Retter auf vier Pfoten – Was wären wir ohne sie?!

„Sieben Rettungshundeteams bestanden Prüfung“, titelt heute eine westfälische Zeitung und berichtet, dass es seit dem vergangenen Wochenende in NRW sieben weitere geprüfte Rettungshundeteams gibt. Diese „Teams“ bestehen jeweils aus einem Hundeführer und einem Hund – und sind nicht austauschbar. Das heißt: Die beiden Partner absolvieren die Ausbildung, die Prüfung und die Einsätze nur in dieser Konstellation. Das hat den Vorteil, dass sie sich sowohl im Training als auch im Ernstfall 100%ig verstehen und aufeinander verlassen können.

Im Pressetext heißt es weiter: „Im Auftrag des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe hatte die Rettungshundegruppe „Hellweg“ aus Ense eine landesweite und organisationsübergreifende Prüfung organisiert, die unabdingbare Voraussetzung für einen Rettungseinsatz ist. Zur vorangegangenen zwei- bis dreijährigen Vorbereitungszeit gehörte für den menschlichen Teil des Teams u.a. eine sanitätsdienstliche Ausbildung.“

Nun sind die Spürnasen und Sanitäter fit für den Ernstfall. Rettungshundeformationen sind in regionale und überregionale Einsatz- und Alarmpläne eingebunden und können somit rund um die Uhr zur Suche von vermissten Personen angefordert werden. Auch schickt man die Suchhunde nach Explosionen und Erdbeben in die Trümmer, um dort Überlebende aufzuspüren.

Was wären wir ohne sie?!

Den erfolgreichen Teilnehmern der letzten Prüfung sage ich herzlichen Glückwunsch und stets „eine gute Nase“ und „ein gutes Händchen“!

Und hier noch ein paar Impressionen zur Ausbildung und zum Einsatz von Rettungshunden:

In der Ausbildung steht das spielerische Element im Vordergrund.

In Übungen wird der Ernstfall geprobt.

Suche nach Vermissten...

Durch Verbellen zeigt der Hund hörbar an, dass er gefunden hat.

Hier beweist der Hund, wie gut seine Nase ist.

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