Sommerschur – mehr Schaden als Nutzen!

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Kaum steigen die Temperaturen an, sieht man sie wieder zunehmend im Straßenbild: Geschorene Hunde – teilweise kahl bis auf die Haut. „Weil er sonst so schwitzt“ oder „Damit Luft an seine Haut kommt“ lauten die häufigsten Erklärungen der ahnungslosen Halter. Dass sie mit dem Radikalschnitt ihrem Hund mehr schaden als helfen, ist ihnen nämlich nicht bekannt.

Was für Unterfell-lose Rassen wie Yorkshire-Terrier, Malteser oder Pudel noch kein gravierendes gesundheitliches Problem darstellen mag, ist für die Fellschnauzen mit Deck- und Unterhaar oft der Beginn einer elendigen Tragödie. Alle Jahre wieder werden immer mehr Vierbeiner zur „Sommerschur“ in den Frisörsalon expediert. „Einmal alles ab!“ lautet die Ansage der Besitzer.
alopezie-supplinger.jpgBestärkt in ihrer Entscheidung durch ebenfalls unwissende oder konfliktscheue Hundefrisöre, ist die alljährlich zunehmende Prozedur des Kurz- oder sogar Kahlscherens mittlerweile Hauptursache für die sogenannte „Clipper Alopezie“: Haarausfall und dauerhafte Schädigung des Deckhaares. alopezie-vanessa-padron.jpgUnzählige haarlose „Flecken“ oder nur mit vereinzelten Deckhaarbüscheln durchsetzte Unterwolle-Areale überziehen dann den Hundekörper. Verursacht durch die von Sonnenbrand verletzten Kapillaren (kleinste Blutgefäße, die die Hautschichten durchziehen), die unter der Hitzebestrahlung wie bei einer Verödung regelrecht zusammen „schmelzen“ und somit die Versorgung der Haarwurzeln in den oberen Hautschichten des Hundes nicht mehr leisten können. Die Folge: Das Fell wächst nur noch stellenweise oder gar nicht mehr nach. Der Hund ist seines natürlichen Witterungsschutzes beraubt – sommers wie winters!

alopezie-karen-blakeley.jpgAuch häufiges extremes Haarkürzen bei Rassen mit sehr langsam wachsendem Deckhaar hat zur Folge, dass die Unterwolle sehr viel schneller nachwächst und den Wuchs des Deckhaars zusätzlich behindert. Unabhängig davon, dass der einzelne Hund dadurch sein rassetypisches Aussehen verliert und stumpfes, wie Wollfilz anmutendes und Flüssigkeit aufnehmendes statt abweisendes Haar seinen Körper bedeckt, kann es zum Beispiel für Neufundländer und Landseer bedeuten, dass ihnen außerdem der natürliche Hautschutz für ihre rassetypischen Wasseraktivitäten fehlt. Das gilt auch für die Wasser liebenden Hunderassen wie Golden Retriever, Labrador und Spaniel.

So sieht´s aus:

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Warum der Trend zur Sommerschur?

Da Hunde nicht über die Haut schwitzen wie ihre besorgten Halter, müssen sie den Hitzeausgleich über Hecheln, Flüssigkeitsaufnahme und das Aufsuchen schattiger Flächen erreichen.
Viele Hundehalter reagieren nervös und beunruhigt auf das vermeintlich übermäßige Hecheln ihrer geliebten Vierbeiner, sobald das Thermometer sommerliches Wetter verheißt. Dass ihre Hunde auch in der kühleren Jahreszeit vergleichsweise viel und intensiv hecheln, wenn sie über den Agilityplatz sprinten, am Rad laufen, Trailen, Apportieren oder einfach nur mit Artgenossen toben, wird von den Zweibeinern nicht annähernd mit der selben Besorgnis zur Kenntnis genommen. Das Abscheren des Fells – wie vielleicht auch parallel zum eigenen Sommerschnitt – scheint ihnen eine sinnvolle Maßnahme, um ihrem Hund die gewünschte Linderung zu verschaffen. Dass sie ihrer Fellschnauze damit mehr schaden als helfen, ist den wenigsten Haltern bewusst.

