Ein Golden Retriever spricht „Klartext“: Das Geheimnis des perfekten Hundebetts erfahren Hundefreunde hier im exklusiven Interview

Für alle Lebewesen ist Schlaf ein essenzieller Bestandteil des Lebens. Er lässt das Hirn die Eindrücke des Tages verarbeiten und den Körper zur Ruhe kommen. Und weil die meisten Lebewesen circa ein Drittel ihres Tages – und somit ihres Lebens – auf ihrem Ruheplatz verbringen, ist dieser von enormer Bedeutung, natürlich auch für Hunde!

Hundebetten im Praxis Test bei Hund-UnterwegsDas Hundekörbchen ist der Heilige Gral eines jeden Vierbeiners, sein eigenes Revier, eine Oase der Ruhe und Entspannung. Und weil der Hund des Menschen bester Freund ist, gibt es natürlich eine Vielzahl von Angeboten und Varianten: Hundebetten, Gesundheitsbetten, Hundekörbchen, Hundesessel, Hundesofa, Outdoor-Hundeschlafsäcke – nichts, was es nicht gibt. Doch Vorsicht! Körbchen ist nicht gleich Körbchen, und ob Sie es glauben oder nicht, die falsche Wahl kann enorme gesundheitliche Schäden verursachen.

In einschlägigen Magazinen und Hundeforen findet man eine Menge Tipps zu diesem Thema. Diese haben jedoch einen gravierenden Nachteil: Sie wurden von Menschen verfasst. Hier im Hundeblog beleuchten wir die Thematik mal aus der Sicht unserer Vierbeiner. Hundeexpertin Constanze Jeske konnte Golden Retriever-Dame “Fly” aus dem Hund-Unterwegs-Team zu einem exklusiven Interview “überreden”:

Hallo Fly, vielen Dank dass Du Dir Zeit für dieses Interview genommen hast, ich weiß ja, dass Du zwischen Deinen “Nach-Mäusen-Buddel-Aktionen” im Garten, Deinen vielseitigen Experimenten in Sachen “gesunder Ernährung” und Deinen Terminen bei der Kosmetikerin recht wenig Zeit für solche Termine hast. Bevor wir uns dem Thema “Das perfekte Hundebett” widmen vielleicht zum Einstieg ein paar Worte zu Deiner Person?

Hallo Constanze, danke für die große Tüte Lakse Kronch ! Können wir nicht öfters solche Interviews machen? Ach so, sorry, das sollte ich ja nicht an die große Glocke hängen. Also kurz zu meiner Person: Golden Retriever Hündin mit tollem Formwert, blond gelocktem Fell, schlank, knackig, durchtrainiert, intelligent, verführerisch, athletisch, sportlich, motiviert und…

Danke Fly, das reicht glaube ich. Jeder kann sich nun ein plastisches Bild von Dir machen. Kommen wir nun auf das Thema Hundebett zu sprechen. Was ist Deiner Meinung nach das wichtigste Merkmal eines tollen Hundebetts?

Golden Retriever Dame Fly in ihrem ElementIch versteh die Frage nicht so richtig, warum benutzt Du das Wort “Hunde” vor dem “Bett”? Meiner Meinung nach sollten die Menschen da keinen Unterschied machen. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Krisen bietet es sich doch an, dass wir mit unseren Menschen gemeinsam auf dem Sofa oder Sessel liegen und anschließend hinter ihnen her in deren Bett trotten. Dort ist es kuschelig warm und gemütlich, das spart gleichzeitig Heizkosten und die Anschaffungskosten für das Hundebett sowieso. Ich bevorzuge also Betten, ohne das Hund davor.

Ich habe davon gehört, dass manche Hunde in den Betten ihrer Frauchen und Herrchen schlafen, doch weiß ich zufälligerweise aus erster Hand, dass Du das nicht darfst und in einem echten Hundebett schläfst. Was gefällt Dir also an Deinem Hundebett, bist Du damit zufrieden?

Man wird ja wohl noch träumen dürfen oder? Ich habe gerade den Idealzustand für uns Hunde beschrieben und wenn jetzt demnächst ein EU-Land nach dem anderen Pleite geht (an dieser Stelle ein kleiner Gruß an meine kleine griechische Dalmatinerfreundin…) werden meine revolutionären Wirtschaftstheorien zur Vermeidung unnötiger Ausgaben für Hundebetten bestimmt nochmal von der EU aufgegriffen. Aber wenn Du mich schon so direkt fragst was das Wichtigste an einem Hundebett ist: KOMFORT !!!  An zweiter Stelle kommt dann KOMFORT und an dritter Stelle wieder KOMFORT !!!

