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Sommerschur – mehr Schaden als Nutzen!

sommerschur-fellschäden.jpg

Kaum steigen die Temperaturen an, sieht man sie wieder zunehmend im Straßenbild: Geschorene Hunde – teilweise kahl bis auf die Haut. „Weil er sonst so schwitzt“ oder „Damit Luft an seine Haut kommt“ lauten die häufigsten Erklärungen der ahnungslosen Halter. Dass sie mit dem Radikalschnitt ihrem Hund mehr schaden als helfen, ist ihnen nämlich nicht bekannt.

Was für Unterfell-lose Rassen wie Yorkshire-Terrier, Malteser oder Pudel noch kein gravierendes gesundheitliches Problem darstellen mag, ist für die Fellschnauzen mit Deck- und Unterhaar oft der Beginn einer elendigen Tragödie. Alle Jahre wieder werden immer mehr Vierbeiner zur „Sommerschur“ in den Frisörsalon expediert. „Einmal alles ab!“ lautet die Ansage der Besitzer.
alopezie-supplinger.jpgBestärkt in ihrer Entscheidung durch ebenfalls unwissende oder konfliktscheue Hundefrisöre, ist die alljährlich zunehmende Prozedur des Kurz- oder sogar Kahlscherens mittlerweile Hauptursache für die sogenannte „Clipper Alopezie“: Haarausfall und dauerhafte Schädigung des Deckhaares. alopezie-vanessa-padron.jpgUnzählige haarlose „Flecken“ oder nur mit vereinzelten Deckhaarbüscheln durchsetzte Unterwolle-Areale überziehen dann den Hundekörper. Verursacht durch die von Sonnenbrand verletzten Kapillaren (kleinste Blutgefäße, die die Hautschichten durchziehen), die unter der Hitzebestrahlung wie bei einer Verödung regelrecht zusammen „schmelzen“ und somit die Versorgung der Haarwurzeln in den oberen Hautschichten des Hundes nicht mehr leisten können. Die Folge: Das Fell wächst nur noch stellenweise oder gar nicht mehr nach. Der Hund ist seines natürlichen Witterungsschutzes beraubt – sommers wie winters!

alopezie-karen-blakeley.jpgAuch häufiges extremes Haarkürzen bei Rassen mit sehr langsam wachsendem Deckhaar hat zur Folge, dass die Unterwolle sehr viel schneller nachwächst und den Wuchs des Deckhaars zusätzlich behindert. Unabhängig davon, dass der einzelne Hund dadurch sein rassetypisches Aussehen verliert und stumpfes, wie Wollfilz anmutendes und Flüssigkeit aufnehmendes statt abweisendes Haar seinen Körper bedeckt, kann es zum Beispiel für Neufundländer und Landseer bedeuten, dass ihnen außerdem der natürliche Hautschutz für ihre rassetypischen Wasseraktivitäten fehlt. Das gilt auch für die Wasser liebenden Hunderassen wie Golden Retriever, Labrador und Spaniel.

So sieht´s aus:

fellpflege-sommerschur3.jpg

Warum der Trend zur Sommerschur?

Da Hunde nicht über die Haut schwitzen wie ihre besorgten Halter, müssen sie den Hitzeausgleich über Hecheln, Flüssigkeitsaufnahme und das Aufsuchen schattiger Flächen erreichen.
Viele Hundehalter reagieren nervös und beunruhigt auf das vermeintlich übermäßige Hecheln ihrer geliebten Vierbeiner, sobald das Thermometer sommerliches Wetter verheißt. Dass ihre Hunde auch in der kühleren Jahreszeit vergleichsweise viel und intensiv hecheln, wenn sie über den Agilityplatz sprinten, am Rad laufen, Trailen, Apportieren oder einfach nur mit Artgenossen toben, wird von den Zweibeinern nicht annähernd mit der selben Besorgnis zur Kenntnis genommen. Das Abscheren des Fells – wie vielleicht auch parallel zum eigenen Sommerschnitt – scheint ihnen eine sinnvolle Maßnahme, um ihrem Hund die gewünschte Linderung zu verschaffen. Dass sie ihrer Fellschnauze damit mehr schaden als helfen, ist den wenigsten Haltern bewusst.

Ausziehen- JA, nackig machen- NEIN!

Fellpflege-Sommer-richtig.jpgIm Prinzip hat die Natur schon für die richtige Fellbeschaffenheit zu den einzelnen Jahreszeiten gesorgt. Die Fellwechsel zum Frühjahr und zum Spätherbst müssen nur noch durch die richtigen Maßnahmen unterstützt werden:

Auflockern und Ausdünnen der Unterwolle zum Frühjahr; Anregung des neuerlichen Unterwollewuchses durch regelmäßiges, durchblutungsförderndes Striegeln und Kämmen zur kälteren Jahreszeit.

Die regelmäßige, der natürlichen Fellbeschaffenheit entsprechende Pflege ist ebenfalls eine wichtige Voraussetzung, den saisonal bedingten Fellwechsel zu unterstützen.

Sommermatte? Kein Problem!

Bieten Sie Ihrem Fellkumpel einen Hundepool (das Kühlen der Pfoten reicht manchem Vierbeiner schon aus), schattige Plätzchen in Haus und Garten, keine Aktivitäten in der Mittagshitze, Gassirunden in den frühen Morgenstunden und in den kühleren Abendstunden, mögliche Badeeinheiten in See oder Bach inklusive. Nichtschwimmern verschafft man auch willkommene Abkühlung durch das zeitlich begrenzte Auflegen nasser Tücher (maximal 10 Minuten). Dazu bitte kein eiskaltes, sondern lauwarmes Wasser verwenden! Die Bereitstellung reichlich frischen, aber ebenfalls nicht sehr kalten Trinkwassers ist selbstverständlich, ab und zu ein Hundeeis erlaubt.

.. und der Sommer kann kommen!

(Fotos: E. Suppinger, V. Padron, K. Blakeley, Stock / Grafik: hund-unterwegs)

Kommentare

  1. Angelika Weller meint:

    Danke, für diesen informativen Artikel. Mir machts richtig Bauchschmerzen wenn ich den Trend „Sommerschur“ beobachte.
    Jetzt hab ich endlich mal die Bestätigung, dass ich kein Tierquäler bin, wenn ich mit
    ungeschorem Hund durch den Sommer laufe.
    Bei uns gibts je nach Gradzahl kurze oder lange Spaziergänge, aber immer ist eine
    große Wasserflasche im Gepäck.

    Grüße aus dem heute sehr sonnigen Düsseldorf
    Angelika Weller & Etoile (Border-Collie/Schäferhund)

    • Dorn Gerda meint:

      Genau so halte ich das auch tagsuber nur kurze gassirunden Vor 7)uhr nach2o uhr.ich merke sofort wenn sie genug hat

    • Klaudyna Küper meint:

      Ich habe das gar nicht gewusst. Ich habe meine Alskan Malamute Hündin beim jeder Fellwechsel geschoren und sie füllte sich immer pudelwohl dabei. Sie lag nicht mehr apathisch im Schatten sondern machte jede Wanderung fröhlich mit. Sie starb im alter von 14 Jahre natürlichen Todes und hatte nie Probleme mit Fell oder Haut. Meine andere Hunde (Germanischer Bärenhund und Berner Sennen) sind nie geschoren worden; der Berner ist vor drei Wochen gestorben an Lungenenzündung.

      • Katherine Silbermann meint:

        Zunächst einmal: Mein Bedauern zu Deinem Verlust; ein weiterer toller Vierbeiner tobt nun mit den anderen schmerzlich vermissten Fellschnauzen über die Regenbogenwiese! /
        Gerade bei den Nordischen sind durch die zunehmende Schur in den vergangenen Jahren erhebliche Fellschäden dokumentiert worden. Erfahrene und hervorragende Groomer/Hundefrisöre entfernen die Unterwolle und effilieren das Deckhaar so, dass ebenfalls der gewünschte Wohlfühleffekt eintritt, aber das schützende und rassetypische Deckhaar erhalten bleibt.

        • Berner-Kenner meint:

          Wirklich guter Artikel, der Schreiber kennt sich aus. Aber, das mit dem Eis würde ich lassen….

          Denn wenn man es ganz genau nimmt (tut der Schreiber ja auch in dem er sagt; DIE TÜCHER NICHT EISGEKÜHLT), dann darf man auch kein Eis (gemeint ist Hunde-Eis / die Red.) verabreichen. Wenn im Magen etwas sehr kaltes ist, Eis, dann erwärmt sich der Körper automatisch, ist halt ein Reflex bei so ziemlich allen Säugetieren….
          So schlimm ist es jetzt nicht, der Mensch trinkt und isst auch gerne kalte Sachen im Sommer….Auch wenn es nicht WIRKLICH gegen die Hitze hilft – halt nur kurz…

          Ist genau wie mit dem Haare scheren, nur dass das Leiden in dem Fall kürzer ist, und womöglich durch das ganze Endorphin, welches beim Eisgenuss ausgeschüttet wird, sehr vergeht 😀

      • Anonymous meint:

        Wir haben u.a. eine 3jährige Komondorhündin, die ja sehr speziell sind mit ihrem verfilzten Fell. Im letzten Jahr hat der Urlaub an der Ostsee und 2 Wochen Salzwasser das Fellklima anscheinend zerstört. Seitdem wurde sie nass bis auf die Haut, kapillarähnlich stieg die Feuchtigkeit von den hoch und sie roch/müffelte wie eine uralte feuchte Decke. Medizinisches Shampoo und vieles mehr haben wir ausprobiert – es wurde nicht besser. Im Spätsommer habe ich dann 6kg Filzplatten abgeschnitten. Schweren Herzens, denn sie war eine stattliche Hündin mit ihrem Fell. Allerdings muss man als Halter selber ein dickes Fell haben, denn aufgrund von Unwissenheit sieht man sich zum Teil üblen Beleidigungen und äußerst dummen Sprüchen ob dieses ungepflegten armen Hundes ausgesetzt. Aranyos selber war zunächst verunsichert ohne ihren Schutzpelz. Nach einigen Tagen jedoch stellten wir und mehrere Hundehalterfreunde fest, dass sie viel agiler und spielfreudiger war als mit dem Filz. Alsbald sah sie auch aus wie ein Eisbär. Mittlerweile ist das Fell wieder länger und es beginnt wieder zu verfilzen. FILZ ist der Horror jedes Hundefrisörs und mit einem Komondor kommt da keiner klar …oft hört man: auskämmen! Was natürlich völliger Blödsinn ist! Es geht nicht weil das Fell beim Komondor, beim Puli und auch beim Bergamasker nach wenigen cm filzt. Dann muss man sich sagen lassen: bei Arbeitshunden macht das Fell Sinn … Aber es ist Quälerei bei einem Hund, der als Familienhund lebt. Wir sind jetzt sehr in der Zwickmühle was das angeht. Leider kann einem niemand wirklich Auskunft geben. Unsere Aranyos ist, wie alle unsere Tiere, vom Tierschutz und bisher war kein Züchter wirklich ehrlich oder Fachmann genug, uns wirklich zu raten.

