Wenn der Hund stirbt – Was bei Trauer wirklich hilft

Trauer und Abschiednehmen

November, das bedeutet kurze, dunkle Tage, trübes Wetter. Und Trauerzeit. Allerheiligen, Volkstrauertag, Totensonntag – kaum ein anderer Monat erscheint mir so beladen von Traurigkeit. Ich sehe aus dem Fenster und denke an den November letzten Jahres und damit auch an dich, meine geliebte Fine.

Jetzt ist es ein Jahr her, dass ich mich von dir, meiner geliebten Mischlingshündin, nach 14 Jahren, verabschieden musste. Traurig bin ich immer noch und ein paar Tränen schleichen sich in meine Augen. Nach einem Jahr überwiegt trotzdem die Dankbarkeit für die schöne Zeit, die wir miteinander verbringen durften. Unersetzlich warst und bist du. Du hast mich durch die Höhen und Tiefen meines Lebens begleitet.

Letztes Jahr im November haben wir dich im O.P. in der Narkose liegen lassen, weil wir dir nicht mehr helfen konnten. Wie betäubt habe ich deinen toten Körper in den Kofferraum gelegt und dafür gesorgt, dass du auf einem Privatgrundstück begraben wurdest.Die Tage und Wochen danach erschienen mir so irreal!

Immer wieder war mir so, als müsste ich dich im nächsten Moment um die Ecke flitzen sehen, so, als könnte es gar nicht wahr sein, dass du nicht mehr bei uns bist! Auch Fee, deine Schäferhund-Freundin, schien immer wieder die Hoffnung zu haben, dass du gleich von irgendwoher auftauchst.

Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass es dir jetzt im Regenbogenland gut geht und dass du ein schönes Leben hattest! Manchmal nagt der Zweifel an mir: Hätten wir dir nicht doch noch irgendwie helfen können?
Aber: Ich weiß, ich habe alles für dich getan, was möglich war.

Manchmal spreche ich mit meinen Freunden über meine Traurigkeit. Über dich. Zumindest die, die selber Tiere haben, können mich gut verstehen und das hilft mir.

Irgendwann ist es da, das Begreifen, die Einsicht und die Akzeptanz: Unsere gemeinsame Zeit ist unwiederbringlich vorbei.

Immer, wenn einer von meinen Hunden ging, war mir klar, dass wieder ein zweiter Hund bei uns einziehen würde. Diesmal dauerte es sehr lange – ich brauchte diese Zeit, um endgültig Abschied von dir zu nehmen. Ich wollte mir bewusst diese Zeit nehmen, um deinem Nachfolger den Raum in meinem Herzen geben zu können, den dieser braucht.

Niemand kann dich ersetzen!

Nach einem halben Jahr tauchte Mila völlig überraschend in meinem Leben auf. Eigentlich sollte es ja kein schwarzer Hund werden – damit ich ihn nicht mit dir vergleiche. Darauf hat Mila keine Rücksicht genommen: Nun ist sie hier und bereichert mein Leben – genauso, wie du es getan hast.

Und manchmal, wenn mich ihre Kulleraugen so treuherzig ansehen, habe ich das Gefühl, den Blick hat sie von dir! In meinem Herzen wirst du immer unvergessen bleiben.

Würdevoller Abschied

Darf ich meinen geliebten Hund im Garten begraben? Was passiert mit ihm, wenn ich ihn in der Tierarztpraxis lasse? Und welche Alternativen gibt es?

In der Praxis lassen: Gegen eine Gebühr zwischen 30 und 50 Euro werden die Tiere in eine Tierkörperbeseitigungsanlage gebracht. Nicht nur der Begriff lässt Hundefreunde erschaudern: Nach dem Abfallrecht werden dort Hund und andere „tierische Abfälle“ grob zerkleinert, bei 133 Grad gekocht und anschließend getrocknet. Kein schöner Gedanke!

Beerdigung im eigenen Garten: Wenn das Grundstück dem Tierhalter gehört oder der Eigentümer die Beerdigung des Tieres genehmigt, dürfen Hunde auf Privatgrundstücken beigesetzt werden. Allerdings darf das Gelände nicht in einem Wasserschutzgebiet oder in unmittelbarer Nähe öffentlicher Parks oder Wege liegen. Der Tierkörper muss unter einer mindestens 50 Zentimeter dicken Erdschicht liegen, gemessen vom Rand der Grube. Die Bestattung auf öffentlichem Gelände gilt als Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld bis zu 20.000 Euro bestraft werden.

