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Mein Hund ist ein Genie! – Wie intelligent sind unsere Hunde wirklich?

hund unterwegs intelligenz

Uns muss niemand erklären, dass canis lupus familiaris, unsere Hauswölfe also, ganz schön was im Oberstübchen haben. Das befähigt sie zu Vielem: Vom ausgemachten Blödsinn, den sie als Welpen, aber auch noch als betagte Hundeopas und –omas veranstalten, über außerordentliche Leistungen als Servicehunde, Hirten, Retter, Jagdhelfer, Beschützer und einfühlsame Begleiter bis hin zu fernsehtauglichen Showeinlagen. 

Unter den Vertretern der mehr als 400 Hunderassen und unzähligen Mixe sind wahre „Einsteins“. Der eigene Hund zählt sowieso dazu – verpeilter Trottelkopf hin oder her.

Und er versteht uns doch!

Die Intelligenz von Hunden zeigt sich auf vielfältige Weise. Zu diesem Auswertungsergebnis umfangreicher Studien kommt Stanley Coren, Psychologe an der Universität von British Columbia in Vancouver (Kanada). Coren gelangte zu der Überzeugung, dass die geistigen Fähigkeiten unserer Haushunde in etwa denen von zweijährigen Kindern entsprechen.
Hunde zählen, betrügen und die meisten von ihnen können bis zu 150 Wörter unterscheiden. Gut 20 Prozent aller Testkandidaten kannten sogar die Bedeutung von 250 Wörtern. Außerdem entwickeln sie Strategien, um Artgenossen und Menschen bei der Erlangung von Vorteilen zu täuschen – etwa bei der Verteilung von Leckerbissen und anderen Belohnungen. Dabei passen sie durch Beobachtung ihr eigenes Verhalten dem ihrer Gegenüber an und nutzen offensichtlich ein gewisses mathematisches Grundverständnis, das sie im Zahlenraum bis 5 einfache Rechenoperationen bewältigen lässt. Diese Vorgehensweise setzt auch das Verstehen komplexer Sprachstrukturen voraus, wie es bisher nur Primaten zugeschrieben wurde. Vergleichbar mit diesen hat Coren ein einfaches Ich-Verständnis bei unseren Fellschnauzen ausgemacht. Eine Erkenntnis, die keinen unserer Leser überraschen dürfte.

Intelligenz bewiesen

Wenn unser Hund also vor einem Sprung über einen Zaun, ein Parcourshindernis oder einen Graben zögert, versucht er demnach, den Kraftaufwand für die benötigte Sprunghöhe zu ermessen, und „errechnet“ seine Chancen auf Erfolg. Bewertet er das Vorhaben als zu schwierig, flitzt er um das Hindernis herum.
Mit einem solchen Verhalten gilt das Vorhandensein eines Bewusstseins für seine körperlichen Fähigkeiten und Grenzen als erwiesen. Diese Selbst-Erkenntnis ist ebenso ein Indiz für Intelligenz wie die Gabe des Lernens durch Beobachtung sowie der Fähigkeit, sich zu erinnern, wo Kauknochen und Spielzeug versteckt wurden.

Ebenfalls ein Hinweis auf die Intelligenz unserer Mitbewohner ist deren Fähigkeit, zu vergleichen. Werden beispielsweise auf dem Boden vor einem Hund zwei unterschiedlich große Frikadellen in gerader Linie hintereinander platziert, wird er voraussichtlich die am nächsten liegende wählen. Liegen die Fleischstücke aber in gleichem Abstand zum Hund, fällt seine Wahl mit großer Wahrscheinlichkeit auf die größere Frikadelle. Wissenschaftler bezeichnen dieses Auswahlverhalten als „mathematisch primitive Schätzung“. Ein Experiment, das sich übrigens auch leicht unter weniger wissenschaftlichen Bedingungen zuhaus nachstellen lässt…