        • Anonymous meint:

          Nicht verunsichern lassen sondern einfach den Hund anschauen 😉
          Wann ist er glücklicher?
          Die Natur kennt solches Fell nicht. Alle Argumentationen die auf natürlichen Eigenschaften aufgebaut sind, sind bei Zuchthunden fehl am Platz.
          Der Komodor ist mit seinem Fell am ehesten mit Schafen zu vergleichen, und die werden auch geschoren seit Jahunderten. Das das Fell sich verändert ist richtig, aber oft macht es ähnliche Phasen durch wie bei einem Welpen und erreicht – wenn man es möchte – nach 2 Jahren wieder die alte Form.
          So war es bei meinen Bearded Collies (ich habe gezüchtet unter dem VDH) .

      • Ellen Beckmann meint:

        Wir haben u.a. eine 3jährige Komondorhündin, die ja sehr speziell sind mit ihrem verfilzten Fell. Im letzten Jahr hat der Urlaub an der Ostsee und 2 Wochen Salzwasser das Fellklima anscheinend zerstört. Seitdem wurde sie nass bis auf die Haut, kapillarähnlich stieg die Feuchtigkeit von den hoch und sie roch/müffelte wie eine uralte feuchte Decke. Medizinisches Shampoo und vieles mehr haben wir ausprobiert – es wurde nicht besser. Im Spätsommer habe ich dann 6kg Filzplatten abgeschnitten. Schweren Herzens, denn sie war eine stattliche Hündin mit ihrem Fell. Allerdings muss man als Halter selber ein dickes Fell haben, denn aufgrund von Unwissenheit sieht man sich zum Teil üblen Beleidigungen und äußerst dummen Sprüchen ob dieses ungepflegten armen Hundes ausgesetzt. Aranyos selber war zunächst verunsichert ohne ihren Schutzpelz. Nach einigen Tagen jedoch stellten wir und mehrere Hundehalterfreunde fest, dass sie viel agiler und spielfreudiger war als mit dem Filz. Alsbald sah sie auch aus wie ein Eisbär. Mittlerweile ist das Fell wieder länger und es beginnt wieder zu verfilzen. FILZ ist der Horror jedes Hundefrisörs und mit einem Komondor kommt da keiner klar …oft hört man: auskämmen! Was natürlich völliger Blödsinn ist! Es geht nicht weil das Fell beim Komondor, beim Puli und auch beim Bergamasker nach wenigen cm filzt. Dann muss man sich sagen lassen: bei Arbeitshunden macht das Fell Sinn … Aber es ist Quälerei bei einem Hund, der als Familienhund lebt. Wir sind jetzt sehr in der Zwickmühle was das angeht. Leider kann einem niemand wirklich Auskunft geben. Unsere Aranyos ist, wie alle unsere Tiere, vom Tierschutz und bisher war kein Züchter wirklich ehrlich oder Fachmann genug, uns wirklich zu raten.

        • Anonymous meint:

          Ich habe einen Malteser, der total wattiges Haar hatte und somit auch stark verfilzte. Jeden Tag und das oftmals mehrere Stunden quälte ich das Hündchen mit dem Bürsten. Seit einigen Monaten wasche ich das Haar mit einer Naturseife speziell für Hunde. Der Erfolg stellte sich sofort ein, das Haar ist nicht mehr wattig, lässt sich wunderbar bürsten und kämmen und bei Regen wird sie nicht mehr bis auf die Haut nass.

          • Anonymous meint:

            Hallo,
            kannst Du mir diese Seife nennen und wo man diese bekommt? Habe einen Havaneser der auch sehr wattiges Fell hat welches ständig filzt
            Danke

        • Anonymous meint:

          Ich habe 3 Pudel. Soweit ich weiß, hat der Kommondor so oder so ähnliches Fell. Da Ihr ihn nicht als Arbeitshund haltet, der sein schützendes Arbeitsfell braucht, schert ihn doch ruhig bis auf 2 cm, daß man noch 2 mal die Woche gut durchkämmen kann. Dann kommt genügend Luft an die Haut, es bilden sich keine Filzplatten, es sammelt sich nicht mehr so viel Dreck im Fell und er trocknet leichter, wenns mal geregnet hat. Und er riecht dann auch nicht mehr so.

        • Anonymous meint:

          Ich habe erst vor Kurzem ein Buch über die ungarischen Hirtenhunden gelesen. Der Komondor wurde laut diesem Buch einmal im Jahr von den Hirten gemeinsam mit den Schafen auch geschoren (das sorgte historisch auch zu Verwechslungen mti dem Kuvasz). Der Komondor dürfte also eine der wenigen Ausnahmen sein, bei den das Scheren nicht schadet.

        • Das Fell des Kommondors ist ähnlich dem des Pudels. Er hat keine Unterwolle und kann deshalb geschoren werden. Da er als Familienhund gehalten wird und nicht auf einer Weide die Schafe hütet, braucht er keinen so starken Allwetterschutz, und ich würde ihn auch wie einen Pudel pflegen.

          Einmal scheren und mind. 1 mal die Woche kämmen (besser 2-mal). Wenn das Fell wieder zu lang wird, daß es beim Kämmen zu ziepen beginnt (bei ca. 3-4 cm), baden und anschließend wieder scheren usw. (mindestens 4 mal im Jahr!).
          Ein Pudel wird immer vor der Schur gebadet, um den Schmutz herauszuwaschen, damit die Scherköpfe nicht zu schnell stumpf werden. Ich denke, so habt Ihr dann einen gepflegten Hund, der sich wohl fühlt. Auch Parasiten kann so besser entgegengewirkt werden. 🙂

          Alles Gute und viel Erfolg!

    • Retriever Züchter meint:

      Ich züchte seit etlichen Jahrzehnten erfolgreich Golden Retriever (Arbeitslinie – VDH/FCI) und ich bin entsetzt über das zunehmende Scheren dieser wunderschönen Hunde. Auch befreundete Golden-Züchter und Züchter anderer Rassen sind mit mir einer Meinung, dass diese Unsitte zu einer massiven Schädigung der Fellanlagen führt. Die Folge sind Plüschhunde, wie ich sie tagtäglich zu sehen bekomme.
      Natürlich wächst Fell zum Winter wieder nach, aber es ist nicht mehr das ausgewogene Doppelkleid aus Deckhaar und Unterwolle, das den Golden Retreiver auszeichnet, sondern meist nur noch ein dicker Plüschteppich aus Unterwolle, der dann weich, meist üppig und extrem wollig ist, aber mit dem Goldie-Fell nichts mehr zu tun hat. Diese Teddyhunde sind zu bedauern, denn ihnen fehlt das wichtige Deckhaar. Natürlich sind sie dann umso glücklicher, wenn dieser schreckliche, dicke Plüschteppich wieder runter kommt. Diese Freude und Erleichterung kann ich sehr gut nachempfinden. Ich wollte auch nicht so einen fürchterlichen Wollmantel tragen müssen! Mit jeder Schur wird der voluminöse Wollbehang dicker und dichter. Es muss geschoren und geschoren werden, weil kein ausgewogenes Haarkleid mehr nachwächst.
      Unvernünftige Halter, selbsternannte „Hundekenner“ mit ihren Anhängern und gedankenlose Hundefrisierer (wie sich jeder nennen kann, der imstande ist, eine Schermaschine zu halten) wollen nicht wahrhaben, was nicht zu übersehen ist: Geschorene Hunde erkennt man am hellen, rasseuntypischen Teddyplüsch und am fehlenden, natürlichen Deckhaar.
      Um es klar zu sagen: Als Züchterin lege ich allergrößten Wert auf gesunde Hunde, nicht auf Schönheit, denn ein gesunder Hund ist schön!
      Noch schlimmer sind die armen Hunde dran, die kahl geschoren werden. Die bekommen dann auch noch einen Sonnenbrand und dann wächst teilweise gar kein Fell mehr nach. Das ist leider die Wahrheit, wie ich und viele meiner Kollegen sie seit Jahren beobachten. Es wird von Jahr zu Jahr schlimmer.
      Vielen Dank, dass sich hier mal jemand traut, darüber zu schreiben! Diese Aufklärungsarbeit tut bitter not.