Ja komfortabel sollte ein Hundebett natürlich sein, das sehe ich genau so. Kannst Du das mal bitte etwas konkreter beschreiben !

Also damit meine ich, dass ein Hundebett genügend groß sein sollte. Ich muß mich darin ausstrecken können. Zwar rolle ich mich meistens wie eine Rosinenschnecke zusammen, so dass der Eindruck entstehen könnte, dass mein Hundebett zu groß ist, doch ich liebe es auch, mich gaaaanz lang auszustrecken und dann möchte ich nicht, dass meine straffen gutgebauten schlanken Beine über den Rand hinausragen…

O.k. Fly, das klingt überzeugend. Obgleich ich gelegentlich beobachte, dass Deine Labrador-Freundinnen sich in Katzenbetten hineinquetschen oder sogar mit einer Hälfte im Hundebett liegen und mit der anderen Hälfte auf dem Fußboden…

Was soll ich dazu sagen? Labradore halt…man sollte derart psychologisch auffälliges Verhalten nicht auf alle Hunde übertragen. Komfort heißt für mich also in erster Linie: Groß muß es sein, mir ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer vermitteln, endlose Weite kombiniert mit einer himmlisch weichen Liegefläche die mir das Gefühl vermittelt, auf Wolken zu schweben….

Na gut, halten wir also fest: Komfortabel muß ein Hundebett sein. Wie siehts mit der Hygiene aus?

Ich kenne nur Hyänen, was bedeutet Hygiene?

Das ist die „Lehre von der Verhütung von Krankheiten und der Erhaltung, Förderung und Festigung der Gesundheit“. Es geht um Sauberkeit und so. Obwohl ich gerade überlege, ob es Sinn macht, mit Dir über dieses Thema zu sprechen, wenn ich mich daran erinnere, dass Du Dich gestern in Kuhfladen gewälzt hast, Schafskot gefressen hast und 10 Minuten in einem Schlammtümpel Fische und Kröten observiert hast…

Ach soooo, Hygiene meinst Du. Was hat das mit Betten zu tun? Verstehe ich jetzt nicht ganz.

Vergiss es einfach Fly. Du wirst es nicht nachvollziehen können, dass manche Menschen es zu schätzen wissen, wenn sie beispielsweise ein Bett mit Leder- oder Kunstlederbezug einfach mit einem feuchten Lappen abwischen können und sich keine Parasiten und Bakterien im Stoff einnisten können. Oder wenn sie einen Nylonbezug abnehmen und waschen können. Es gibt ja sogar inzwischen Hundebetten mit Nanoeffekt.

Ja, ich glaube in Star Wars und Avatar gabs so was. Aber neben dieser Hyäne, äh ich meine Hygiene, finde ich noch folgenden Punkt sehr wichtig: Gemütlichkeit ! Ein Hundebett sollte auf jeden Fall gemütlich sein. Damit meine ich, es sollte einen dicken weichen Rand haben, wo wir unseren Kopf drauflegen können. Du wirst vielleicht schon bemerkt haben, dass wir es lieben, beim Schlafen unseren Kopf etwas erhöht auf so einen Rand zu legen. Und diese tollen neuen orthopädischen Hundebetten finde ich auch echt klasse. Selbst wenn sich meine mopsigen Freundinnen aus dem Weight-Watchers-Treffen auf so ein Bett drauflegen, nimmt es danach wieder seine ursprüngliche Form an und liegt sich nicht so durch wie diese billigen Betten aus dem Supermarkt…

Freundinnen aus dem Weight-Watchers-Treffen? Erwähntest Du vorhin nicht Deinen durchtrainierten, attraktiven und muskulösen Traumkörper?

Ups, erwischt. Ich arbeite daran. Wie spät ist es eigentlich? Ich muß zum Treffen. Wieviel wiege ich eigentlich heute? Warum ist die Tüte Lakse Kronch leer? War ich das? Oh mein Gott, was soll ich nun tun? Pfote in den Hals?  Ich hasse Diäten! Kreisch….

Vielen Dank Fly für dieses aufschlussreiche Interview zum Thema Hundebetten. Ich darf noch mal zusammenfassen: Die wichtigsten Kriterien für ein perfektes Hundebett sind 1. Komfort, 2. Hygiene und 3. Gemütlichkeit, richtig?

