Erstmals Hund aus kommerziellen Zwecken geklont

Wie den Medien in diesen Tagen zu entnehmen ist, klonten Forscher der Firma RNL Bio aus Seoul erstmals aus kommerziellen Gründen einen Hund.  Es ist nicht das erste Mal, dass Forscher einen Hund klonen. Dieses Mal stammte der Auftrag allerdings von einer Privatperson aus den USA, die Gewebe aus dem Ohr ihres Hundes im Kühlschrank aufbewahrt hatte.

Nach dem Tod des Hundes entnahmen die Forscher aus diesem Gewebe Zellen und setzten diese in Eizellen ein, die verschiedenen Hündinnen eingepflanzt wurden.

Die glückliche Drehbuchautorin aus Amerika nahm nun die geklonten Hundewelpen in Empfang und äusserte sich dahingehend, dass die Klonhunde völlig identisch mit ihrem verstorbenen Hund seien.

Ursprünglich hatte das Klon-Labor für seine Dienstleistung 150.000 Dollar verlangt. Letztendlich musste die Amerikanerin als Pionierin auf diesem Gebiet 50.000 Dollar berappen. 

Nach diesem erfolgreichen Versuch plant die Firma RNL Bio das Klonen von ca. 300 Hunden jährlich, die insbesondere an wohlhabende Amerikaner für dann tatsächlich 150.000 Dollar verkauft werden sollen.

Natürlich habe ich Verständnis dafür, wenn sich trauernde Hundeliebhaber nach der Rückkehr ihres verstorbenen Lieblings sehnen. Jeder der schon mal einen Hund auf seinem letzten Weg begleitet hat, kann die damit verbundene Trauer und Leere in den ersten Monaten danach nachvollziehen.

Dennoch habe ich ein mulmiges Gefühl bei der Vorstellung, dass Forschungslabore die Tierliebe vieler Menschen ausnutzen, um mit dem Klonen von Haustieren viel Geld zu verdienen. Außerdem erinnert mich dieses Vorgehen irgendwie an das Buch „Der Friedhof der Kuscheltiere“ von Stephen King.

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Kommentare

  1. dasvitamin meint:

    hallo,

    ich halte das ganze NOCH für sehr bedenklich wenn mann weiß das es noch keine möglichkeit gibt einen Klon ohne „Nebenwirkungen“ zu „produzieren“ da jedes Gen (wir menschen haben ca.24000 stk. bei Hunden weiß ich das nicht so genau) geschädigt sein KANN d.h. auch das dann jeder klon jederzeit bei Aktivierung eines Gens (z.b. bei eintritt in die Paupertät) ein Defektes Gen aktivieren kann, die folge wäre auf langer sicht mit sicherheit der Tot. das sind zwar alles nur wahrscheinlichkeiten was heist dass es durchaus vorkommen kann das man einen vollkommen gesunden welpen bekommt aber wer kann da schon vorher sicher sein? naja ich würde das risiko nimals eingehen mal davon abgesehen das ich keine 150000 tacken hab man muss immer bedenken das das Leben ist mit dem man spielt…

    p.s: bin kein Fachmann nur intersiert an dem Thema

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