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RUFFWEAR – „For Dogs On The Go“

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Diese erste Septemberwoche ging es für Fina und mich ganz spontan nach Norwegen. Aus einer Laune heraus, sowie Lust und Neugier dieses Land einmal besser kennen zu lernen beschloss ich, nicht mit dem Flugzeug zu fliegen (vor allem wegen Sensibelchen Fina) sondern mit dem Auto hin zu fahren (eine Strecke ca. 1500 km beträgt). Es sollte also ein richtiger „Roadtrip“ werden.

Ein Tag vorher hieß es fleißig packen und so stellte ich mir die Frage: Welche Sachen für Fina soll ich mitnehmen? Welche sind am praktischsten und überall einsetzbar?. Denn ich habe nur ein kleines Auto in das nicht viel rein passt, dementsprechende Einschränkungen hatte ich auch mit dem Gepäckvolumen. Ich musste ganz genau überlegen welche Sachen ich wirklich brauche und welche nur Ballast wären. Als ich Zelt, Decken, Verpflegung und meine Reisetasche fertig hatte, blieb nur noch der Raum hinter dem Beifahrersitz frei für Finas Equipment. Was auf jeden Fall mit musste waren Dosen mit Futter (Terra Canis), da ich auf der Reise nicht barfen konnte. Auch ein Futternapf, Handtücher und ein zusammenfaltbarer Reisenapf für Trinken waren unerlässlich.

Die perfekte Schwimmfeste für Fina

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Dann packte ich noch ihre Schwimmweste von Ruffwear in der Farbe gelb ein, da es in Norwegen fast überall Seen gibt sowie das Meer und Flüsse. Da Flüsse aber manchmal gefähliche Strömungen haben die man über Wasser nicht erkennen kann, fand ich es besser, sie an dieser Stelle eine Schwimmweste tragen zu lassen – nur für den Fall sie treibt ab.

Ich habe schon viele Schwimmwesten für Hunde gesehen und wollte damals schon immer eine für Fina kaufen, jedoch gefiel mir die Qualität, Design oder Konstruktion nie so wirklich. Ich sah viele die Brustgurte aus Nylon hatten und vorne kein schwimmfähiges Material, oder unterm Bauch nur Nylonstrippen und kein schwimmfähiges Material. Die meisten hatten nur auf dem Rücken des Hundes dieses Material, welches auch noch total abstand vom Körper. Auch haben die meisten nur flache Nylongurte als Tragegriffe, da habe ich immer die Angst das es reißt. Keine Schwimmweste konnte mich je so überzeugen und begeistern wie der „K9 Float Coat“ von Ruffwear, den es in den farben rot und gelb zu kaufen gibt. Da stimmt einfach alles! Es gibt einen breiten Brustschutz mit schwimmfähigen Material, ebenso wie am Bauch. Die Klickverschlüsse am Bauch sind sehr stabil, der Gurt der zu viel ist, den kann man mittels eines Klettverschlusses zusammenrollen, sodass er nicht mehr im Weg ist. Es gibt ein kompaktes, stabiles, an den Hundekörper angepasstes Design was die Weste auch sehr zum Hingucker werden lässt. Des weiteren hat man einen breiten, stabilen Griff um dem Hund ins Boot zu helfen, der sich sehr gut anfässt da es nicht nur ein flacher Gurt ist.

Endlich das passende Geschirr gefunden

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Des weiteren habe ich ihr Geschirr Ruffwear Front Range Harness in der Farbe Pacific blue eingepackt. Ich wollte für sie unbedingt ein Geschirr mitnehmen, da sie daran angeschnallt werden soll und ich sie sowieso immer am Geschirr führe, weil sie meistens ziemlich zieht (vor allem wenn es zum Wasser geht). Nun hat Fina ja viele Geschirre, dennoch fiel mir die Wahl sehr leicht, dieses zu nehmen. Es verteilt den Druck des Ziehens sehr gut über die komplette vordere Partie des Hundes, auch kann man die Leine nicht nur ober am Geschirr einhaken, sondern – und das habe ich noch nie bei einem anderen Geschirr gesehen- auch vorne an der Brust! Zudem ist es extrem stabil und die Farbe, Design gefallen mir sehr gut. Das Geschirr gibt es in vielen bunten Farben.

Schutz für die Füße

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Dann nahm ich noch ihr Halsband mit Tassomarke mit, falls sie mir entläuft. Als nächstes packte ich ihre „Grip Trex Boots“ in der Farbe Pacific Blue von Ruffwear ein. Man weis ja nie, ob in der Stadt Glasscherben liegen, wir auf einem Boot/Stand up paddle board sind, wo sie Grip braucht oder auf rutschigen Felsen herumwandern. Auch wären so bei einer Verletzung keine Keime in die Pfote gelangt. Diese Schuhe gibt es in schwarz, rot und blau.