Ja korrekt, komfortabel, hyänisch und gemütlich muss es sein, dann ist jeder Hund glücklich! Aber wer um alles in der Welt hat die Waage schon wieder versteckt?  Bestimmt wieder diese Labis….wenn ich die erwische ! Verstecken immer alles. Schrecklich !

Nochmal herzlichen Dank liebe Fly für dieses Interview. Ich denke, unsere Leser sind schon ganz gespannt auf das nächste fachkundige Interview mit Dir! Und viel Glück gleich bei Deinem Weight-Watchers-Treffen !

Für ein glückliches aktives Zusammenleben von Mensch & Hund !

Herzliche Grüße an alle Hundefans da draußen in der ganzen Welt

Constanze Jeske

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Kommentare

  1. Tatjana meint:

    Wuuuhaaa! Große Klasse, dieses Interview!
    Ich habe es richtig genossen, das zu lesen!  Und außerdem weiß ich jetzt, dass das Pfotenvolk, das zu beherbergen ich die Ehre habe, alle beide die richtigen Hundebetten haben :-)))
    Liebe Grüße an alle bei Hund-unterwegs –
    und besonders an Fly von Mara Drachenzahn und Sir Lugh

  2. Claudi+funny meint:

    Juhu Fly!

    Hihi cooles Interview, wenn du mal Zeit hast, lass toben gehen, ich möchte Rennen, Rennen,rennen! Und danach in MEINEM Traumkorb einkuscheln und schlafen:)

    Deine kleine Dalmi-Freundin

    Funny

  3. Mein liebes Flychen 🙂 sammt liebem Frauchen! Das ist aber ein klasse Interview 😉  Liebste Grüße von Mama Daika, Nichtchen Lilli und dem kleinen Zwirbel Joe :):) sammt Uli  

  4. Geniales Interview!
    Mein Hund möchte auch immer in meinem Bett schlafen, jedoch findet meine Freundin das nicht so toll, sodass er neben mir schläft.
    Wenn meine Freundin dann nicht bei mir schläft, dann der kleine auf mein Bett 😉

  5. Hallo, warum lädt die Seite so langsam, liegt es an meinem Browser?

  6. Klasse Interview! Ich habe köstlich gelacht… Das Interview mit der Sicht eines Hundes ist eine klasse Idee 🙂

    Mein Hund hat genauso ein Hundebett – mit kleinem Rand zum Kopfdrauflegen 😉

    Ich wünsche euch ein schönes Kuscheln – denn ab und an darf doch jeder Hund mal auf die Couch oder mit ins Bettchen 😉

    • Ab und zu ins Bett oder auf die Couch klingt wie dann doch den Schokoriegel an der Kasse für den lieben Kleinen…und nachher wundern sich die großzügigen Eltern, dass das Kind quengelt und immer wieder versucht, den Riegel an der Kasse zu bekommen….dann gibt es Geschrei. Verstehen Hunde eine Ausnahme? Können sie einschätzen, dass der Mensch ihnen heute mal gutes will, morgen jedoch wieder andere Regeln gelten ???? Nein !
      Ich verstehe immer wieder nicht, dass der Mensch meint, er tut seinem Hund gutes, wenn er ihn wie einen Mensch behandelt. Das Ergebnis sind Hunde, die anspringen, die am Tisch quengeln, die Leute am Eingang „begrüßen“, die „nur spielen“ wollen – die keiner haben will.
      Konsequenz und Zurechtweisungen sind ja Stichwörter, wo sich schon viele Eltern bei ihren eigenen Kindern schwer tun. Auch mit einem Hund kann man nicht diskutieren, was es heute zu fressen gibt, auch ein Hund hat kein Mitspracherecht, was er darf und was nicht. Das ist auch gut so, liebe Menschen. Ich hoffe, da erfolgt ein Umdenken bei vielen Hundehaltern – im Sinne der Hunde.

  7. Katrin meint:

    Wirklich super lustiges und kreatives Interview 😉 Als Golden Retriever-Besitzerin habe ich fast das Gefühl, du würdest über meinen Hund sprechen!

    Mit dem haben wir übrigens auch schon eine richtige „Hundebett-Odyssee“ hinter uns. Er ist gerade mal 2,5 Jahre alt und wir haben bestimmt schon 10 Betten gekauft.

    Die ganze Geschichte dazu gibt es hier in der Rubrik Erstausstattung Hund:

    http://www.alles-ueber-goldies.de/erstausstattung-hund

    Liebe Grüße!

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