      • Anonymous meint:

        Du sprichst mir aus dem Herzen. Hatte eine Goldie-Hündin, die 14 Jahre alt wurde und ein gepflegtes schönes Fell besass, bis ich mich von ihr trennen musste. Ihre Nachfolgerin, eine Colliedame, hat ebenso ein glänzendes Fell. Ich denke nicht im Traum ans Scheren. Doch leider machen das Menschen auch, weil die Hunde dann angeblich weniger Dreck in die Wohnung bringen. Verstehen kann ich das nicht. Wer einen langhaarigen Hund anschafft, sollte sich das vorher überlegen. Besonders Retriever brauchen viel Pflege und manchmal bis zu zwei Duschen (ohne Shampooi) im Tag. Das gehört auch dazu. In der Nachbarschaft haben wir zwei kurz geschorene Englisch-Setter!!!

    • André meint:

      hallo zusammen, komplett zu schoren finde ich auch nicht gut. ich habe meine Hunde (bernersennenhund und belgischer Schäferhund) auch immer geschoren. 5 mm schnitt habe wir jeweils gemacht. in der ersten Woche sind wir jeweils nicht zu lange nach draussen gegangen damit sich der Hund daran gewönnen kann. ich habe damit nur gute Erfahrungen gemacht und meine Hunde haben sich immer super wohl gefühlt. das ganze ist besonders gut wenn man solche Wasserratten hatte.

      gruss aus der schweiz
      André

    • Max Ch. meint:

      Als ob jemand, der bei Verstand ist, seinen Hund ständig der prallen Sonnenglut aussetzt. Mit viel oder wenig Fell.
      Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich k* möchte, wenn ich die vielen verunstalteten gesunden Hunde sehe, die platt geschoren werden. Das ist nicht cool, das ist ein Armutszeugnis. Der Beweis, dass der Halter nur zu faul ist, das Fell seines Hundes regelmäßig zu pflegen. „Kommt ja sowieso bald ab!“
      Im Winter kriegen die armen Tiere dann ein teures Mäntelchen verpasst, was sie gar nicht brauchen würden, wenn man ihnen ihr Fell gelassen hätte. Gegen die Sonne gibt es teure Sonnensalben und Schutzkleidung. Das ist doch pervers! — Dass die Hunde nach der ständigen Schur wieder „schönes Fell“ bekommen, behaupten nur die, die sich nicht auskennen und ihren Fehler nicht einsehen wollen. Rassekenner und gute Hundefriseure sehen die Unterschiede! Aber die vielen Hundesalonbesitzer wollen ja auch leben und das schnelle Geld machen. Also wird schöngeredet, was einfach nur hässlich und tierquälerisch ist.
      Wer der Meinung ist, dass seine Hunderasse zu dickes Fell für die ihm gebotenen Lebensumstände hat, der wähle gefälligst einen andere Hund!– Bevor jetzt die getroffenen Schurbefürworter aufjaulen: Nordische Hunde gehören nicht in beengte Wohnverhältnisse wie Schopfhunde nicht in unser Klima passen.
      Was kommt als Nächstes: Krallen ziehen, weil die Nagelpflege zu teuer ist und der teure Fußboden zerkratzt wird, dafür Hundeschuhe mit Spikes für Draußen?

    • Cornelia meint:

      Auch für Malteser, einen Langhaarhund, ist die Sommerschur verheerend. Wenn ich dies äussere,werde ich ab und an so richtig angefeindet. Niemand glaubt mir, dass dieses Haarkürzen gesundheitliche Folgen haben kann.
      Gruss aus Basel Cornelia mit Evita (Malteser)

  2. Margot Struppe meint:

    Ich rate allen meiner Kunden von dieser Radikalschur ab (mit Begründung) …… wenn sie es trotzdem möchten, bitte ich sie einen anderen Salon aufzusuchen, denn ICH lehne es ab!!!!

    Gruß aus Bremerhaven
    Hundepflegesalon „Struppi’s Beauty-Shop“

    • Gertie Caron meint:

      Ich rate meine Kunden auch vom radikalschur ab.Ich biete dafür daß ausdünnen von unterwolle an und daß einkürzen oder efilieren vom deckhaar.

      • Klara Zösmayr meint:

        So ist es richtig. Der Dog Grooming Salon in Innsbruck macht das auch so
        Ich habe die Besitzerin immer schon dafür bwundert, dass sie sich die Zeit nimmt und jeden Kunden ordentlich aufklärt. Natürlich ist sie auch schon angefeindet worden deshalb. Aber selbst dann macht sie keine Schur, da bleibt sie echt hart. Find ich super!!

  3. Meine 2 meint:

    Ich habe meine beiden Border Collies in den letzten Tagen auch geschoren. Warum? Weil sie 13 und fast 11 Jahre alt sind und ich die ältere letztes Jahr wegen Hitze 3 Tage in der Tierklinik lassen musste. Kaum klettert das Thermometer über 15 Grad bekommt die Omi Kreislaufprobleme und da sie auch Herzmedikamente bekommt ist mir das ehrlich zu riskant.
    DIe jüngere hat sich fast blutig gekratzt, weil dieses tolle „Unterwolle rauskämmen“ eben nicht bei jedem Hund so schön funktioniert und sie das lose Fell grausam gejuckt hat.
    ALlerdings reibe ich sie regelmäßig mit Sonnenschutz ein wenn wir draußen sind und achte darauf, dass sie sich im Schatten aufhalten, Gassirunden gibt es nur morgens und abends.

    • Redaktion Hund-unterwegs meint:

      Es gibt zu jeder Regel mindestens eine Ausnahme. 😉 Der Artikel bezieht sich auf gesunde Hunde. Bei alten Tieren mit der von Dir beschriebenen Herzproblematik liegt sowohl eine medizinische Notwendigkeit vor wie auch der dazugehörige tierärztliche Rat. Wie Du schreibst, muss dann aber auch für den nötigen Sonnenschutz durch Auftragen dafür geeigneter Cremes gesorgt werden – einen Schutz, den der gesunde Hund bereits von Geburt an mit sich trägt: sein Fell.

    • Sandra meint:

      Der Hund gehört ins kühle Haus und nicht in den Schatten in den Garten, dann erübrigt sich auch die Sonnencreme und die Schur!

      • Sandra meint:

        Ja wer allerdings in der Stadt in einer Wohnung lebt, wos angenehme 40° bekommt geht sehr wohl mit seinem Hund raus. Bei uns is es leicht wir haben einen Garten, da is es im Haus sehr kühl (der doofe Hund legt sich aber auch dann lieber draußen hin) und unter den Bäumen is Schatten, aber da geht wenigstens auch ein Luftzug und wenns ihm zu viel wird geht er sowieso rein. Aber den Hund bei so einer Hitze in einer Wohnung zu halten, das is unverantwortlich. Man kann eben nicht eine Regel für alle machen. Am besten is es bei der Hitze eh immer noch im Wald (wenn es einem möglich is) da is es immer aushaltbar. Wie gesagt, je nach Tier und entsprechenden Umständen muss man auch individuell handeln. Einheitsregeln sollte es bei solchen Themen generell nicht geben.

        • Veganita meint:

          Sandra, was ist das bitte für ein Quark, den du von dir gibst???

          Eine Zumutung einen Hund in einer warmen Wohnung halten bei Hitze???

          Ich bin von einem Haus in eine Dachgeschosswohnung gezogen dieses Jahr. Hätte mir nie erträumt, dass es so heiß ist.

          Soll ich jetzt meinen Hund weggeben oder wie?? Man kann in JEDER Wohnung einen Hund halten. Und ich werde meinem Hund die Haare sicher nicht kürzen!!!!!!

          Manche Menschen sollten sich doch lieber nen Hund mit Batteriebetrieb kaufen, wenn ich solche Kommentare lese!

          • Anonymous meint:

            Recht hast du. Jetzt kommen wieder Hundehalter mit Haus,wo die Hunde zum pischern in den Garten dürfen. Praktisch,braucht man ja kein Gassi gehen

      • susanne meint:

        so ein quatsch! auch meine border-bernermix hat seit geburt einen herzfehler und massive unterwolle! die tierärzte glaubten nicht das sie 2 jahre alt wird. sobald es warm wird ist die geschoren ! Da kann sie auf einmal wieder toben !!

  4. Maike Vogt meint:

    Guter Artikel, dennoch muss ich aus Erfahrung mit meinem Pekinesen sagen das es den Hunden durch die Schur sehrwohl Linderung verschafft.

    Mein Pekinese, nicht übermäßig viel,aber dickes Haar bewegt sich ab einer Temperaturvon 20 °C aum noch, er will garnicht mehr vor die Tür.
    Nach der Schur rennt und tobt er wie ein wilder durch die Gegend. Da ist dch die Entscheidung leicht. Wenn es ihm ohne das dicke Fell besser geht, warum nicht?

    Sein Fell saugt auch nicht mehr Wasser ein. Er geht mit mir schwimmen, schüttel sich und ist sogleich nahezu trocken, also da auch keine Probleme. Mache das jetzt seit 3 Jahren mit ihm und er wird 3 mal im Jahr geschoren.

    lg Maike

    • Redaktion Hund-unterwegs meint:

      Der Pekinese/Pekingese/Peking Palasthund ist gemäß Rassestandard (FCI 207) ein Hund mit mäßig langem, derbem Oberhaar und dicker, weicherer Unterwolle, häufig mit Mähne, die bis zur Schulter reicht. Da bei der Schur sowohl Deckhaar wie eben auch die hitzestauende Unterwolle entfernt werden, ist es der beschriebene Effekt, der auch allein bei Lockerung und Entfernen der Unterwolle erreicht wird.