Ausziehen- JA, nackig machen- NEIN!

Fellpflege-Sommer-richtig.jpgIm Prinzip hat die Natur schon für die richtige Fellbeschaffenheit zu den einzelnen Jahreszeiten gesorgt. Die Fellwechsel zum Frühjahr und zum Spätherbst müssen nur noch durch die richtigen Maßnahmen unterstützt werden:

Auflockern und Ausdünnen der Unterwolle zum Frühjahr; Anregung des neuerlichen Unterwollewuchses durch regelmäßiges, durchblutungsförderndes Striegeln und Kämmen zur kälteren Jahreszeit.

Die regelmäßige, der natürlichen Fellbeschaffenheit entsprechende Pflege ist ebenfalls eine wichtige Voraussetzung, den saisonal bedingten Fellwechsel zu unterstützen.

Sommermatte? Kein Problem!

Bieten Sie Ihrem Fellkumpel einen Hundepool (das Kühlen der Pfoten reicht manchem Vierbeiner schon aus), schattige Plätzchen in Haus und Garten, keine Aktivitäten in der Mittagshitze, Gassirunden in den frühen Morgenstunden und in den kühleren Abendstunden, mögliche Badeeinheiten in See oder Bach inklusive. Nichtschwimmern verschafft man auch willkommene Abkühlung durch das zeitlich begrenzte Auflegen nasser Tücher (maximal 10 Minuten). Dazu bitte kein eiskaltes, sondern lauwarmes Wasser verwenden! Die Bereitstellung reichlich frischen, aber ebenfalls nicht sehr kalten Trinkwassers ist selbstverständlich, ab und zu ein Hundeeis erlaubt.

.. und der Sommer kann kommen!

(Fotos: E. Suppinger, V. Padron, K. Blakeley, Stock / Grafik: hund-unterwegs)

Kommentare

  1. Markus meint:

    Ich denke man sollte Hunde nicht bis auf die Haut scheren, so etwas habe ich aber auch noch nie wirklich gesehen.

    Früher hatten wir einen Wolfspitz. Der hat sich im Sommer bei 25 Grad kaum bewegt. Als wir den im Folgejahr zum Haarschnitt brachten tollte der Hund mit den anderen Hunden bei noch höheren Temparaturen auf der Hundewiese herum. Im Jahr darauf mit vollem Fell wieder nicht.

    Das gleiche Phänomen hatten wir dann bei unserem Eurasier. Da fand sich dann aber nach dem Friseur Besuch auch schnell eine Soziopathin, ebenfalls Eurasier Besitzerin, die Land und Leute verrückt gemacht hat, weil wir diesen wundervollen Hund um sein schönes Aussehen gebracht haben.
    Es sei nicht Artgerecht den Hund zu scheren. Es sei eine elitäre Rasse, die man nicht scheren dürfe.
    Dass da auch andere Rassen und Mischlinge geschoren auf der Wiese liefen hatte sie nicht interessiert, und spätestens da wird auch schnell klar um was es fanatisch motivierten Zuchtgemeinschaften in Wirklichkeit geht.

    Und wer hier Artgerecht als Motivation sieht einen Hund mit dickem Fell und Centimeter dicker Unterwolle nicht zu scheren sollte sich erst einmal fragen ob man überhaupt Hunde für Gegenden züchten sollte für die ihr Fell eigentlich nicht gemacht ist.
    Wir stehen natürlich selbst in der Verantwortung weil wir solche Hunde kaufen aber da ich den Hund nun mal habe will ich natürlich auch das Richtige machen. leider fehlt es an einer vernünftigen Studie. was ich oben im Artikel lese ist keine!

    Aber es ist ja auch sehr schwierig an der VDH unterstützten Lobby vorbei zu kommen, der es aus meiner Sicht schon längst um alles andere geht als um Tier- oder Artenschutz. Das ist genau so ein unglaubwürdiges Häufchen geworden wie der ADAC, nur murrt da keiner. Den Deutschen ist das Auto bislang heiliger als der Hund.
    Hoffentlich ändert sich das mal.

    .

    • Anonymous meint:

      Hallo Markus,
      danke für dein Statement ! Du hast mir aus der Seele gesprochen .