Jeder Hund ist anders schlau

Einige Hunde sind begabter als andere, aber ihre Leistungen sind auch in großem Maße abhängig von der Fähigkeit ihrer Halter, zu fordern und zu fördern. Ein Hund sieht sich nicht nur mit einer Vielzahl von Kommunikationssignalen seines Zweibeiners konfrontiert, er muss gleichzeitig auch noch die Menge der sozialen Kontakte seines Menschen unter sehr verschiedenen Umständen beurteilen lernen.
Er hat ständig vielschichtige Probleme zu lösen, muss sich permanent anpassen und schnell verstehen, was von ihm erwartet wird.
Die Stimulation seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten kann schon mit der Ankunft des Welpen im neuen Zuhause beginnen. Tun Sie es Kindern gleich, die ohne besondere Aufforderung sofort mit Locken und Spielen beginnen. Sprechen Sie also viel mit Ihrem neuen Familienmitglied, „erklären“ Sie, was Sie tun, indem Sie immer dessen Namen mit einbinden: „Amy, ich hole jetzt deine Leine!“, „Lucky, wir gehen gleich raus!“, „Chico, jetzt mache ich Dein Futter fertig!“ etc. Schnell wird Ihr Hund verstehen, wer mit „Amy“, „Lucky“ oder „Chico“ gemeint ist, und dass alle Sätze, denen sein Name vorangestellt ist, etwas mit ihm zu tun haben. Dass gleich etwas Spannendes geschieht, dem er sich konzentriert widmen sollte. Und er will lernen!
Im Spiel mit Ihnen kann der kleine Fellzwerg seinen Geist öffnen und das benötigte Selbstvertrauen für das Anwenden seiner Fähigkeiten gewinnen.

Ein Hund, der seine Intelligenz unter Beweis stellen darf, ist eine ständige Bereicherung für unser Zweibeiner- Leben.

Aufgeteilt in die Intelligenzbereiche Instinkt (angeboren), adaptive Intelligenz (Lernen durch Beobachtung und Imitation) sowie Unterordnung und Gehorsam (Erfassen und Umsetzen von Kommandos), bewertet Coren die Vertreter der einzelnen Rassen. Dabei legt er Wert auf die Feststellung, dass jeder Hund seine eigene Persönlichkeit hat und dass es große Unterschiede innerhalb jeder Rasse gibt.

Der klügste Hund?

Hier das Intelligenz- Ranking auf Basis seiner Auswertungen:

1-Border Collie
2-Pudel
3-Deutscher Schäferhund
4-Golden Retriever
5-Dobermann
6-Sheltie
7-Labrador
8-Papillon
9-Rottweiller
10-Australian Cattledog
11-Welsh Corgi Pembroke
12-Zwergschnauzer
13-English Springer
14-Tervueren
15-Schipperke, Groenendael
16-Collie Keeshond
17-Deutsch Kurzhaar
18-Flatcoated Retriever, Cocker Spaniel, Schnauzer
19-Breton Spaniel
20-American Cocker
21-Weimaraner
22-Malinois, Berner Sennenhund
23-Spitz
24-Irish Water Spaniel
25-Vizsla
26-Welsh Corgi Cardigan Cheasepeake
27-Puli, Yorkshire-Terrier
28-Riesenschnauzer, Portugiesischer Wasserhund
29-Airedale-Terrier, Bouvier des Flandres
30-Border-Terrier, Berger de Brie
31-Welsh springer
32-Manchester Terrier
33-Samojede
34-Field Spaniel, Neufundländer, Australian-Terrier, American-Staffordshire-Terrier, Gordon Setter, Bearded Collie
35-Cairn-Terrier, Kerry Blue- Terrier, Irish Setter
36-Elkhond
37-Affenpinscher, Silky Terrier, Zwergpinscher, English Setter, Pharaonenhund, Clumber Spaniel
38-Norwich Terrier
39-Dalmatiner
40-Soft Coated Wheaten- Terrier, Bedlington- Terrier, Glatthaar- Foxterrier
41-Curly Coated Retriever, Irischer Wolfshund
42-Kuvasz, Kelpie
43-Saluki, Finnischer Spitz
44-Cavalier King Charles, Deutsch Drahthaar, American Waterspaniel
45-Husky, Bichon Frise, King Charles Spaniel
46-Tibet-Spaniel, Foxhound, Otterhund, Windhund, Griffon Drahthaar
47-West Highland White Terrier, Scottish Deerhound
48-Boxer, Deutsche Dogge
49-Dackel, Staffordshire Bull Terrier
50-Malamut
51-Whippet, Shar Pei
52-Rhodesian Ridgeback
53-Podenco, Welsh Terrier, Irish Terrier
54-Boston Terrier, Akita Inu
55-Skye Terrier
56-Norfolk-Terrier und Sealyham-Terrier
57-Mops
58-Französische Bulldoge
59-Malteser
60-Italienischer Greyhound
61-Chinesischer Schopfhund
62-Dandie Dinmont Terrier, Tibet Terrier, Lakeland Terrier
63-Bobtail
64-Patou des Pyrenees
65-Scottish Terrier, Bernhardiner
66-Bull Terrier
67-Chihuahua
68-Lhasa Apso
69-Bullmastiff
70-Shih Tzu
71-Basset
72-Dogge, Beagle
73-Pekingese
74-Bloodhound
75-Barsoi
76-Chow-chow
77-Bulldogge
78-Basenji
79-Afghanischer Windhund