  5. Verena meint:

    Aha, sehr interessant. Warum „schmelzen“ denn bei geschorenen Hunden ohne Unterwolle oder Hunden mit natürlicher Weise sehr kurzem und feinem Fellwuchs die Kapillargefäße nicht? Und warum „schmelzen“ nur die Kapillare die die Deckhaarfollikel versorgen und nicht die der Unterwolle?

    Ich würde Hunde, wie die hier abgebildeten, eher mal sehr gründlich auf Stoffwechselerkrankungen und Nährstoffmangel hin untersuchen lassen… ich kenne ein paar Hunde die so ähnlich ausgesehen haben, Ursachen waren meistens die Schilddrüse oder eben suboptimale Nährstoffversorgung. Problem behoben und schon wuchs alles wieder wie es sollte. Da konnte man noch froh sein, dass man den Hund geschoren hatte, denn so fiel bei einigen Tieren überhaupt erst auf, dass eine gesundheitliche Störung vorlag!

    Ich warte nun nach diesem Artikel aber sehnsüchtig darauf, dass mir auch bald meine Kapillargefäße der Beinbehaarung schmelzen, erspart die lästige Rasierei 😉 Nur leider – trotz kräftigen Sonnenbrands im letzten Sommer – immer noch nichts. Die Haare wachsen wie eh und je.

    • Redaktion Hund-unterwegs meint:

      Im Vergleich zum Menschen, dessen Epidermis (Oberhaut) aus 10 bis 15 Schichten besteht, hat der Hund nur 3 bis 5 Schichten. Somit sind die beschriebenen Verletzungen durch Sonnenbrand beim Hund weitaus gravierender als beim Menschen, allerdings „benötigt“ der Hund keine weiteren schützenden Hautschichten, denn er ist ja behaart. Von Natur aus kurz und/oder Unterfell-los behaarte Tiere weisen eine Felltextur auf, die ebenfalls für den nötigen Sonnenschutz sorgt (s. bspw. Saluki und Basenji). /
      Wer als Mensch dauerhaft kein „Beinfell“ wünscht, wählt häufig die Lasermethode, mit Hilfe derer durch Zerstörung der Haarwurzeln mittels gebündeltem Licht der haarlose Zustand herbeigeführt wird – in etwa vergleichbar der beschriebenen, aber unerwünschten Haarlosigkeit bei den geschorenen Hunden, wobei die beschriebenen Verletztungen beim geschorenen Hund eben nicht punktiert -wie beim Lasern-, sondern großflächig die Hundehaut und die darunter liegenden Blutgefäße massiv beeinträchtigen – bis hin zur irreparablen Schädigung.

    • Hella Schein meint:

      Liebe Verena,

      Meins Du nicht auch, dass sich Mutter Natur etwas dabei gedacht hat , den Hunden Fell zu geben und den Menschen nicht mehr ? Jeder ist so ausgestattet wie er es braucht. Das beste hat sich eben durchgesetzt. Leider gibt es auch in der Hundezucht Menschen wie Dich, die meinen alles besser zu wissen. Wenn Du Dich von wissenschaftlichen Artikeln nicht überzeugen lässt, dann versuche es doch mal mit ein bisschen Verstand : kein Wildtier wird geschoren und? liegen die jetzt alle mit Hitzeschock im Wald und auf der Weide? Nein. Beobachte dochmal die Natur und denk dann nochmal nach !

      • Dietmar meint:

        Hunde haben nicht das Fell, das sich in der Evolution durchgesetzt hat. Sie haben das Fell, das ihnen der Mensch nach seinem Geschmack angezüchtet hat!
        Ich weiß nicht, ob die Dir der Förster mit den Rehen an der Leine durch den Wald läuft – dort wo ich wohne, geschieht das nicht. Hunde müssen sich aber in ganz vielen Gegebenheiten auf das menschliche Leben einstellen und können nur selten einen heißen Sommertag im kühlenden Dickicht eines Waldes verbringen. Dafür leben sie in Siedlungen und Häusern, die sich aufheizen, laufen auf Wegen, die die Wärme reflektieren und viele können sich nicht nach Belieben jederzeit in einem Teich abkühlen. Das macht schon einen großen Unterschied und vielleicht solltest Du einfach Deinen letzten Satz mehr beherzigen.

        • Stefanie meint:

          Nun, ich habe KEINEN am Reißbrett gezüchteten Hund, sondern einen, der von Natur aus urtypisch langes Fell hat. Ich würde im Leben nicht auf die Idee kommen, das Fell zu scheren, weil Mutter Natur sich sehr wohl etwas dabei gedacht hat. Und wie in den obigen Zeichnungen ganz klar zu erkennen ist, reflektiert das DECKHAAR die Sonnenstrahlen, was nicht mehr gegeben ist, wenn es abgeschoren ist. Ich weiß wirklich nicht, was daran so schwer zu verstehen ist und könnte mich jedes Mal tierisch aufregen, wenn der Mensch schlauer als die Natur sein will. Was dabei raus kommt, konnten wir ja in den letzten Wochen sensationell miterleben und verfolgen.
          Ohne Worte!

  6. Inge Gaiswinkler meint:

    Hunde vertragen die Hitze so gut oder so schlecht wie Menschen. Manchen macht es nichts aus, manche schmelzen dahin. Ich habe einen nordischen Hund mit viel Fell, der manchmal sogar bei Mittagshitze in der Sonne liegt. Dabei muss ich sagen, dass er ein kühles Pflaster oder einen schattigen Platz frei wählen kann. Wenn der Hund schwitzt ist das ganz normal. Ich schwitze auch und keiner kommt auf die Idee, mir das Haupthaar zu scheren.

  7. Christin meint:

    Also ich schere meinen border Collie – golden retriever mix seit ca 6 jahren er ist jetzt 12. Allerdings gehen wir nicht in der sonne laufen und er wird entweder eingeschmiert oder kriegt ein dünnes, feuchtes t-shirt an. Seit ich ihn schere bzw anfangs hab ich ihn per hand mit schere geschnitten geht es ihm im Sommer besser.

    • Chris Wiem meint:

      Wie bekloppt ist das denn? Wenn du deinen Hund nicht scheren würdest, braucht er auch keine Sonnencreme und kein T-Shirt!!! c.w.

      • renate meint:

        da gebe ich dir recht.eincremen und t.shirt was soll denn das.echt ein Wahnsinn was manche ihren Tieren antun.

  8. Andreas Mayer meint:

    Immer diese Panikmache vor dem Scheren. Wer den Unterschied sehen kann, wieviel leichter sich Hunde nach dem Scheren während der heißen Sommerzeit tun (und zwar auch dann, wenn sie nicht grad im Freien der prallen Sonne ausgesetzt sind) und um wieviel entspannter sie sind, weil sie deutlich weniger hecheln müssen, wird das Märchen vom Fell als Hitzeschutz nicht mehr viel abgewinnen können.

    Hunde schwitzen nicht, wie wir Menschen, sie haben Schweißdrüsen nur an den Pfoten (und ein paar an der Nase), das sollte man eigentlich wissen (das zum oberen Posting). Der Temperaturausgleich findet bekanntlich zu einem großen Teil über das Hecheln statt. Allerdings besteht bei zu starkem Hecheln die Gefahr der sog Alkalose. Der PH-Wert des Blutes – Normalwert zw. 7,35 und 7,45 steigt über den Wert von 7,45 hinaus, wird also stärker basisch, Ein PH-Wert des Blutes von über 7,7 ist übrigens tödlich.

    Da starkes Hecheln auch psychische Ursachen (z.B. Angst) haben kann, darf im Umkehrschluß auch angenommen werden, daß (zu) starkes Hecheln auch zu Angstgefühlen beim Hund führen kann.

    Was vielleicht weniger bekannt ist: Hunde haben sog Thermorezeptoren (der Haut) nur an der Nase, am restlichen Körper finden sich nur Kälterezeptoren und Rezeptoren für Schmerz. Hunde nehmen also Wärme erst dann wahr, wenn diese bereits schmerzhaft wird – ein wenig spät, denke ich mal. Also sollte man sich überlegen, ob es klug ist, dabei zuzusehen, wie Hunde sich stundenlang in der Sonne aalen.

    • Redaktion hund-unterwegs meint:

      Nicht von „Hitzeschutz“ ist die Rede, sondern von „Sonnenschutz“ – also Schutz der Hundehaut vor Verbrennung durch Sonnenstrahlen (was übrigens nicht nur im Hochsommer eine Gefahr darstellt).

    • Diana Weber meint:

      Andreas Meyer

      du sprichst mir aus der Seele mit deinem Beitrag.

      Ich schere meinen Mischling auch jeden Sommer, er hat Schäferhundähnliches Fell und ich merke auch dass es ihm geschoren besser geht.

      Liebe Grüße
      Diana

  9. Ulrike meint:

    Hm, also unser Berner Sennenhund genießt die Schur immer. Er hat ein extrem dickes und langes Fell. Bevor wir das zum erstenmal gemacht haben lag er bei Hitze immer nur hechelnd herum. Da halfen auch feuchte Tücher nicht. Aber als wir ihn zum erstenmal geschoren hatten, wurde er richtig aktiv trotz hoher Temperaturen! Es machte den Eindruck als freute er sich, er sprang herum, wedelte wie wild usw., also als ob er im wahrsten Sinne des Wortes ‚erleichtert‘ wäre. .Er geht auch geschoren ins Wasser und es sieht aus, als finde er es so besonders toll! Deshalb wollten wir diese Woche wieder mit ihm gehen, weil es ja sehr warm ist. Aber jetzt bin ich wirklich verunsichert.

    • Ulrike meint:

      P.S. Also er wird nicht bis auf die Haut geschoren, sondern das Fell nur gekürzt bis auf ca.1,5 cm.