    • Barbara meint:

      Ich hab dieselbe Erfahrung wie Markus gemacht.Ich schere meinen Hund schon im April/Anfang Mai,sodass im Hochsommer wieder eine dünne Fellschicht auf der Haut ist.Hund ist viel lustiger als mit der Wolle!!

    • Kriesche Anita meint:

      Ich sehe das wie Markus. Speziell bei den Collies, wir haben jetzt die 6. in 35Jahren, stellen wir fest, dass gegenüber früher immer mehr Fell angezüchtet wird. Diese tollen Hunde, sportlich, temperamentvoll, sind mit normalen Pflegemassnahmen heutzutage im Sommer schlicht nicht mehr genügend von ihrem unwahrscheinlich dicken Fell zu befreien. Sie müssen so oder so zum Hundefriseur gebracht werden, sonst droht Verfilzung und sollte der Hund auch noch nass werden, Hautläsionen. Wir haben sehr lange überlegt, ob wir nochmals einen Collie anschaffen wollten nach dem Tode des letzten. Nun ist es wieder eine Langhaarcolliehündin geworden, die mich mit Elan 2 bis 3 Stunden mit meinem Pferd über Stock und Stein begleitet. Sie muss dazu aber regelmässig die Behandlung beim Hundefriseur erdulden, ausserdem wird den ganzen Sommer über der Bauch frei geschoren, das sie in der Sommerhitze sonst sichtbar – sie ist 3 Jahre alt leidet. Wenn sie älter wird, werden wir überlegen, wie wir ihr helfen können, notfalls werden wir ihr Fell einkürzen lassen, natürlich nicht bis auf die Haut.
      Diese Entwicklung bei einem so agilen und temperamentvollen Hund nur um dem Schönheitsanspruch einiger Züchter zu genügen ist bedauerlich und grenzt meiner Meinung nach bereits an Tierquälerei und geht in Richtung Qualzucht. Hier ist der Verband gefragt, damit der Hund ein lebenswertes – und rassegerechtes – Leben haben kann, ein Fell mit langem Deckhaar und normaler Unterwolle tut der Schönheit des Hundes keinen Abbruch, ganz im Gegenteil.

      • Gaby Schlechte meint:

        Kurz zum Collie – es gibt sie noch, die Collies mit „mittlerer Fellanlage“ – meld Dich mal bei mir via Facebook oder e-Mail, dann erzähl ich Dir ein wenig darüber.Ich selbst hab hier 4 Collies mit normalem Fell (keine aufgeplatzten Sofakissen), gebürstet wird nur selten, maximal 2 mal jährlich die Unterwolle ausgekämmt, und trotzdem sehen sie aus wie frisch aus dem Ei gepellt – sie sind sportliche fröhliche Hunde, die sich auch ohne Hundefriseur gerne bewegen wollen.
        Hier ist es, wie oben Markus schon angerissen hat, schon auch immer die Frage, welche Rasse passt in unsere Breitengrade – ein Eurasier, oder auch ein englisch gezogener Collie mit Fell wie ein Eisbär sicher nicht. Und ja, da gehört die Wolle raus, weil sich der Hund ja auch nicht den ganzen Sommer verkriechen soll – und dann am Besten nur Nachts rausgehen ab 23 Uhr, da wärs dann kühl genug.

        Zum Zweiten: Ich selbst bin ein „kleiner Hundefriseur“ – mach nur ganz wenige Hunde. Und es obliegt meiner Verantwortung, den Besitzern zu einer Schur zu raten oder abzuraten. Und ich schick auch mal Hunde wieder nach Hause, wenn ich der Meinung bin, es macht keinen großen Sinn – zb. eine alte Husky-Hündin, sehr gut ausgebürstet und auf Grund ihres Alters bereits wenig Fell auf dem Rücken – die schere ich nicht aus gesundheitlichen Gründen – nehm ich ihr das Deckhaar ab und die Unterwolle ist auch schon sehr dünn, läuft so ein Hund Gefahr, Sonnenbrand zu bekommen, oder bei Regen geht’s 1 zu 1 auf die Haut, der Hund kühlt aus und hat vielleicht dann Nieren- oder Knochenprobleme. – ist nur ein Beispiel –
        ich bade auch keine Hunde, das ist auch so eine Sucht: man wäscht den Hunden den natürlichen Schutz permanent wieder runter… usw.