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Was macht Ihren  Hund zu einem „Genie“? Schreiben Sie einen Kommentar unter diesen Artikel und schreiben Sie auf, was Ihr Hund so alles drauf hat 🙂 Vielen Dank!

Kommentare

  1. Claudia Landgrafe meint:

    Wie intelligent ein Hund wird, hängt auch von seiner Förderung als Welpe ab – ich kann Hunde „dumm“ und „schlau“ machen, indem ich sie lernen oder eben nicht lernen lasse…
    Fordern und Fördern ohne zu Überfordern lautet die Devise.

    • Peter Böhme meint:

      Die Förderung entscheidet nicht über die Intelligenz, sie aktiviert und nutzt vielmehr das vorhandene Potenzial der oben beschriebenen Intelligenzbereiche.
      Man kann keinen Hund „dumm oder schlau machen“, aber durch gezielte Beschäftigung seine Anlagen „tunen“. Unbeschäftigte, unausgelastete Hunde zeigen Verhaltensauffälligkeiten, die das Zusammenleben mit Menschen belasten können, aber sie verdummen nicht.

  2. Manuela meint:

    Hallo,

    @Claudia
    Das klingt sehr nach „frühkindlicher Förderung“ und die ist ja schon beim Menschen umstritten.

    Ich bin überzeugt davon, dass Hunde nicht dümmer werden, wenn sie einfach mit uns gemeinsam leben. Ohne Tüdelüt.

    Herzliche Grüße
    Manuela

  3. Dass Borders spitze sind, habe ich mit meinem früheren Border selbst feststellen könnne.
    Nun haben wir 2 ESS, dass Springer nur auf Platz 13 sein sollen, kann ich nicht bestätigen.

  4. Interessant so eine Ranking-Liste!
    Doch wo steht mein Hund??? Logisch, eigentlich ganz oben, da unser Hovawart sicherlich der intelligenteste Hund ist – vermutlich glaubt ja jeder, dass sein Hund der klügste ist -.
    Aber im ernst! Weshalb wird der Hovawart überhaupt nicht aufgeführt?
    Im Übrigen bin auch ich der Meinung, dass man aus dem klügsten Hund mit den besten Anlagen ein „Dummerle“ machen kann, wenn man die Anlagen nicht aktiv fordert und den Hund sinnvoll beschäftigt.

  5. Deckers Tom meint:

    Also wer in Schottland sich die Schafshirten mit den Border Collies mal anschaut der weiß wieso die Platz eins belegen. So wie wir unsere Hunde „fordern“ durch Hundesport oder Agility… ist ein Witz gegen das was die draufhaben und draufhaben müssen da es Arbeitshunde sind.

  6. Josie Jacoby meint:

    Nabend ,
    Also ich persönlich finde alle Hunderassen sind intelligent, es gibt keine dummen Hunde.
    Ich persönlich besitze 2 Tibet-terrier und die beiden haben was drauf …schau mir in die Augen Baby-))

    • Als Halterin einer Tibi- Dame weiß ich genau, was Du meinst!!!! 😉 Man kann ihnen wenig befehlen, man muss sie überzeugen. Nach 15 1/2 Jahren erinnere ich mich noch sehr genau an die Worte andere Hunde-Leute: „Ach, Sie haben einen Tibet-Terrier!? Na, herzlichen Glückwunsch!!“
      Ich bin ein überzeugter Fan dieser Hunde, die – nach tibetischer Mythologie – „den Mond auf den Rücken tragen.“ Klug und seeeeeeehr eigenständig. Passt.
      A.H. / Autorin

  7. Willbrandt Walburga meint:

    Mein King Charles auf Platz 44 ?????
    Das ist komplett fehl am Platz, da es nicht so ist.

  8. Linda meint:

    Spannender Bericht und die Formulierung „Jeder Hund ist anders intelligent“ finde ich sehr schön und passend!

