Kommentare

  1. Mareike meint:

    Ich finde es hierbei noch extrem erwähnenswert, dass der Sitz hinter dem Vorderbein ebenfalls sehr wichtig! Das Geschirr sollte nicht direkt hinter dem Ellbogen anliegen, da es dann zum Wundscheuern kommen kann. Weiterhin kann ich persönlich keine Geschirre von K9, also Geschirren, deren „Brustgurt“ einmal quer über die Brust verläuft, definitiv nicht empfehlen!! Es sieht super toll aus, wenn auf dem Klettsticker „Biotonne“ steht, aber der Schnitt eines solchen Geschirres lässt der Schulter kaum Platz, um sich frei zu bewegen… Sind sind einfach nicht ergonomisch auf den Hund zugeschnitten. In erster Linie sollte es genau DAS aber sein! Darauf sollte beim Kauf eines Geschirrs unbedingt geachtet werden.
    Auch sollte bei Wirbelsäulenerkrankungen Rücksprache mit einer Physiotherapeutin gehalten werden. Als Beispiel: Mein Hund hat Spondylose, die noch offen ist. Ein Geschirr darf er zwar tragen, aber die Empfehlung geht bei ihm eher in Richtung Halsband. Beim Geschirr verhält es sich folgenermaßen: Wenn er zieht, was beim Trailen durchaus mal vorkommen kann, dann wölbt sich die Wirbelsäule nach oben. Das ist aber für einen Spondylose-Hund unter Umständen extrem schmerzhaft, gerade wenn die Spondylose noch offen ist.
    Schlussendlich ist anzumerken, dass es individuell abzuwägen ist, was für den Hund in Frage kommt – Halsband oder Geschirr.

  2. Michael T. meint:

    Geschirre für den Hund sind sehr umstritten. Wenn es um das Thema Leinenführigkeit geht, haben solche Geschirre keinen Vorteil. Der Hund wird auch mit so einem Brustgurt den Hundebesitzer von A nach B „schleifen“ 😉 . Bei sportlichen Aktivitäten kann so ein Brustgeschirr sicherlich sehr sinnvoll sein, wenn Hund und Besitzer z.B. im Gebirge wandern gehen, kann der Hund mit so einem Geschirr viel besser zurückgehalten werden. Wie Mareike schon geschrieben hat, gibt es wie immer ein für und wider.

    LG

    Michael T.

  3. Jasmina meint:

    Ich denke auch, dass es wirklich sehr darauf ankommt, wie das Geschirr „gestaltet“ ist – also welche Form es hat. Für das Fahrradfahren mit meinem Hund nehme ich aber in jedem Fall ein Geschirr. Problematisch ist nur oft – wie schon erwähnt – dass viele Geschirre hinter dem Vorderlauf scheuern. Besonders wenn der Hund schnell neben dem Fahrrad hinterherläuft, habe ich das Gefühl, dass das extrem unangenehm für meinen Rüden ist. Was die K9-Geschirre betrifft, bin ich absolut bei Mareike. Die sehen ganz hübsch aus, aber der durchlaufende Querbalken an der Brust ist auch nicht gerade besser als ein Halsband. Ich habe mich deshalb für ein Ruffwear Geschirr entschieden und Hund und ich sind sehr zufrieden damit 🙂

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