        Ich mach das nun seit über 7 Jahren – hab viele „Friseure“ kommen und gehen sehen – die meinen alle: “ Ach, da kauf ich mir einen Schertisch und eine Maschine und los geht’s“ Tja, von 10, die anfangen, machen 9 wieder zu – Fakt ist, dass sich die meisten keinen Kopf drum machen, ob es Sinn macht, einen Hund zu scheren oder nicht – da geht’s nur ums Geld verdienen – je mehr Hunde, umso besser – schickt man jemanden wieder weg, weil der Hund nicht zu scheren ist (siehe oben) verdient man halt nix – und ein Husky kostet im Regelfall um die 50 – 70 Euro, da verzichten die nicht drauf, weils für den Hund sinnvoller wäre, sein Fell zu behalten. Ich für meinen Teil mach nur wenige Hunde und die nur auf ausdrücklichen Besitzerwunsch nach vorheriger Beratung ganz kurz.

        Allerdings muss ich auch sagen, solche „Ausfälle“, wie im Bericht beschrieben, hatte ich bisher noch nicht. Im Gegenzug dazu fühlen sich grade die „Dickfelligen“ nach der Schur sichtlich wohler und sind wieder wesentlich aktiver…

        Zum Wohle des einzelnen Hundes eben und weil der Mensch hier durch Zucht eben schon soweit eingegriffen hat, dass es bei bestimmten Rassen/Mischlingen einfach nicht ohne Scheren geht (Pudel zb.) Würde man die so lassen, verfilzen sie bis zur Bewegungslosigkeit und das Fell wird regelrecht zur massiven Zwangsjacke….

        soviel dazu..es gibt eben nicht nur schwarz oder weiß…..

    • Anonymous meint:

      das sehe ich genau so!!

    • Notburga Kienreich meint:

      Total deiner Meinung, sehr gutes Komentar!

    • Anonymous meint:

      ich stimme den voll zu. Ich bin seit 40 Jahren Hunde Coiffeur und habe jeden sommer Hunde die ich scheren muss. Es darf aber nicht bis auf die Haut Kahl sein. Man muss die Rasse erst anschauen und dann entscheiden.
      Ich habe noch bei keinem Hund Auschläge oder dergleichen gehabt. Wer nichts davon versteht sollte sich da raus halten.

    • Gaby meint:

      Du hast vollkommen recht mit deinem Brief.Leider sehen es Menschen lieber wenn man ein Tier quält,als das heiß geliebte Auto ein Kratzer hat.Vielen Dank für dein Statement.

    • Katharina meint:

      Hey Markus, ich kann deine Meinung nicht teilen, denn ich habe einen Siberian Husky. Der läuft bei der Hitze ungeschoren nicht viel aber die Jahre zuvor war er es und hatte ständig Probleme. Klar er hat mehr gespielt aber dafür ist er auch sehr schnell dehydriert. Jeder sollte seine eigene Erfahrung damit machen aber ich kenne sehr viele Hunde denen das Scheren nicht so gut tat wie viele immer denken. Oft werde ich ganz entsetzt angeschaut, wenn ich sage: „Nein, mein Hund wird nicht geschoren.“ – wir haben direkt um die Ecke einen großen Park mit Hundewiese und ein paar wenige Meter weiter 2 Flüsse. Mein Großer geht schwimmen und hält sich viel im Schatten auf, trotzdem geht es ihm wunderbar. Übrigens, durch das Scheren ist auch seine Fellstruktur etwas kaputt und die Unterwolle wächst unkontrolliert. Da bringen selbst die besten Bürsten nicht viel.

      Es muss jeder selbst wissen doch meine persönliche Meinung dazu ist: „Lasst das Fell dran.“:

    • Anonymous meint:

      Großartig geschrieben!!!
      Vor allem der Teil mit der Spziopathin 😉
      Du sprichst mir aus der Seele!