  9. Mi.Ka. meint:

    Moin,
    Intelligenz hängt wohl von vielen Faktoren ab – natürlich sind zuerst mal seine Anlagen – aber ohne Förderung liegen die brach, und der Hund lenkt sie in andere Bahnen, die nicht immer schön sind.
    Jeder Hund möchte ein Mindestmaß an Auslastung haben, er/sie möchte beschäftigt werden, je nach Hund mehr oder weniger. Manch Einer bringt eben die Veranlagung zum Lernen mit, und es liegt an uns Menschen, das zu erkennen und ggf. zu fördern und den Hund zu fordern. Aber Alles in Maßen – 10 Min. Denkspiele auf einmal sind ausreichend, dann sollte der Hund sich entspannen, um wieder Kraft und Spaß zu haben für´s nächste Mal.
    Wir haben 5 Hunde, und die haben sich unserem Leben angepasst und sind z.B. drinnen ruhig, weil sie genau „wissen“, dass es regelmäßige Beschäftigungen gibt – Spaziergänge, aber auch die Arbeit in der Hundeschule beim Hundesport, wobei jeder Hund etwas Anderes macht – Agillity, Mantrailing, Parcours-Dummy, Trick Dog.
    Unser Border Collie braucht z.B. im Garten eine Aufgabe, und da wir dort keine Schafe haben, „hütet“ er die Schafe vor´m Garten am Deich – er beobachtet und passt auf – das ist verdammt anstrengend, aber er ist ausgelastet und kommt glücklich von seiner Arbeit nach Haus.
    Unser Retriever-Mix ist sportlich höchst ambitioniert und aufmerksam und arbeitet solange konzentriert mit, bis er meint, dass es nun reicht, dann hat er keine Lust mehr und setzt sich hin als klares Zeichen.
    Unsere Rudelchefin ist ein Jack-Russel-Mix (diese Rasse kommt gar nicht vor in der Liste) – sie ist dominat und wenig bestechlich, aber äußerst loyal, hat großen Spaß an jeder Art von Hundesport, ist begeisterungsfähig, aber weiß genau, wann sie sich ausruhen möchte.
    Der Entleb. Sennenh.-Mix freut sich über jede Beschäftigung, kann Vieles sofort, guckt bei den Anderen ab und macht es dann einfach.
    Unser 5. Hund ist eine blinde Chihuahua-Mix Maus, die zwar absolut selbstsicher ist, aber sofort aufpasst, wenn wir mit ihr „arbeiten“ wollen – sie ist sehr motiviert bei Allem.
    Jeder Hund freut sich, wenn man sich mit ihm beschäftigt und wird je nach seinen individuellen Fähigkeiten mitarbeiten und lernen.
    Wenn Intelligenz allerdings daran gemessen wird, wie weit er zählen kann oder ob er sein Spielzeug nach Farben sortiert, dann ist das eher einseitig.
    Es ist am erfolgreichsten, wenn man erkennt, was seinem Hund Spaß macht und wobei er/sie begeistert mitarbeitet. Dann ist es egal, welchen Listenplatz die Rasse belegt, zumal es so viele plitsche Mischlinge gibt.
    Übrigens unsere deutsche Dogge war vllt. etwas „verzögert“ intelligent, dafür aber im Alter sehr weise und klug.
    Letztendlich geht es doch darum, wie unsere Hunde mit uns leben, wie schnell sie die Regeln lernen.
    Und unsere Aufgabe ist es, dem Hund klare Regeln zu geben, die regelmäßig zu befolgen sind.
    Und macht es nicht viel Freude, dem Hund etwas beizubringen und ihn glücklich zu sehen, auch, wenn er angeblich nicht zu den Intelligentesten gehört?
    Mi.Ka.

  10. Jutta Horn meint:

    Es kommt auf die Förderung an und wofür ein Hund gezüchtet wurde. Alle unsere Vierbeiner sind Genies , alle sind verschieden und haben ihre Stärken und Schwächen, so wie wir auch !