      • Redaktion hund-unterwegs meint:

        Liebe Ulrike, wie Du bei dem Sennen oben im Beitrag sehen kannst, ist es eine beträchtliche Menge an Unterwolle, die so ein Hund haben kann. Dass ihn das Entfernen dieser „Luft-Blockade“ deutlich erleichtert – in mehrfachem Sinne – ist für jeden Betrachter einleuchtend. Wenn dann noch das Deckhaar effiliert (ausgedünnt) und/oder gekürzt wird, ist alles prima: Luft kommt an die Haut, der natürliche Sonnenschutz Fell bleibt erhalten. (Bedeutet natürlich mehr Mühe und Arbeit für den Hundefrisör – im Zweifel für das selbe Geld… aber Groomern, denen das Wohl der Hunde wirklich am Herzen liegt, musst Du das nicht erklären, die machen das von sich aus so. Allen anderen Hundefrisören muss der Halter eben deutlich erklären, wie es gern hätte und dass es auch nur so zu machen ist.

        • Ulrike meint:

          Hallo nochmal, danke für das Feedback. Dann ist ja alles gut. Ja, diese Unmengen an Unterwolle kenne ich… am besten spinnen und ’nen Pullover daraus stricken! 😉 Ich kämme ihn natürlich auch immer, besonders viel im Sommer. Ja, dann gehe ich also heute nachmittag mit ihm los. Nochmal vielen Dank! 🙂

        • kaiser meint:

          es ist sehr schwierig den menschen zu erklären, wenn sie zum scheren kommen….
          das man das fell nicht bis runter schneiden möchte..
          zuerst ausdünnen und auf 6cm runterschneiden ja nach hunderasse …….

          das ist allerdings etwas aufwendiger wenn ich keine schermaschine benütze..

          • Sibylle Heberle meint:

            also scheren, nie wieder! meine Neufundländerhündin habe ich diesmal scheren lassen, aber ich konnte keinen Unterschied erkennen. In die sonne geht sie sowieso nicht sondern sie zieht einen gleich in den Schatten, notfalls auf die andere Straßenseite. Die Hundefrisörin hat sie außerdem verletzt und die Backe war vereitert, bei 33 ° habe ich es erst bemerkt. Die Tierarztkosten waren 70€, der Hundesalon nahm 60€. Sie ging danach nicht mehr gerne schwimmen. Und der Hund sah sch… aus mit dem geschorenen Fell

  10. Anja Lühr meint:

    Also ich habe 5 Shih Tzu Rüden – diese sind geschoren und halten sich teilweise auch in südlichen Ländern auf keiner von denen hat Hautprobleme und wenn ich das Haar bodenlang haben lasse ich es einfach wachsen – dieses praktiziere ich schon seit Jahren – man muss natürlich auch das kurze Haar pflegen mit guten Produkten und natürlich die Ernährung spiel auch eine Rolle-
    Keiner hatte jemals Mantel oder T-Shirt an – welche Idiotie

  11. Karin Cervenka meint:

    Ich habe einen Neufundländer den ich regelmäßig einmal im Früjahr scheren lasse, ansonsten wenn er ins Wasser geht immer einen grausigen Ausschlag bekommt, da durch die extreme Unterwolle das Fell zu langsam trocknet. Heuer war es besonders arg, der Hundefriseur hat ihm ca. 6kg Fell entfernt, es ging ihm nachher viel besser. Vor der Schur hat er sich fast nicht mehr bewegt, von Gassi gehen gar keine Rede.Ich muss dazu sagen wir haben einen Garten wo er wann er will hinausgehen kann. Ich glaube das es nicht falsch ist meinen Hund scheren zu lassen, da er nachher vie unternehemslustiger ist.

    • Katherine Silbermann meint:

      6 KILO FELL! Man stelle sich die Menge vor. Kein Wunder also, dass der Hund dann „erleichtert“ ist! Wie Du richtig schreibst, trocknet die Unterwolle langsamer und blockiert gleichzeitig die Luftzufuhr an die Haut- nicht verwunderlich, dass Dein Hund dann mit Hautproblemen zu kämpfen hat. Aber auch hier gilt: Unterwolle raus (und zwar regelmäßig, nicht nur einmal im Jahr!) wie überhaupt das Hundefell regelmäßige Pflege benötigt: http://www.hund-unterwegs.de/hunde-blog/die-haare-schoen-passende-fellpflege-fuer-jeden-hund/
      Wer meint, mit Scheren ist´s getan, der macht sich´s zu leicht… zum Nachteil für den Hund.

    • Christiane Knueppe meint:

      Habe mal einen Film über Rettungshunde gesehen,in dem ein besagter Neufundländer eine Stunde im Wasser war.Als er raus kam war er pitschnass , das Unterfell hingegen war knochentrocken.

  12. Dietmar meint:

    Meinen Bobtails und Bobtail-Mixen kürze ich das Fell zwei- oder dreimal im Jahr. Das mache ich seit rund 30 Jahren (mit Einverständnis der Tierärzte) und habe nicht den geringsten Zweifel daran, dass dies zu ihrem Wohl ist und sie sich bei sommerlichen Temperaturen mit gestutztem Fell deutlich wohler fühlen.
    Unsere Hunde sind weit davon entfernt, einen NATÜRLICHEN Fellschutz zu haben; es sind gezüchtete Hunderassen, bei denen auch das Fell nach menschlichem Geschmack gezüchtet wurde.
    Das einzige Mal, dass einer meiner Hunde Hautprobleme bekam war, als er noch langes Fell hatte und ausgiebig und mehrmals täglich im Wasser plantschte, denn da konnte die Haut nicht mehr richtig abtrocknen.
    Tägliche Fellpflege ist ein Muss und dazu gehört auch das Kürzen des Fells in der warmen Jahreszeit.
    Meine gestutzten Bobtails bekämen sicher keinen Pokal auf der Hundeshow – dafür toben sie auch bei warmen Wetter mit ihren vierbeinigen Freunden am und im Teich herum und genießen ihr Leben. Ich muss nicht wie ein Vampir bis zum Sonnenuntergang warten, um mit dem Hund rauszugehen, wir können uns ganz normal mit anderen Hundefreunden zum gemeinsamen Treff absprechen.
    Könnten wir meine Hunde fragen – ich bin mir sicher, ihre Antwort zu diesem Thema zu kennen.
    Und auch im hohen Alter hatte keines der Tiere Fellprobleme; im Gegenteil, andere alte Bobtails hatten scheinbar durchweg lichteres und ungleichmäßigeres Fell.

  13. Lisann Böker meint:

    Endlich mal kompetente Fakten zu diesem Thema!
    Viele Halter scheren doch nur, weil sie zu faul sind ihre Hunde richtig zu pflegen. Die meinen dann sie brauchen dann nichts mehr zu machen, außer zu scheren.
    Wenn die Hundefriseure mal erzählen würden, was für verdreckte, stinkende und verfilzte Hunde sie angeschleppt kriegen und welchen Grund also die Sommerschur wirklich hat, dann kommt nämlich mal die Wahrheit ans Licht und keiner findet geschorene Hunde noch toll, sondern kapiert warum die so kahl sind – wie die geretteten Tierheimhunde aus schlechter Haltung.

    Musste mal raus.
    Lisann

  14. Ich sehe das ehrlich gesagt nicht so. Klar, man sollte den Hund nicht bis auf die nackte Haut scheren lassen. Ich habe 7 Hunde, und einer hat ganz dichtes, langes Fell. Er hechelt ohne etwas zu machen fast den ganzen Tag und das im Haus. Außerdem ist falsch, was in dem Bericht steht, mit dem regelmäßigen bürsten. Eigentlich sollte man noch nicht einmal das tun.

  15. Hannelore Hartfuß meint:

    Meine Meinung als Hunde-u. Katzenfriseurin:
    Kahlrasur lehne ich grundsätzlich ab. Es kann nicht sinnvoll sein erst total bis auf die Haut zu rasieren und anschließen zu TA zu gehen weil der Hund einen Sonnenbrand hat. Meinen Kunden versuche ich zu erklären, das man auch ohne Totalrasur einen gut gepflegten Hund haben kann.

    • Theres Koller meint:

      Ich scherte letzten Samstag eine Kastrierte Leonberger Hündin notfallmässig… Uma wurde regelmässig im Hundesalon vorgestellt. Die Eigentümer beklagten Sich, die 4 Jahre alte Leonberger Hündin mag nicht mehr Laufen. Sie verhält sich ,als trage Sie 10 mehr als Jahre auf ihren schultern. Ich habe zuerst nur den Bauch geschert. was da zum Vorschein kam war unerhört, mehr als 2 cm Filzplatten. Die arme Hündin litt unter argen Hitzestau. Ich bin eine komplette Gegnerin des scherens. Aber in diesem Fall denke ich, war Scheren die einzige Möglichkeit..

      • Sternchen meint:

        Na super! Die musste aber nicht geschoren werden weil ihr Fell so ist, wie es ist, sondern weil ihre Besitzer, bzw. der Hundefrisör nicht in der Lage waren, es vernünftig zu pflegen.
        Ich habe einen 6 Jahre alten Bearded Collie. Der schwitzt auch, muss aber nicht geschoren werden, weil ich ihm regelmässig die Unterwolle auskämme und ihn gründlich bürste.

  16. Samson, Leonberger meint:

    Jetzt geht das Gezeter wieder los: Nicht wissenschaftlich, nahrungsbedingt, Stoffwechselstörung, Schilddrüsenproblem…
    Lest doch mal richtig: Es geht um RADIKALschur und Sonnenbrand. Dass eine verbrannte Hundehaut keinen Fellbewuchs zulässt, ist doch einleuchtend! Wozu also die ganze Diskutiererei?