Einäscherung: In Tierkrematorien werden Hunde verbrannt und eingeäschert. Je nach Geldbeutel besteht die Möglichkeit zwischen einer Sammeleinäscherung und einer Einzeleinäscherung. Letzteres bedeutet, dass das Tier separat verbrannt und die Asche aufgefangen wird. Dann wird sie in eine Urne gefüllt. Diese kann auf einem Tierfriedhof, im Garten oder auf dem Gelände des Krematoriums beigesetzt werden. Alternativ kann der Tierbesitzer die Urne auch mit nach Hause nehmen. Bei einer Sammeleinäscherung ist das nicht möglich. In diesem Fall wird der Hund zusammen mit anderen Haustieren kremiert. Die Asche wird in einem Sammelgrab bestattet.

Tierfriedhof: Bei der Beerdigung kann der Tierhalter zwischen Sammelgrab, Einzelgrab oder Urnengrab wählen. Wichtig ist, sich im Vorfeld über die Laufzeit des Grabes zu informieren. Viele Tierarztpraxen verfügen über Adressen nahegelegener Tierfriedhöfe. Alternativ hilft dieser Link weiter: www.tierbestatter-bundesverband.de

Fazit: Trotz der steigenden Anzahl von Tierkrematorien werden gut 90 Prozent der Heimtiere in die Tierkörperbeseitigungsanlage gebracht oder im Garten begraben.

 

Trauer bewältigen – Zehn Tipps, die helfen können

Es ist ein Kapitel, das man am liebsten nie aufschlagen würde: Der Tod des geliebten Vierbeiners.

Trauer beginnt nicht erst, wenn der Hund gestorben ist.

Sie durchzieht den ganzen letzten gemeinsamen Lebensabschnitt.

Damit umzugehen ist schwer und stürzt so manchen Hundehalter in eine ernste Krise.

Doch Trauer ist wichtig, um den Neuanfang zu schaffen.

Zehn Tipps, die helfen mit dem Verlust umzugehen:

1. Trauer annehmen: Lass deinen Gefühlen freien Lauf und weine! Wer seinen Hund geliebt hat, sich aber schämt, um ihn zu trauern, weil es „nur ein Hund“ war, der wird keinen Trost finden. Verdrängung kann zu Depressionen und psychosomatischen Erkrankungen führen.

2. Geteiltes Leid ist halbes Leid: Wir leben Heute so eng mit unseren Hunden zusammen, dass wir mit ihrem Tod nicht nur einfach ein Tier, sondern einen Angehörigen verlieren. Die tiefe Bindung zwischen Mensch und Hund und die Trauer über den Verlust kann meist jedoch nur nachvollziehen, wer selbst ein Tier hat. Der Austausch mit anderen Hundemenschen hilft, das Geschehene zu verarbeiten.

3. Virtuelle Regenbogenbrücke: Das Internet mit seinen Foren bietet viel Raum für die eigene Trauer. Hier kann dem Vierbeiner virtuell ein Denkmal geschaffen werden.

4. Andenken schaffen: Um sich an die schönen Zeiten mit dem Vierbeiner zu erinnern und die Trauer zu verarbeiten, hilft das Aufhängen von Fotos. Manche lassen sich auch ein Tattoo stechen, wieder andere stellen die Urne mit der Asche des Tieres in ihrem Wohnzimmer auf. Es gibt sogar die Möglichkeit, aus der Asche oder den Haaren des Hundes einen Diamanten pressen zu lassen, Kostenpunkt ca. 3.000 Euro.

5. Anderen helfen: Wer anderen hilft, der fühlt sich bekanntlich besser. Warum also nicht zum nächsten Tierheim fahren und sich als Gassigänger anbieten?

6. Bücher lesen: Manchmal braucht man Zeit für sich alleine, um den Verlust des Hundes zu verarbeiten. In dieser Zeit hilft es, Bücher zu lesen, die sich mit Trauer beschäftigen. Zum Beispiel „Der Verlust eines Hundes – und wie wir ihn überwinden“ von Elli H. Radinger,
„ Es war (m)ein Freund“ von Bernd Krause, „Lena schläft“ von Holger Schnittgerhans oder
„Da liegt der Hund begraben“ von Susanne Kolbe (Jonas Verlag 2014, 15 Euro).