    • Tanja meint:

      Ein Hund soll bei Temperaturen jenseits der 25 Grad gar nicht mehr auf der Hundewiese herumtollen. Gerade mittags/nachmittags ist das der beste Weg zur Überhitzung.

      Die Unterwolle muss so oder so raus, denn nur ein Scheren hilft GAR nichts. Die isolierende Unterwolle erhöht die Temperatur unter der Haut. Das ist nämlich ihre Funktion. Sie ist ein Wärmespeicher und -isolierer.

      Wenn man also eh die Unterwolle ausdünnen muss, besser sie komplett rausholen muss, warum schert man dann noch zusätzlich? Das ergibt gar keinen Sinn.

      Tatsächlich überhitzt ein kahl- oder kurzgeschorener Hund eher. Nicht nur, weil er länger herumtollt, sondern weil die Sonnenstrahlen nicht „abgeblockt“ werden. Das haben Musher mit ihren kurzhaarigen Hounds bereits erlebt und wissen so langsam die natürliche Struktur des Huskys wieder zu schätzen.

    • Anonymous meint:

      Ich habe meinen Mops, der für seine Rasse ein extrem langes und dichtes Fell hat, dieses Jahr erstmalig geschoren. Das heißt, ich habe ihm eine Deckenschur verpasst, d. h. Nur die Seiten und die Brust und untere Halsseite mäßig geschoren also nicht bis auf die Haut. Seitdem fühlt sich Möpschen offensichtlich richtig wohl und kommt mit der Hitze viel besser klar als in den vergangenen Jahren. Also kann das ja nicht so verkehrt sein. Ich würde allerdings keinen Hund fast kahl scheren. Das ist mit Sicherheit nicht gut

  2. Monika meint:

    Ein sehr guter Artikel- ich habe 2 Elos, also Hunde mit Oberfell und Unterwolle und ich habe mir ernsthaft schon überlegt ob ich mir nicht ein Schild umhängen auf dem draufsteht:

    Nein die Hunde werden nicht geschoren-
    Sie Brauchen ihr Fell zum Schutz
    Ja sie Schwitzen, aber nur über Zuge ect…. und ein bischen über die Pfoten und ansonsten dürfen meine 2 im kühlen chillen ……..

    ich bin leben lang mit Hunde groß geworden und noch vor 15 Jahren wäre niemand auf die Idee gekommen Hunde zu scheren.
    Aber auch das sagt aus das viele Hunde heute Sozialparten oder Statussymbol sind und nicht mehr Hund sein dürfen.

  3. Andreas Nitschke meint:

    Eigentlich hat ein HUND in der Natur auch keinen Hundefrisör… Ich möchte eine Frage zu meinem Tibet Terrier stellen. Was kann ich macher; Sein Fell gerade im Bauchbereicht ist sehr verfilzt. Ob da ein Hundefrisör abhilfe schaffen kann. Desweiteren will ich Fragen ob eine Rasur um die Augen herum Sinn macht; Ich glaube manchesmal er läuft blind durch die Natur weil alles zugewachsen ist. Vielen dank im vorraus

    • Anonymous meint:

      Bauchbereich ist OK, um die Augen mit der Schere beischneiden,auf keinen fall mit der Maschiene..Ich habe einen Hundesalon!

    • Anonymous meint:

      Bring ihn zum hundefriseur der macht das! Übrigens in freier Natur gibt es auch keine Hunde!

      • Anonymous meint:

        In der freien Natur gibt es keine Hunde? S
        Mit Sicherheit gibt es diese.
        Und das sind nicht nur Streuner, sondern auch Straßenhunde, wildlebende Hunde etc.
        Und die haben eben keinen Friseur.

  4. Ich meine: Das regelmäßige Stutzen des Fells bzw. der Haare des Hundes erleichtert die weitere Fellpflege enorm. Auch wenn sich der Hund zunächst ein wenig wehrt, kommt ihm die Schur letztlich zugute. Sollte sich der Hund im Sommer was einfangen, kleine Stiche etc., kann das bei kurzem Fell leichter entdeckt werden.

  5. Monika meint:

    Wer kann mir bitte Profibürsten für das Grooming empfehlen? Ich habe zwei Hunde mit längerem Fell und zwei Podencas mit kurzem Fell ohne Unterwolle.