    Ein kleiner tierärztlicher Tipp für die Schlaumeier unter den Scherern und deren Anhänger: Hormonell bedingten Haarausfall wie etwa beim Cushing-Syndrom erkennt man u. A. an der Symmetrie der betroffenen Fellstellen. Auch fällt das Haar nicht am Hals aus, wie bei den dauerhaft kahl geschorenen Hunden. Ein weiteres Indiz für das überhand nehmende Radikal-Scheren als Ursache für Haarausfall: Das Haarkleid kann sich (meist, doch leider nicht immer) erholen. Bei organischen Ursachen (Bsp.: Tumore, Futterallergien) wächst das Fell nicht „einfach so“ wieder nach.

    Also: Nicht das Augenscheinliche ignorieren! Auf verbranntem Grund wächst für lange Zeit kein Gras mehr. Hunde mit nicht mehr oder kaum nachwachsendem Deckhaar (Bsp. Leonberger, Hütehunde, Malamut, Husky, Samojede) sind dauerhaft betroffen.
    Gegen Kürzen und Ausdünnen ist nichts einzuwenden, das radikale Scheren ist abzulehnen.

    • Hallo!
      ich hab das jetzt voll verstandnen das eine Schur bis auf die Haut ganz gefährlich ist, aber was mach ich wenn mein Hund leider falsch geschoren wurde und ihm das Fell nicht mehr nachwächst? was kann ich tun?

      • Katherine Silbermann meint:

        Grundsätzlich ist hier eine tierärztliche Untersuchung die Grundlage für die weitere Vorgehensweise, denn zunächst ist zu klären, welche Form der Beeinträchtigung den Haarwuchs so stark behindert – was genau ist „kaputt“. Und dann kann gegebenenfalls ein Behandlungsplan (Medikamente, Futter, Pflege) erstellt werden. Bei hochsommerlichen Temperaturen ist der kahle Hund durch Einreiben mit Sonnenschutzmitteln (Tierarzt fragen!) und dem Tragen eines T-Shirts vor Sonnenbrand zu schützen; bei Regen und/oder Kälte braucht er einen wasserabweisenden und/oder wärmenden Hundemantel, eventuell sogar einen Hundepullover im Haus.
        Ist eindeutig nachweisbar, dass die falsche Schur im Zusammenhang mit der Fellschädigung steht, empfiehlt es sich, rechtsanwaltlichen Rat einzuholen, inwieweit der Verursacher zum Schadensersatz (hier: Behandlungs- und Folgekosten) herangezogen werden kann.
        Alles Gute dem bedauernswerten Hunde-„Kojak“!
        K.S.

  17. Andrea Biegner meint:

    Huhu,

    ich schere unsere Golden Retriever IMMER! Auch im Winter! Selbstverständlich nicht so kurz wie im Sommer :=)

    Im Sommer bekommen sie einen schönen 6mm Schnitt und im Winter 12mm. Damit fahre ich super. Die Hunde sind viel Vitaler, sie leiden nicht so unter der Hitze und wenn ich das Ding raus hole, dann sitzen die schon Schwanzwedelnd parat. Ist das ganze Fell ab…sind die außer Rand und Band und sogar die 10 Jahre alte Hündin fühlt sich so einfach viel wohler!

    Dem Fell hat das gar nix getan!

  18. Birgit meint:

    Wir leben in West Australien wo die Temperaturen im Sommer auf lockere 43’C steigen . Unser Hund ist eine schwarze Labrador/ American Bulldog Hündin. Es ist mir noch nie die Idee gekommen sie zu scheren.Wenn’s heiß ist ist sie tagsüber im Haus und liegt auf den Fliesen und wir gehen morgens früh und abends spät laufen – oder an den Strand. Ich hab‘ hier noch keinen geschorenen Hund gesehen. Das muß wieder so eine Modeerscheinung sein die nachgemacht wird ohne daß darüber nachgedacht wird.

  19. Corinna Weihe meint:

    Ich schließe mich meinen Vorrednerinnen vollkommen an.
    Ich lehne das Scheren von Unterwollrassen und anderen
    komplett ab! Aus gesundheitlichen Aspekten!

    Liebe Grüsse
    Corinna Weihe

  20. Stephan T. Douglas meint:

    Kommt hinzu dass ein Hund eigentlich gar nicht schwitzen kann Unsere Nachbarin hat ihre Hunde auch geschoren (wie sie sagt aus reiner Faulheit, sind keine Langharhunde) und die sehen jetzt aus wie nackte Ratten .Ich hab mir bei unserem Hund auch schon überlegt ihn im Frühjahr etwas zu scheren, da er jetzt im Alter schon Mühe bekommen hat im Fellwechsel. Und er macht halt ein Riesenwinterfell.Aber ich denke da gibt es auch andere Mittel zur Unterstützung.

  21. Petra Scheve meint:

    Ich habe dazu eine Geschichte zu erzählen, die nichts unmittelbar mit dem Scheren zu tun hat. Unsere erste Weimaraner Hündin (kurzhaarig) bekamen wir im November. Da das Kind fror, gab es einen Mantel. Als fürsorgliche Hundemami schaffte ich für den nächsten Winter natürlich auch einen exklusiven Mantel mit Bein an. Es war kalt, ich zwang sie in den Mantel und sie hat an jedem Baum versucht das Ding abzuscheuern. Was ich damit sagen will, ist, dass die Natur – Züchtung hin oder her – sich bei den verschiedenen Fellen der Hunde – bzw. Tiere im allgemeinen – schon was gedacht hat. Sonst würden sämtlich Hunde aus nordischen Regionen – oder gar Eisbären – hier ja gar nicht überleben. Wir Menschen verweichlichen die Tiere in ihrem natürlichen Empfinden. Die können sich in der Regel besser auf die Temperaturen einstellen als wir. Für alte, und/oder kranke Hunde gilt sicherlich etwas anderes. Denn wenn es so wäre, hätten wir sicher nicht so viele Strassenhunde in den südlichen Ländern, oder ??? Ich bin auch immer sehr fürsorglich und hab meinem Pferd auch schon die sehr hellen Nüstern mit Sonnencreme eingerieben, passiert den Pferden in der Steppe wahrscheinlich auch relativ selten :)))

    • Kimberly meint:

      Also das ist aber nicht wahr mit dem Mantel.
      (bin Tieratzthelferin)
      Also viele Leute ziehen ihren Terriern und kleinen Hunden gerne ein Mäntelchen an am besten voll aufgestylt.
      Diese Rassen mit dichtem Fell und Unterwolle brauchen das natürlich nicht!
      Aber die leider überzüchteten Windspiele, Greyhounds und manche kutzhaarigen Chihuahuas haben (vermerke durch Züchtung) keine oder nur sehr wenig Unterwolle und frieren tatsächlich (zittern, Pfoten anheben, unruhigsein im Winter)
      hinzu kommt das Wölfe, Bären etc ja IMMER draußen sind und sich ihr Fell anpasst nach Jahreszeit.
      Haushunde die nur zum Gassi rauskommen sind sonst (wie der Besitzer auch) in der meist mollig warmen Wohnung!

      Da kann sich ja kein richtig dickes Winterfell entwickeln.
      Klar viele Hunde und auch Hofhunde haben wie gesagt genug Unterwolle und das Winterfell bildet sich auch immer ein wenig aus, außer eben beim Windspiel und Greyhound etc.

      Man merkt ja wenn man seinen Hund beobachtet ob er friert oder nicht, aber hätte ich einen Unterfelllosen Greyhound der vor sich hinbibbert vor Kälte dann würde ich ihm selbstverständlich ein leichtes Jäckchen anziehen!!

      Nur weil unwissende Leute darüber lachen würden, würde mich das nicht kratzen und ihnen bei Bedarf den Hintergrund dazu erklären 🙂
      Viele denken noch zu viel an den Wolf obwohl unsere Haushunde oft schon sehr an die menschlichen Lebensumstände umgezüchtet und angepasst sind.

      Haushunde können durch ihren mittlerweile längeren Darm auch viel mehr Sachen verdauen als ein Wolf 🙂
      Klar gibt es auch die Gegenteiligen (diejenigen die ihren Hund zu sehr vermenschlichen aber zu „verwolfen“ soll man sie auch nicht …

      • Caro Cat meint:

        Guten Abend, ich habe einen Jack Russel Terrier hier zu Hause(Glatthaar), doch er bekommt im Winter keinen Mantel an. Der letzte Jack Russel hat auch keinen Mantel gehabt, Erfrohren ist keiner von beiden. Von Bekannten die beiden Hunde mit sehr kurzem Fell besitzen auch keine Mäntel und den beiden macht nicht mal ein Winterspaziergang etwas aus. Um so mehr das Tier verpimpelt wird und fast nur im warmen ist, braucht man sich nicht wundern.

      • Lotti meint:

        Ich hab 2 Jahre in Griechenland gelebt. Habe mein Hund mit der Flasche aufgezogen und bin nach gut 2 Jahren in die Schweiz zurückgekehrt (im Oktober, wir wohnen in den Bergen). Ich musste dann im Winter feststellen er einfach noch kein geeignetes Fell für diesen Winter angelegt hatte (wie auch in dieser kurzen Zeit). Somit hat er nen Mantel bekommen. Er trug ihn jeweils wenn längere wartezeiten in der Kälte (auf Bus und Zug etc) anstanden und bei Minusgraden.
        Ich denke das er für den nächsten Winter keinen mehr brauchen wird…

  22. Elisa meint:

    Vielen Dank für diesen informativen Beitrag! Das war mir noch gar nicht bekannt. Die Grafiken sind sehr anschaulich!