  11. Motoguzzi59 meint:

    Es ist doch echt zum Haareraufen….
    Kaum gibt es irgendeine Studie, schon gibt es Mitbürger die gequält aufschreien….!
    „NEIN,NEIN…so dumm kann mein Hund doch garnicht sein!“….
    Ich frage mich ehrlich, wo das Problem liegt…..
    Zum einen in der Tatsache, dass offensichtlich einige des Lesens nicht mächtig sind….
    Es steht doch in dem Bericht:…..ZITAT: „Jeder Hund ist anders intelligent!“….also genauso wie jeder Mensch
    eine andere Ausrichtung hat!
    Zum zweiten….es sollte doch wohl sch….egal sein, an welcher Stelle mein Hund in dieser Liste auftaucht…ich liebe ihn/sie trotzdem….! BASTA!

  12. Nocona Book meint:

    Schade, ich hab Bolonka Zwetna gar nicht auf der Liste gefunden. Meiner, ein Bolonka Zwetna, ist ein sehr aufgeweckstes, intelligentes Kerlchen. Er hat schon einige Tricks ganz schnell rausgehabt. Vor allem ist wichtig, daß man kontinuierlich und spielerisch mit ihm übt. Da geht alles ganz fix. Letztendlich bleibt mir nur eins zu sagen: Jeder Hund ist auf seine Art intelligent.

  13. G. Paulsen meint:

    Nur so als nächster, der etwas anmerken möchte. Es ist doch total egal, wo eine Rasse hier steht! Es geht hier nur darum, eine ungefähre Orientierung zu bieten. Nicht jede Rasse kann schlauste sein. Deswegen muss die dümmste Rasse nicht dumm sein, die Schlauste niemals schlauer als ich. Mein Dickerchen ist als Bernhardiner auch unten angesiedelt (schönes, schlankes Tier). Deswegen macht er dennoch Männchen, setzt sich in Bernhardiner-Tempo, geht nur im Rudel auf „Jagd“, lässt mich schlafen und ist der Wächter schlecht hin in unserer Familie. Er bekommt Käfige auf, springt erst über Zäune, und sind sie zu hoch, dann schrumpft er halt bis er drunter durch passt. Auch wenn das Frauchen unserer Collie-Dame nun widersprechen würde, mein Dickerle ist eindeutig schlauer – finde ich…
    Soll auch nur sagen, ist doch egal was eine solche Lieste sagt, solang mein Hund und ich uns gegenseitig zufrieden stellen können, ist doch alles super! Solch eine Liste sollte nur dann Beachtung finden, wenn man nach einem Hund sucht! Oder einem Referats-Thema *g
    Liebe Grüße von dem klügsten Hund im Umkreis von einem Meter und Mir!

  14. Walli1957 meint:

    Shih-Tzu auf Platz 70! Da kann ich nur lachen….!!!
    Ein Holzspielzeug von seinerzeit war für die Katz, hat sie sofort gecheckt!
    Unsere Mimi versteht die Zahlen 1 – 2 – 3 – zudem folgenden Erlebnis:
    Na ja Baden bzw. Saubermachen in der Badewanne ist ja nicht gerade ein Hunde-Highligt
    Mußte meinen Hund immer durch die ganze Wohnung „verfolgen“ um ihn in die Badewanne zu bringen, leider halt nicht ganz freiwillig.
    Nachdem ich einmal wieder das Badewasser eingelassen habe – und das Hunderl natürlich sofort Bescheid wußte – und sich versteckte – habe ich gesagt:
    Du darfst nur im Betti der Mama schlafen, wenn du sauber bist, ging die Badetür von selber auf, die Mimi saß unter der Tür und hat sich ohne wenn und aber in die Badewanne heben lassen.
    Wir lieben unsere Mimi –
    Life of a dog like god in France!
    Sooo große Freude!!

  15. Meine Meinung zu dieser Liste ist , dass man nicht genau sagen kann , welcher hund der klügste ist. B.z. auch anders herum. In der Familie haben wir mehrere Hunde :
    Meine Golden Retriever hündin Lotte
    Mischling aus Bosnien Bruno
    Schäferhund Sascha( hat mal gelebt )
    Deutsche Dogge Sissi (hatte mein opa mal für 2 monate doch sie hatte leider histen und wurde abgegeben)
    Und zu guter letzt , die alte shima dame Nessy

    von Sissi hab ich nicht soviel gehört ….. doch von den anderen kann ich nur gut reden was die Intelligenz angeht.

    Lotte ist gerade mal 10 monate alt doch die intelligenteste von allen denn sie lernt super schnell , ist super im apportoeren und suchen, total lustig und kann meeeeeegaaaaaa viele tricks !!!