  6. ich schere meine hunde und dadurch sind sie viel besser drauf, das merkt man sofort. verbrennen tut sich auch keiner, gelaufen wird im schattigen wald und im garten hat es auch schatten. das werde ich auch so beibehalten.

  7. Anonymous meint:

    Ich habe seit 30 Jahre einen Hundesalon und keiner meiner Kunden hatte jemahls einen Hund mit Sonnenbrand. Kein guter Hundefrisör würde einem Hund im Sommer das Haar bis auf die Haut kürzen. Es sei denn es ist notwendig,. Wenn der Filz bis auf der Haut ist , giebt es keine andere möglichkeit..

  8. Corinna meint:

    Beim Lesen des Artikels möchte man den Eindruck gewinnen, dass es scheren ODER bürsten heißt.
    Das Scheren ersetzt nicht das Bürsten. Die alte (und jetzt kurze) Unterwolle muss raus,- keine Frage.
    Vielleicht muss ich den Geschworenen sogar etwas häufiger bürsten, damiut sich nicht direkt wieder ne Filzmatte bildet, doch das ist ja nicht schwer.
    Und glaubt hier wirklich wer, dass die Schäfer, die einen langhaarigen Hund führen, ihre Zeit mit bürsten vertüddeln? Da kommen die Wauwis zusammen mit den Schafen zum Scheren und fertig.

  9. Anonymous meint:

    Ich denke man sollte das immer vom Hund abhängig machen und den individuellen Fall sehen.
    Meine beiden Jungs sind glücklich mit ihrem Kurzhaarschnitt…….aber sie werden auch nicht raspelkurz geschoren.
    Der Große ist froh,das es nach dem Scheren beim Kämmen nicht mehr so ziep. Sein Fell neigt so super schnell zum verfilzen,da er auch ständig baden geht. Ich denke für ihn ist es eine Erleichterung.

  10. anne caster meint:

    Seit 20 Jahren bin ich Hundefriseurin + ich finde dieses Schlechtsprechen von Hundeschuren nicht gut.
    Es gibt ja wohl verschiedene Möglichkeiten, das Tier herzurichten – es muss nicht superkurz sein. Die richtig kurz geschorenen Tiere werden meist von ihren Besitzern mit Bartschneidern, die f. Männer gedacht sind o. billigen Schermaschinen so zugerichtet. Bei mir geht kein Hund + keine Katze raspelkurz wieder nach Hause, es sei denn, das Tier ist völlig verfilzt. Denn da hilft nur ab damit.

  11. Peter Hermann meint:

    Ich habe noch nie so einen medizinischen Unfug gelesen.Ich verweise auf einen Artikel im
    SSV-Kurier vom Februar wo das Scheren von langhaarigen Hunden von Tierärzten
    der med.Hochschule Hannover ausdrücklich empfohlen wird.
    Natürlich muss das Scheren sachgemäss durchgeführt werden mit Scherblättern,die für
    Hunde vorgesehen sind.

    • G.Hirsch meint:

      Ein Link wäre schön gewesen!!

    • Und ich habe noch nie so einen pauschalen Quatsch gelesen. Sie sollten den Artikel einmal RICHTIG lesen, damit sie auch verstehen, was gemeint ist. Es geht um die FellSTRUKTUR, die völlig kaputt gemacht wird, wenn man soche Rassen mit Deckhaar und Unterwolle regelmäßig abschert. Und das ist auch unabhängig von der Länge des Unterfelles, was stehenbleibt. Es ist halt eben nur das Unterfell, das wächst dann im Verhältnis sehr schnell und üppig nach, das Deckhaar kommt nicht hinterher und schon hat man die filzigen, wolligen Hunde herumlaufen,. die bei jedem Regenschauer bis auf sie Haut nass werden und denen jeder Schutz fehlt. Ich habe leider schon einige dieser armen Hunde herumlaufen gesehen, die können mir nur leid tun.

