinen, da der Hundehalter beide Hände frei hat.

Unterscheidungsmerkmal 2: Das Material der Leine

Grundsätzlich eignen sich die unterschiedlichsten Materialien für Hundeleinen. Dennoch werden sie auch heute Flexi Roll Leinen bei Hund Unterwegsnoch in erster Linie aus Nylon oder Leder hergestellt. Dies hat optische und praktische Gründe. Lederleinen aus hochwertiger Herstellung sind wahre handwerkliche Meisterwerke und überzeugen durch ihre Weichheit sowie den unbeschreiblichen Tragekomfort für Hund und Halter. Es fühlt sich einfach toll an, das weiche warme Leder einer Elchlederleine in den Händen zu halten. Nylonleinen verblüffen in vielen bunten Farben und wunderschönen Mustern und erregen dadurch mehr Aufsehen. Sie sind flexibel einsetzbar, widerstandsfähig und in vielen Längen und Breiten erhältlich. Für den Hund ist jedoch wichtig, dass die Leinen nicht starr sind, sondern flexibel nachgeben – natürlich ohne zu reißen. Im Kommen sind aktuell Materialien wie Biothane. Dieses Material trotzt Schmutz und Nässe. Es nimmt auch keine unangenehmen Gerüche an. Wenn wir jedoch ehrlich zu uns sind: Unserem Hund ist es nicht ganz so wichtig, aus welchem Material seine Leine gefertigt ist. Am liebsten würde er wohl ohne Leine die Welt erkunden Zwinkerndes Smiley Von daher spielt bei der Auswahl des Leinenmaterials in erster Linie der jeweilige Geschmack und Geldbeutel des Hundehalters eine entscheidende Rolle.

Unterscheidungsmerkmal 3: Die Qualität der Hundeleine

Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl einer Hundeleine ist die Qualität der Leine, denn egal ob Sie sich fürschleppleine-aus-kunststoff-orange eine Lederleine oder Nylonleine entscheiden, Qualitätsunterschiede gibt es natürlich auch innerhalb der jeweiligen Materialgruppen. Minderwertige Leinen halten Belastungen nicht lange stand und können reißen, was allein an vielbefahrenen Straßen im Falle eines Falles eine erhebliche Gefahrenquelle für den Hund, aber auch für andere Verkehrsteilnehmer, darstellt. Kontrollieren Sie also nicht nur beim Kauf die gewählte Leine auf Reißfestigkeit, untersuchen Sie sie auch von Zeit zu Zeit auf rissige und poröse Stellen. Hundeleinen aus dem Fachhandel überzeugen durch beste Verarbeitungsqualität und hohen Tragekomfort. Hervorragende Lederleinen werden sogar noch nach alter Sattlertradition in Handarbeit gefertigt. Auch bei Nylonleinen gibt es große Unterschiede bei der Nylonqualität. So sind manche Leinen doppelllagig und besonders robust vernäht. Deshalb sollten Sie bei der Anschaffung einer Hundeleine nicht am falschen Ende sparen.

Unterscheidungsmerkmal 4: Der Einsatzzweck der Hundeleine

Das Freizeitverhalten vieler Menschen hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert und Nylon Hundeleinen in grosser Auswahlglücklicherweise ist der beste Freund des Menschen oftmals bei den Aktivitäten seines Frauchens oder Herrchens mit dabei. So bevorzugen Sportler bei ihren täglichen Läufen spezielle Joggingleinen, die praktische Taschen zum Verstauen von Zubehör wie Schlüssel oder Handy bieten und zudem die Hände des Joggers frei halten. Jäger und Mitglieder von Rettungshundestaffeln schwören hingegen auf entsprechende Spezialleinen z.B. aus Biothane, denen Schmutz und Nässe überhaupt nichts anhaben kann und die zudem extrem reißfest sind. Wer viel bei nassem Wetter unterwegs ist bevorzugt Leinen aus Neopren, die wetterfest sind und wieder schnell trocknen. Wer mit seinem Hund viel in der Stadt unterwegs ist, legt wiederum viel Wert auf das Design und schicke Aussehen der Hundeleine und wird bei den unzähligen Farben und Mustern von Lederleinen und Nylonleinen fündig. Retrieverbesitzer trifft man häufig mit Moxonleinen an, einer Kombination aus Halsung und Leine, die das schnelle Abstreifen und Verstauen der Leine ermöglicht. Für das Training der Leinenführigkeit empfehlen wir den Einsatz einer Schleppleine, die dem Hundehalter auch dann noch Kontrolle über den Hund ermöglicht, wenn er sich etliche Meter vom Hundeführer entfernt aufhält.

Richtiger Einsatz einer Hundeleine

Nun wird die Hundeleine oftmals als verlängerter Arm des Hundehalters bezeichnet und sichert vielen professionellen Hundetrainern und Hundeschulen den Lebensunterhalt, da das richtige “Bei-Fuß-Gehen” an der Leine oder lästige Probleme wie das “An-der Leine-ziehen” zu den häufigsten Problemfeldern von Hundehaltern zählen. Wie Sie schon einem Welpen von Anfang an das korrekte “Bei-Fuß-Gehen” beibringen und einem an der Leine ziehenden Hund diese Unart abgewöhnen können, werde ich in einem der nächsten Beiträge hier im Hundeblog aufgreifen.

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Kommentare

  1. Sehr interessanter Artikel – Lob an den Autor!

  2. presch meint:

    der Artikel war ausgesprochen ausführlich und interessant, ich hätte gern weitere Ausführungen z.B ziehen an der Leine .
    Git

  3. Ich finde es mittlerweile richtig schwer eine passende Leine für unseren geliebten Vierbeiner zu finden, deswegen habe ich den Neukauf immer noch nicht getätigt. Aber dank diesen Tipps habe ich endlich eine Idee, auf was ich überhaupt achten muss 🙂
    ps: warum kann man die kommentare hier nicht abonnieren? 😉

  4. Letztens bin ich auch vor der Entscheidung gestanden, welche Hundeleine ich für meinen Lucky kaufen soll, hätte ich diesen Beitrag bloß vorher schon entdeckt 🙂 Naja.. DAnk der guten BEratung im Handel, hab ich mich doch für eine geeignete entscheiden können. Und zwar für eine Flexileine.. Hab zum Glück die richtige Entschiedung getroffen, weil Lucky sie erfreulich angenommen hat 🙂 Werde beim nun, beim nächsten „Leinenkauf“ die Infos aus diesem tollen Beitrag in meine Entscheidung iintegrieren!

    LG Brigi

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