  23. Sandra meint:

    Einfach tolle Bilder 😉

    Einen Hundepool sollten wir uns echt auch mal anschaffen, oder zumindest, wie du schon geschrieben hast, einen Pfotenkühler.

    Manchmal, wenn ich die Pfoten meiner Süssen anfasse, verbrenne ich mir fast die Finger ^^

  24. Klaus Koschnick meint:

    Hallo Leute,
    also ich finde diese Diskussion sehr Lehrreich, und stimme Überein, das radikales Scheren bis auf die Haut
    wirklich nicht Gesund kann und auch nicht ist. Ich habe einen Mittelspitz, welcher ein Riesiges Fell besitzt.
    Auch ich kann nur bestätigen, das der arme Kerl im Sommer, sogar Nachts im relativ Kühlen Schlafzimmer
    wie verrückt gehechelt hat. Nach dem Scheren, jedoch NICHT bis auf die Haut, Springt er vor Freude herum
    wie ein junges Reh, und das Hecheln hat beträchtlich nachgelassen!
    Ich kann nur jeden abraten, das Tier bis auf die Haut zu scheren. Ein vernünftiges Kämmen und Bürsten in aller
    Regelmäßigkeit, und etwas Nachscheren ist meiner Meinung nach für das Tier die bessere Lösung.
    Liebe Grüße aus dem schönen Grevenbroich sendet
    Klaus und Vierbeiner

  25. Die Natur weiß schon was sie sich dabei gedacht.wie ein Hund sein Fell tragen soll.Meine Berner werden regelmässig gebürstet und haben die Möglichkeit zu baden.Das Fell bleibt so es ist.

  26. Sehr interessant, was hier an Beiträgen kommt.
    Ich bin GEGEN einen Totalschur, jedoch FÜR eine regelmässige Kürzung/Ausdünnung des Hundefells, insbesondere aus Altersgründen oder aus medizinischer Sicht.

    Unsere Hunde unterschiedlichster Rassen waren dem Klima als Hofhunde immer ganztägig ausgesetzt und bis auf den Howowarth musste bei keinem im Sommer das Fell ausgedünnt werden. Jetzt habe ich noch eine 14jährige Schnauzer-Pudelmixdame (mit 9 Monaten kastriert) die regelmässig 2x im Jahr ihr Fell auf 1 cm runter gekürzt bekommt.

    Sie liebt es und ist danach wie ausgewechselt.

    Ihr Fell zeigt keinen deutlich erkennbaren Unterschied bei Deckhaar und Unterwolle, die Struktur ist glatter am Schädel und an den Beinen als am Körper – dort ist es gesamthaft filzig-griffig.
    Bürsten? Fehlanzeige – sie hasst es und der einzige Effekt (mit welcher Bürste auch immer) ist, dass sie rumläuft wie ein Wischmopp ausm Trockner!

    Der Unterbauch ist relativ unbehaart, weshalb sie auch in letzter Zeit zu Blasenentzündungen neigt. Wenn die Temperatur wärmer wird legt sie sich auf den kalten Boden – so schnell kann ich sie gar nicht hochscheuchen. Also ist die Übergangszeit bzw. ein milder Winter schon mal eine Risikozeit.

    Bei Regen mag sie kaum raus, da ihr Fell nicht trocknet (sie liebt ihren Regenmantel)
    Jegliche Feuchtigkeit lässst ihr Fell unweigerlich verfilzen

    Bei Schnee ähnelt sie Frosty, dem Schneemann – die runden Bällchen bekommt man kaum aus dem Fell, was ihr einen mehrstünigen Aufenthalt vor dem Heizkörper beschert.

    Das lange Fell hat den zusätzlichen Effekt, dass sie regelmässig Kot- und Urinreste dran hängen hat (die man – sofern man es gleich sieht – entfernen kann) und bei der „Selbstreinigung“ alles „versabbert“. Ergebnis: sie stinkt wie ein Bock und fühlt sich selbst unwohl.

    Im dichten Fell an den Beinen bleibt die halbe Pferdeeinstreu und sämliches Ungeziefer hängen und am Schnauzbart kann man ablesen, wo sie schon wieder ihre Nase drin hatte.

    Ich werde den Hund ganz gewiss nicht im Haus einsperren, sondern er darf wie sein Leben lang schon den Tag mit mir im Stall verbringen. Mögen andere Haushundbesitzer ihren Liebling nach jeder Malzeit das Mäulchen abwischen und nach jedem Gassi gehen die Füße abputzen. DIESER spezielle Hund liebt es, wenn die Matte fliegt und es erleichtert allen das Leben.

  27. Nike meint:

    Hallo,

    auch ich lasse regelmäßig jeden Sommer das Haarkleid meines Hundes stutzen.
    Man kann förmlich die Erleichterung sehen, wenn die Wolle runter ist.
    Sie liegt nicht mehr nur apathisch in der Ecke oder versucht sich unter irgendeinem Busch einzugraben, nein sie geht wieder mit uns spazieren, tobt auch gerne mal und vor allem geht sie wieder ins Wasser.
    Natürlich passe ich auf, dass Sie nicht zu viel in der Sonne ist, genauso wie ich auch.

    Das die Natur schon das richtige Fell für jeden Hund vorgesehen hat, halte ich für ein Gerücht.
    Das mag wohl für den Wolf stimmen, alle unsere Hunde sind domestiziert.
    Die natürliche evolutionäre Entwicklung wird durch Auswahlkriterien des Menschen ersetzt. So sind z.B. Nackthunde entstanden oder auch der Puli . . .

    Oder will mir irgendjemand sagen, dass man einen Dackel oder einen Rhodesian Ridgeback oder auch einen Dobermann im Winter draußen lassen sollte, weil die Natur das ja so vorgesehen hat. . . . ?
    Wohl nicht!

    Also nicht immer alles per se verteufeln, es ist nicht immer alles schwarz oder weiß es gibt noch millionen Farben dazwischen . . . 😉

    Liebe Grüße
    Nike

  28. Caro Cat meint:

    Guten Abend liebe Hundefreunde,
    wir hatten mal einen Altdeutschen Schäferhundmischling mit langem Fell. Doch geschoren wurde er bei uns nie.
    Da wurde mal ordentlich die Unterwolle rausgebürstet, die ja im Winter wichtig ist.
    Auch ohne Schur hat er die Sommermonate gut überstanden, mit frischem Wasser, baden im See, Schattenplätzen und Spaziergängen wo es kühler war.
    Doch eine Schur bis auf die Haut finde ich nicht in ordung,da muss ja ein Hund auch einen Sonnenbrand bekommen…!
    PS.: Ich finde nicht das ein Haus im Sommer kühl ist. Noch ist es angenehm, doch es wird noch wärmer, da fühlt sich auch der Hund nicht mehr wohl.

  29. Elli meint:

    Gute Tag!
    Man sollte auch nicht vergessen das verschiedene Hunderassen auch aus verschiedene Länder kommen. Und schon alleine deshalb habt jede Rasse eine andere Fellstruktur. Das ist doch auch wie mit der Beschäftigung der verschiedenen Rassen. Es kommt drauf an wo ihr Ursprung war und für was sie gezüchtet wurden.

    Liebe Grüße Elli

  30. Raban Merk meint:

    Ich hab ein Spaniel. Hatte sie, bevor wir nach Spanien fuhren geschoren durch den Hundefrisör. Wir hatten letztes Jahr das nicht gemacht und hatten größte Probleme mit dem Fell, ebenfalls hat sie sich wund gelaufen durch den Sand der im Fell war.
    Dieses Jahr haben wir überhaupt kein Problem damit, sie fühlt sich wirklich wohl .
    Raban merk

  31. Hallo an alle Hundefreunde. Wo wir grade beim Thema Hunde scheren sind.Ich verzweifle fast mit den Grannen ,die z.Zt. wieder überall lauern.Dachte auch schon an Sommerfrisur ,vielleicht haften die “ Biester “ am kurzen Fell weniger .Was meint Ihr dazu ? Eure Erfahrungen wären mir hilfreich.Hatte innerhalb einer Woche 2 Tierarztbesuche – Grannen aus Ohr entfernen – Obwohl ich die Ohren während dem Spaziergang mit Haargummi verschliesse, und zuhause den Hund absuche und bürste ,gelangen immer noch welche ins Ohr. Übrigens ,der Arme ist ein Cockerspaniel .

  32. Hallo zusammen, ich habe grade diese Seite entdeckt und möchte mich dazu äußern. Hier bin Groomer und möchte mal das Trimmen und Zupfen erwähnen, weil hier nur vom Scheren, Schneiden, Effilieren und Auskämmen geredet wird. Ganz viel Rassen, wie z. Beispiel Rauhaardackel, Jack Russell und die meisten anderen Terrier Arten, oder Schnauzer, Cocker, Vizsla u. viele mehr sollten rassegemäß getrimmt werden, mit dem Trimmstein, dem Trimmmesser oder von Hand (gezupft). Loses Haar wird dadurch entfernt, das andere bleibt und alles wächst natürlich nach. Beim Scheren verbleibt lockeres Haar in der Haut stecken, es wird allenfalls gekürzt. Diese Methode ist natürlich sehr aufwendig, aber im Sommer sowie im Winter angebracht ( ca. 3-4 Mal im Jahr). Ich schere grundsätzlich keine Hunde, die rassegemäß eigentlich getrimmt werden müssen. Liebe Grüße, Gabi.