  12. Anonymous meint:

    Der Hund stammt vom Wolf ab .im Wald hab ich noch nie einen Wolfsfrisör gesehen

    • Anonymous meint:

      Eben, er stammt davon ab, ist aber keiner

    • Manuela Langer meint:

      Wölfe haben auch eine andere Fellstruktur als die meisten Hunderassen.

    • Martina Heller meint:

      Welcher Hund hat noch was vom Wolf? Welcher Hund muss sein Essen selber erlegen. Welcher Hund übernachtet im Wald? Also bitte der vergleich hinkt.

      • Tanja meint:

        Es gibt aber Hunde mit „Wolfsfell“ und gerade diese werden dann geschoren, weil „da wo sie herkommen, ist es so kalt“. Siehe Siberian Husky. Dass der sibirische Sommer aber gerne mal 40 Grad heiß wird, ist den Damen und Herren, die so argumentieren schlicht nicht bekannt.

  13. Der Kommentar von Markus zeigt mir wieder einmal, dass er den Artikel entweder nicht richtig gelesen oder nicht verstanden hat! Was zu,m Henker ist so schwierig daran, das Fell vernünftig auszudünnen und das Deckhaar dranzulassen, damit der Hund den Schutz hat, den er braucht?
    Man rennt doch als Mensch auch nicht bei über 30 Grad im Schatten wie verrückt durch die Gegend, warum sollte ein Hund das dann müssen?
    Ich bleibe bei meiner Meinung, dass man solche Rassen, die Unterwolle und Deckhaar haben, auf keinen Fall scheren darf, das gibt nur auf Dauer filzige Wollpullis, die dann wirklich zu warm werden. Gerade Eurasier sind eh keine sehr sportlichen Hunde, da muss man nicht meinen, der arme Hund schwitzt. Meiner läuft auch bei nur 20 Grad nicht schneller, das ist eine Frage des Charakters und des Temperamentes, Fellpflege ist alles und wenn man darauf keine Lust hat, muss man sich eben eine andere Rasse anschaffen, statt den Hund völlig zu verhunzen!!!

    • Hallo BB,
      sehr gut geschrieben – ich stimme Dir voll und ganz zu. 🙂

      Ich habe 3 Pudel und die müssen geschoren werden. Ich denke, die Leute machen es sich zu einfach. Das Trimmen ist kostenintensiver und zeitaufwendiger. Es wird mit der Schermaschine schnell mal alles abgeschoren und man ist durch mit dem Thema – leider auf Kosten der Hunde und der schönen Fellstruktur.

      Mit einem herrlich lockeren Fell, das von der Unterwolle befreit ist, fühlt sich ein Hund im Sommer sicher viel wohler, zumal er dann immer noch seinen kompletten natürlichen Regenschutz behält. Soweit denken die meisten aber leider nicht. 🙁

      Sehr schade! 🙁

  14. Hallo… Ich habe nun auch seit mehreren Jahren meinen Chihuahua Rüden rasieren lassen für den Sommer…
    Es war immer alles super toll und ihn schien es auch immer gut Zutun:) aber nun wächst das Fell meines kleinen schatzis nicht mehr… Da sind nur noch flusen….
    Hab ihn im August geschoren und nun ist es ja schon Richtung Winter ???? vorher war das Fell wieder richtig wuschig aber nun echt nur flusen???? der arme kleine hiiiiiilfeeeeeee…..

    • Michelle meint:

      Hallo.

      Ich habe das selbe Problem!
      Mein Hund hatte richtig schöne lange locken am Rücken. Im Juli hab ich ihn abscheren lassen … was ich bis heute zutiefst bereue und sicherlich nie wieder machen werde!!
      Sein Fell wächst einfach nicht und seine locken kommen nicht nach.
      Ich würde mich ebenfalls freuen über Tipps.
      Danke Lg michelle

      • Abigail meint:

        Ich bin von der Richtigkeit des Artikels absolut überzeugt!
        Ich habe eine Neufundländerhündin mit absolut bildschönem, glänzendem, schwarzem Fell.
        Für eine OP mussten ihr beide Hinterläufe und der halbe Rücken rasiert werden. Das ist jetzt über anderthalb Jahre her und endlich hat wieder alles eine einheitliche Länge. ABER: das Fell hat eine komplett andere Struktur! Es fühlt sich kraus und strohig an und sieht stumpfer aus. Dadurch neigt es stark zu Verfilzungen, speziell im „Intimbereich“, was das Kämmen für sie super unangenehm macht.
        Es wird langsam etwas besser, weil ich ab und zu mal Kokosöl einmassiere.
        Ich werde meinen Hund niemals aus ästhetischen Gründen scheren lassen oder weil ich denke, dass es ihr im Sommer zu warm wird ( dieser Gedanke ist in meinem Augen einfach zu vermenschlicht…).
        Ich kämme ihre Unterwolle einfach komplett aus.
        Jeder hier ist herzlich eingeladen, im Sommer mal die Finger in Abbys Fell zu vergraben und zu fühlen, wie kühl ihre Haut ist. Als sie nach der OP mal für kurze Zeit in der Sonne war, war sie Haut immer wahnsinnig heiß und sie hat immer Schatten gesucht. Letzten Sommer dann wieder mit Fell hat sie getobt und der agil, sie hat die Sonne nicht sonderlich gemieden.
        Deshalb bin und bleibe ich bei meiner Überzeugung, Unterwolle raus: auf jeden Fall! Deckhaar scheren: definitiv nein!

  15. gut das ihr alle kein maßstab seid.

  16. Meine Hunde, Langes Haar Yorki Timmy aus der Ukraine und sehr Langes Haar, Havaneser Püppy dürfen ihre Haarkleider behalten und werden gekämmt, das nix Filzt an Augen Partie etwas Freischnitt zum Durchblick und unter den Pfötchen zwischen den Ballen ganz WICHTIG, da schneide ich bei mehr nicht alles andere braucht natürlich Pflege und etwas Zeit aber das wusste ich vorher, sonst hätte ich mich für einen Pudel entschieden oder Kurzhaar.
    Und trotzdem jeder ist selbst verantwortlich , für das was er tut oder eben nicht tut. Bedeutet ich klage niemanden an sondern möchte nur mal etwas Aufklären.
    Mich sprechen oft Menschen im Sommer an: Der Arme weiße Hund , der muss ja Schwitzen warum gehen sie nicht mit ihm zum Frisör Boa und je nachdem Kläre ich auf oder belasse es dabei.
    Und noch ein geschehen: Neulich beim Tierarzt sieht eine Timmy und sagt ich habe auch so einen Yorkshire Terrier aber Haare komplett ab.
    Ich frage Aha warum?
    Sie guckt komisch und sagt naja ist Sommer und ich wohne im Wald, da gibt es viel Zuviel Zecken.
    BOA nein ich habe nix gesagt mein Mann stuppst mich da schon mal an. Es ist sehr verwunderlich, weil besonders bei Langhaarigen Hunden besteht der Vorteil, das die Zecken es nicht Rechtzeitig auf die Haut schaffen durch das Fell oder die Haare wie bei meiner Püppy Havaneser , wo ich sie dann vorab aus dem Haarkleid holen kann.
    Sorry aber da kann ich nur noch mit dem Kopfschütteln. Also trotzdem jeden seine Meinung, meine Meinung ist, der Zweck dient nur dem Menschen, um sich das Kämmen und verfilzen zu ersparen mehr nicht. Und nicht mit mir Böse sein, ich kann nicht dafür. Danke und Liebste Mojagrüße

  17. hallo an alle, die meinem ihrem hund ginge es nach der schur besser. habt ihr eigentlich jemals ausprobiert euren hund in einem salon professionell ausbürsten bzw sogar ausblowern zu lassen? wenn es richtig gemacht ist, ist kaum noch unterwolle im fell. es bleibt das deckhaar stehen, welches keine wärmende funktion hat. es schützt nur vor wind, uv strahlung und nässe. wenn ein hund geschoren wird, stecken die toten unterwollhaare ja immernoch in der haut. klar erstmal fühlt der hund sich besser. vielleicht zwei wochen, dann schiebt die unterwolle schnell nach und das deckhaar geht darunter ein. der hund erhitzt deutlich stärker als vor der schur und hat keinen witterungs und uv schutz mehr. nur mal so als denkanstoß.

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