Unterwegs mit Fina

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Als der Tag des Aufbruchs kam, schnallte ich Fina an ihrem Geschirr an und die große Reise ging los! Es dauerte zwei Tage, bis wir in Norwegen ankamen. Zwischendurch haben wir einmal in Dänemark und Schweden übernachtet. Überall waren Hunde willkommen – klasse. 🙂

Wir machten einen Ausflug zu den Nigardsbreen/Jostedalsbreen, einem riesigen Gletscher mit Gletschersee. Wir liefen 3 km zum See hin über den schönsten Weg den ich je gesehen habe. Dort angekommen schoss ich ein paar Fotos und Fina badete im smaragdgrünen Wasser. Dann mussten wir viel über Felsen klettern und Stufen erklimmen, da kein richtiger Weg zum Gletscher hinführte. Hier waren die Grip Trex Boots sehr hilfreich, Fina hätte sonst mit ihren Krallen keinen Halt gefunden. Wir probierten es nämlich erst ohne die Schuhe aus, als sie plötzlich zum Abgrund hin wegrutschte. Zum Glück konnte ich sie noch am Geschirr packen und wieder hoch ziehen! Ich bin sehr froh, in diese Schuhe investiert zu haben, sonst wären wir nicht zum Gletscher hin gekommen. Ich kann sie ja nicht einfach am Auto warten lassen, nur weil sie nicht den Weg schafft.

Am nächsten Tag haben wir uns einen Nationalpark angeschaut und viele schöne Bilder sind dabei heraus gekommen. Eigentlich wollten wir Elche sehen und fotografieren, die waren aber anscheinend nicht daran interessiert uns glücklich zu machen und so fuhren wir entäuscht wieder weiter. Eines Tages werde ich nochmal einen Versuch wagen, dabei so lange dort verharren bis ein Elch vorbeikommt, es ist einfach ein großer Traum von mir Wildtiere in Freiheit abzulichten!

Nach einigen ereignisreichen Tagen ging es für Fina und mich wieder zurück nach Hause. Die Heimfahrt dauerte wieder zwei Tage, wir schliefen einmal in Norwegen an der Grenze zu Schweden sowie in Dänemark. Schweden durchfuhren wir komplett (ich hätte nicht gedacht das wir das schaffen). Im Haus angekommen war als erstes ausruhen angesagt, Fina schlief sofort auf der Terrasse in der Sonne ein. Wir haben so unglaublich viel in den wenigen Tagen erlebt, über 200 Bilder habe ich bearbeitet sowie ca. 100 Videos gedreht. Eines Tages werden wir erneut zu dieser Reise antreten und uns die Dinge anschauen, für die wir noch keine Zeit hatten. Ich war auch nie im Norden Norwegens, es gibt also noch sooo viel zu entdecken in der Welt!

Ohne unser Equipment von Ruffwear wäre der Roadtrip nicht so gut verlaufen wie er ist. Ich hätte ihr Geschirr nehmen müssen das andauernd verrutscht weil es ihr nicht passt, wir hätten nicht zum Gletscher laufen können weil wir keine Schuhe gehabt hätten, Fina hätte nicht ohne Sorgen meinerseits in Flüssen schwimmen können…

Fazit

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Für mich ist Ruffwear einfach die beste Marke für Hundesachen weltweit. Nicht nur, weil sie sich auf dem Markt so gut etabliert hat und bekannt ist, sondern weil hinter dieser Marke eine Geschichte steckt, ein Streben nach dem besten Zubehör für unsere Hunde. Jedes einzelne Teil wird in der Praxis getestet auf Qualität, ob es praktisch ist oder ob es verbessert werden muss. Die Qualität steht seit der Gründung 1994 (von Patrick Kruse) an oberster Stelle. Ebenso kommt die Natur nicht zu kurz, denn Ruffwear unterstützt die „Conservation Alliance“, die sich den Erhalt weitgehend unberührter Natur zum Ziel gesetzt hat.

Diese Marke ist für mich nicht nur einfach ein Hersteller für Hundezubehör, es ist eine Motivation mit meinem Hund zusammen die Welt zu erkunden, zu campen, zu wandern, das Leben zu genießen – einfach so viel mehr!

Never stop exploring!
Eure Nathalie & Fina

Mehr Infos

Noch mehr Infos, Abenteuer und alle Bilder von Nathalie und Fina findet Ihr unter dem Aussie-Fina-Blog.

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Funfact: Der Hund auf dem Logo von Ruffwear ist Ursula, eine Streunerdame (Rottweiler) die Ruffwear Gründer Patrick Kruse auf einem Parkplatz aufsammelte und ein „Für immer-Zuhause“ schenkte.

Fotos: Nathalie Götzschel

Kommentare

  1. Steffi meint:

    Sitzt das Geschirr nicht etwas sehr nah an den Vorderläufen? Finde das Geschirr auch sehr schön habe aber Angst das sie zu eingeengt wird (sie hAT schon Beschwerden hinten und verlagen viel Gewicht nach vorn). Wie sieht es bei dem Geschirr mit rutschen zu den Seiten aus? Meine läuft häufig an der Flexi neben mir und dann rutscht bis jetzt jedes Geschirr zur Seite und der Brustgurt in die Achsel.
    Schade das es so wenig im Handel angeboten wird, man kann es nirgends ausprobieren.

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