Tierischer Laufspaß will antrainiert sein!

Lauftraining mit HundWir hatten uns ja zuletzt über Hunde als Trainingspartner „unterhalten“. 🙂 Steht noch die Klärung aus, was dabei unbedingt zu beachten ist.

Natürlich müssen wir unseren Vierbeinern das Laufen per se nicht beibringen. Dafür sorgt schon die Natur. 🙂 Aber wir können nicht erwarten, dass sie von null auf hundert Leistungssportler sind und gleich durchstarten können. Soll heißen: Auch der Hund braucht ein gezieltes Training, um sein Herz-Kreislaufsystem und seinen Bewegungsapparat an die Belastungen zu gewöhnen: Zu Beginn zwei- bis dreimal in der Woche Etappen von etwa 20 Minuten, später dann auch mehr, langsam gesteigert. Da stellt sich auf jeden Fall die Frage: Ist der Hund dafür fit und gesund? Im Zweifelsfall ist sicher ein kurzer Check beim Tierarzt sinnvoll.

Wichtig ist klarerweise das Mindestalter: Hände weg vom Ausdauertraining mit einem Welpen! Je nach Rasse dauert es bis zu 18 Monaten, bis die Knochen und Gelenke voll ausgebildet sind. Eine zu frühe und falsche Belastung führt zu Schäden, die den Hund dann unter Umständen ein Leben lang beeinträchtigen.

Unsere Hunde können eine Überanstrengung nicht einschätzen – hier ist daher das wachsame Auge von Frauchen und Herrchen gefragt. Das bezieht sich nicht nur auf das Trainingspensum, sondern auch auf die Intensität von etwaigen Sprints und Steigungen im Gelände. Wenn der Hund überfordert ist, zeigt er das mittels Körpersprache: Setzt er sich spontan hin will und partout nicht weiter laufen, lahmt er gar oder atmet schwer? Das sind eindeutige Alarmzeichen – dann unbedingt pausieren!

Was neben den körperlichen Voraussetzungen dann in der „Erziehung zum Läufer“ beachtet werden muss, darüber berichten wir ganz bald! 🙂

 

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