    Was die liste angeht:

    Ich finde pudel gehören nicht auf platz 2 denn schäfer und goldies sind intelligenter als Pudel
    Die beiden hunde werden für wichtige arbeiten eingesetzt und ein pudel ehr nicht……. das muss ja was heißen. Allerdings fehlt mir auf der liste etwas weiter oben der Australian Shepherd. Aber trotz allem können kann man nicht wissen welcher hund der klügste b.z. dümmste hund ist . der welch corgi ist aber in meinen augen nicht sooooooo unglaublich intelligen dass er weiter nach oben müsste . Genauso wie der Pappilon .

    LG Laura mit Lotte

  16. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Liste zu unterschreiben würde, aber er erwähnt in seinen Büchern ja auch immer wieder, dass die Intelligenz nicht so einfach messbar ist und er es daher auf den entsprechenden Daten aufbaut, nicht auf tatsächlicher, fester, belegter Intelligenz.

    Den Autor kann ich nur empfehlen. Einige sehr interessante Bücher, mit außergewöhnlichen Ansätzen, stammen von ihm und haben mir an manch einem Herbstag viel Freude bereitet.

  17. Ich denke, es ist schwer zu sagen wer Intelligenter ist. Es kommt hauptsächlich drauf an, wie viel mit dem Hund trainiert wird. Hat der Hund schon als Welpe viel Intelligenz Training, so lernt er besser im späteren Leben. Man kann auch nicht von Intelligenz bei Hunden sprechen. Die Hunde sind nicht Dumm, aber sie sind primitiv. Ein Hund kann immer nur A-B Verknüpfungen herstellen. Niemals komplizierte Denkweisen. Lernen können sie in jedem Alter. Sie sind immer freudig dabei und machen alles mit. Je mehr Intelligenz man ihnen zumutet umso mehr vermenschlicht man sie. Es ist auch völlig egal wie intelligent ein Hund ist. Man sollte sie so akzeptieren wie und was sie sind, Nämlich Hunde. Nachfahren der Wölfe.

  18. Angelica Schindler meint:

    Also soweit ich weiss, hat der Mensch, der diese Liste aufgestellt hat, nur getestet, wie schnell und gut Hunde Befehle lernen und ausfuehren koennen, ob man das als intelligent bezeichnen soll, scheint mir fragwuerdig.
    Ich habe bisher neun verschiedene Hunde gehabt, meistens welche, die von ihren Besitzern entsorgt worden sind. Befehle ausfuehren zu koennen war mir nie so wichtig. Ich rede mit ihnen wie mit intelligenten Wesen, und sie scheinen das zu verstehen. Manchen macht es mehr Freude immer um einen rum zu sein und gelobt zu werden, andere ziehen lieber ihr Ding durch. Klar muss man sie vor Gefahren schuetzen, aber das geht wie bei Kleinkindern auch, ohne ‚Befehle‘. Z.B. ‚wir‘ warten, bis wir die Strasse ueberqueren, nicht SITZ!! bis ich dir erlaube weiterzugehen.
    Ich muss Herrn Hills widersprechen, Hunde koennen auch ‚komplizierte Denkweisen‘ bewaeltigen, wenn die Denkweisen fuer sie verstaendlich sind. Also, Computerprobleme werden sie nicht loesen, aber Entscheidungen treffen, deren Folgen sie absehen koennen ist durchaus drin. Meine Labradorhuendin hat uns mal auf einen Huegel gefuehrt, weil ihr Bruder unterhalb dessen auf einem Felsen ‚gestrandet‘ war und um Hilfe bellte. Wir konnten von unten nicht durch das Dickkicht, um an den Hund ranzukommen. Sein Gebell machte und deutlich, dass er in Schwierigkeiten war. Ich sagte zu seiner Schwester, ‚zeig uns wo Dappie (er verdiente diesen Namen) ist‘, und sie zog mich einen Trampelpfad bergauf, von dem aus ich ihren Bruder unten auf dem Felsen sehen konnte. Zum Glueck vertraute er mir genug, um von dem Felsen ins Unterholz zu springen, als ich ihn dazu aufforderte. Vielleicht hat ihm aber auch seine Schwester signalisiert, dass Springen sicher ist. Mein derzeitiger Hund (Dobermann-Jack-Russel Mix) kennt alle Familienmitglieder einschliesslich der 5 Katzen mit Namen. Er unterscheidet zwischen den Katzen, die ins Haus duerfen und denen, die nur zu Fuettern kommen.

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