  33. Mi.Ka. meint:

    Warum werden Hunde bis auf die Haut runtergeschoren? Damit dann erstmal Ruhe, und der Hund pflegeleicht ist!
    Warum nicht trimmen, ausdünnen und Haare etwas kürzen?
    Das Fell der Hunde ist heute ein Rassestandard – bei einigen Rassen ist es kein natürlicher Fellwuchs mehr.
    Kein Mensch muss seinen Hund „nackt“scheren – aber das ist doch auch gar nicht die Frage, oder?
    Man muss nicht grundsätzlich dafür oder dagegen sein – wie wär´s mal mit Toleranz?
    Toleranz Denjenigen ggü., die ihren Hund von viel Fell „befreien“ oder Denen ggü., die ihrem Hund einen Mantel anziehen.
    Natürlich ist es total bescheuert und äußerst kontraproduktiv, den Hund erst komplett scheren zu lassen, um ihn dann mit Sonnencreme einzuschmieren oder ihm ein feuchtes T-Shirt anzuziehen…tztztz
    Unser Dobermann hat sich im heißen Sommer über ein feuchtes Tuch gefreut, aufgelegt für kurze Zeit, weil er schwarz war.
    Das Fell unserer schwarzen Dogge war im Sommer so heiß, dass man „ein Spiegelei hätte darauf braten können“…
    Unser Border Collie kommt aus einer sog. „Show-Linie“, da muss das Fell länger sein – er kriegt im Sommer überall einfach das Fell kürzer geschnitten, und die Unterwolle wird regelmäßig rausgebürstet…
    Unser Retriever-Mix von Zypern würde zuwachsen, wenn man seinem Fellwuchs unkontrolliert freien Lauf ließe – er wird auf 5-7 mm geschoren und geht bzw. läuft danach wie befreit!
    Unser Entlebucher Sennen-Mix von Zypern braucht keine Schere, friert aber im Winter und braucht nur bei wirklich kalten Temperaturen eine Decke, die er gar nicht spürt, die ihn aber ein wenig wärmt – keinen einengenden Mantel!
    Unsere Jack-Russell-Hündin ist 10 J., und seit ca. 4 J. benötigt sie bei fiesem Wind oder einstelligen Temperaturen ein Mäntelchen, aber ohne Kapuze oder anderen Schickimicki!
    Und unsere Chihuahua-Mix-Maus hat langes Fell, und das muss alle paar Monate gekürzt werden, weil ihre Haare ansonsten auf den Boden wachsen würden – sie braucht außer im tiefsten Winter oder bei Regen keinen Mantel!
    Alle Fünf werden regelmäßig gebürstet 🙂
    Ich zähle unsere aktuellen Hunde bzw. die Verstorbenen nur mal als Beispiel auf – es gibt so viele Rassen – so viele Mixe – so viele verschiedene Meinungen…da gibt es kein generelles „richtig“ oder „falsch“ – ich denke, die Extreme sollte man ausschließen…kein Hund muss im Hochsommer mit nem Schafspelz rumlaufen oder muss nackt spazierengehen, eingeschmiert im Sommer mit Creme und im Winter mit Mantel!
    Alles Andere sollte man tolerieren! Ich finde Hundebekleidung nicht wirklich toll, aber wenn´s erforderlich ist, dann sollte man reagieren, aber erst dann!
    Ich würde unserem Border und dem Retriever-Mix im Leben nichts anziehen…aber wer weiß, was kommt…heute sind sie 8 und 5 J., aber im Alter…?
    Übrigens: Augen auf beim Hundefriseur…..zwei unserer Hunde wurden geschoren, obwohl ein „aufwendigeres“ Trimmen und „Haare schneiden“ völlig ausreichend gewesen wäre – ich habe mich verlassen…und war hinterher total wütend…hätte ich bloß den Mund aufgemacht!
    In diesem Sinne 🙂
    Mi.Ka.

  34. V. Priller meint:

    Leider NICHT gut recherchiert – diese Grafik kursiert schon seit Jahren durchs Internet und wird immer wieder geteilt. Das einzig Sinnvolle, was diese Grafik aussagt: Lose Unterwolle sollte regelmäßig ausgekämmt werden. Das hat aber in Gänze gar nichts damit zu tun, dass sich Rassen wie Tibet Terrier & Co meist wohler fühlen ohne das durch Zuchtselektion (zu) dichte und lange Fell. Viele Langhaarrassen haben mit ihren Ursprüngen nichts mehr gemeinsam, können ohne ständige Pflege nicht mehr „überleben“, wenn man sie denn zur Arbeit einsetzen würde. In diesem Artikel wird schwarz und weiss gemalt, statt an ein gesundes Bauchgefühl und Menschenverstand zu erinnern: In zig Jahren habe ich keinen Hund mit „Clipper Allopezie“ kennengelernt, auch nicht unter den zahlreichen, die im ungarischen Tierheim so verfilzt gelandet sind, dass sie nicht mehr laufen konnten und tatsächlich auf 3mm runtergeschoren werden mussten. Ohne Zweifel muss das beim „normalen Familienhund“ nicht sein, ich wüsste auch keinen Hundesalon, der jemals empfohlen hätte, bis auf die Haut runterzuscheren. Die besser Empfehlung wäre: Tut das, was Eurem Hund gut tut. Wenn ihr ihn schert, dann auf eine vernünftige Länge, so daß er keinen Sonnenbrand kriegt. Lose Unterwolle muss trotzdem ausgekämmt werden, bei vielen Hunden erledigt sich dann das Scheren schon. Bei Fellmonstern wie zB den Tibet Terriern blicke ich auf 20 Jahre Erfahrung zurück – meine im Sommer geschorenen Hunde sind immer diejenigen, die noch fröhlich herumrennen, wenn die Rassekameraden schon erbärmlich hechelnd auf dem Beton liegen. Im Winter lang, im Sommer kurz – und keiner hatte je ein Problem damit. Ausser die rasseverrückten Menschen, denen die Optik tatsächlich wichtiger ist, als das Wohl des Hundes. Die kann man nur dran erinnern, dass die heutigen Zuchtziele ganz sicher nicht von den Hunden selber formuliert wurden…

  35. Mina Piske meint:

    Servus,

    wenn man die Totalschur anprangert, den Yorkshire-Terrier wegen der fehlenden Unterwolle ausnimmt, sollt man vielleicht nicht als Beispielfoto eine Totalschur den Yorkie abbilden.

    Als mein Duke, Border Collie, etwa 11 Jahre alt war, habe ich ihn das erste Mal über den Sommer geschoren. Allerdings mit Scherkopf 8 mm oder so. Nach der Schur benahm sich der alte Herr stets wie durch einen Jungbrunnen gezogen. Plötzlich konnte er wieder springen und rennen, was das Zeug hielt. Diese Erscheinung hielt bis zu seinem Ableben mit 13 Jahren an. Ich würde jederzeit wieder einen in die Jahre gekommenen Hund von seiner Felllast im Sommer befreien, da ich deutlich sehen konnte, welche Last dem Hund vom Körper genommen wird.

    Einen gesunden jungen Hund würde ich nicht grundlos scheren, um ihm das Leben zu erleichtern. Körperlich sollte der junge Hund dazu in der Lage sein, die Hitze durch seine Konstitution trotz Pelzmantel schadlos zu überstehen.

    Gruß
    Mina

  36. Speckenhof meint:

    Unsere fünf polnischen Herdenschutzhunde haben ein funktionierendes Fell,sie werden seltenst gebürstet und sind sommers wie winters fast ständig draußen. Das Fell filzt nicht,reinigt sich selbst, sieht immer schön aus und sie haben zweimal im Jahr einen deutlichen Haarwechsel. Im Sommer ist das Fell von allein kurz und dünn,im Winter puschelig und dicht. Immer ist es wasserabweisend,auch wenn die Hunde mal lange im Regen unterwegs sind. Sie werden natürlich auch nicht gewaschen,obwohl sie weiß sind. Wenn ihnen im Sommer wirklich mal sehr heiß wird, liegen sie den ganzen Tag im kühlen Hausflur und gehen halt abends und morgens raus, und sind dazwischen etwas träger, das ist doch ganz normal bei großer Wärme.

  37. Das ist auf jeden Fall ein sehr kontroverses Thema. Am besten man informiert sich ausführlich über die Thematik, bevor man zum Hundefrisör geht oder gleich selbst die Schermaschine auspackt.

Trackbacks/ Pingbacks

  1. […] da mal was zugesandt bekommen ………. sehr informativ ……… http://www.hund-unterwegs.de/hunde-b…en-als-nutzen/ […]

  2. […] interessanter Artikel dazu gefunden im www. auf hund-unterwegs.de […]

  3. Anonymous sagt:

    […] […]

  4. […] Sommerschur – mehr Schaden als Nutzen! ( von Hund-unterwegs.de) (kontra) […]

  5. […] Fell? Bei Hunden mit Fell kann das sehr böse enden! Bitte Vorsicht walten lassen, was das angeht. Hier gibts einen interessanten Artikel dazu. Pudel haben zum Glück kein Fell, sondern Haare. Sammy bekommt im Sommer seinen obligatorischen […]

  6. […] Fell? Bei Hunden mit Fell kann das sehr böse enden! Bitte Vorsicht walten lassen, was das angeht. Hier gibts einen interessanten Artikel dazu. Pudel haben zum Glück kein Fell, sondern Haare. Sammy bekommt im Sommer seinen obligatorischen […]

  7. […] Problem. Aber bei einem gesunden Hund hat es mehr Schaden als nutzen. Hier noch ein paar Infos: http://www.hund-unterwegs.de/hunde-b…en-als-nutzen/ […]

  8. […] Hier ist eine schöne Erklärung, welche Folgen das Scheren für unsere Vierbeiner hat. […]

  9. Hundefriseur sagt:

    […] verlinke mal einen Artikel zum Thema Scheren. Die Einen erkennt man an ihren Taten, die Anderen an ihrem Getue! […]
    http://www.hund-unterwegs.de/hunde-blog/wp-admin/comment.php?action=editcomment&c=23916

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