7. Sport: Immer mehr Studien zeigen, dass regelmäßige Bewegung auch bei seelischen Problemen hilft. Bei manchen psychischen Krankheiten ist Sport sogar ähnlich wirksam wie eine Psychotherapie oder Medikamente.

8. Tagebuch führen: Ein Tagebuch, dem du deine Verzweiflung anvertraust, kann helfen, mit der Trauer zurecht zu kommen.

9. Tagesplan erstellen: Um zurück ins Leben zu finden, hilft es, sich eine Liste anzufertigen, um in kleinen Schritten das Nötigste zu erledigen und in den Alltag zurück zu finden.

10. Neuer Hund: Erst wenn die Bereitschaft da ist, sich auf Neues einzulassen, ist die Zeit für einen neuen Hund gekommen. Wer sich zu früh wieder ein Tier anschafft, vergleicht es häufig mit dem verstorbenen Hund und ist dann enttäuscht.

Kommentare

  1. Domenico B. meint:

    Auch mein Hund (15 Jahre alt) starb. Er wurde am 5.4 eingeschläfert, weil er nichts mehr fressen wollte, unkontrolliert uriniert hat und seine hinteren Beine beim gehen so aussahen, als würden sie steif sein.

    Die Tierärztin sagte es könnte ein Rückenmarkstumor sein. Auf Schmerzmittel reagierte er nicht. Selbst den Einstich der Nadel fühlte er nicht. Er sah aus, als würde er von uns gehen wollen.

    Es ging alles so wahnsinnig schnell. Am 2.4 war alles in Ordnung und plötzlich traten am nächsten Morgen die ersten Symptome auf. Einen Tag später musste er eingeschläfert werden.

    Das das wirklich alles so schnell passieren kann? Es waren nur drei Tage! Sie sagte mir, es gebe keinen Weg den Hund zu heilen und er quäle sich nur. Ich weiß nicht, ob meine Entscheidung richtig oder falsch war und würde gerne andere Meinungen dazu hören. Es zerfrisst mich innerlich. Ich mache mir Vorwürfe, dass ich es hätte probieren sollen.

    • Anikó F. meint:

      Es ist das erste Mal, dass ich jemals in einem Forum schreibe…mein beste Freundin, meine Beaglehündin ist am 20.04.2017 von mir gegangen. Nach fast 16 Jahren zusammen echt alle Höhen und Tiefen mit mir durch gemacht. Nur dass sie da war, hat mir immer geholfen. Und ich habe alles mögliche ihr gegeben, (fast) wie mein Baby geliebt. Ich habe so gespürt, dass sie immer bei mir bleibt, ob sie immer da gewesen wäre und auch bleibt. Auch wenn ich wusste, dass sie alt ist, hat sie sich fit gezeigt und wo der Tag kam, war ich für sie da.
      2,5 Stunden sind wir mit ihr an alten Spazierplätze vorbei gefahren, sie konnte nicht mehr laufen, die letzte Tage schon von links nach rechts gewackelt, runter getragen um ihr Geschäft zu erledigen. Aber da wollte sie noch nicht gehen, hat sie getrunken, gegessen und die Katze noch geärgert, wobei sie ihr Futter gegessen hatte.
      Vor 3,5 Jahren einen Vestibular (Schlaganfall) bekommen. Rechte Körperhälfte gelehmt, Schritt für Schritt gelernt ins Leben zurück zu kommen. Da wollte sie noch. Vor 3 Monaten einen Epileptischen Anfall erlitten, wo ich sie schon zur Grabe getragen habe und sie kam nach 16 Std. Narkose zurück, war sie schon daheim, unsere Tierärztin meinte, sie entscheidet, ob sie noch will oder nicht.
      Nach der 1. Anfall hatte sie nichts mehr gehört nur auf einer Auge gesehen und nach der 2. kaum mehr hell und dunkel wahr genommen. Aber sie wollte noch und ich war erleichtert, dass sie noch bei mir ist. Am 20.04 früh hat sie mich gerufen und ich habe es gespürt, dass sie nicht mehr kann. Ich habe gehofft, dass sie selber einschläft und mir die Entscheidung abnimmt. Aber ich konnte sie nicht mehr leiden lassen.
      Beim Fahren auf meinem Schoß ist sie immer schwerer und schwerer geworden. Ich wusste, dass sie bereit ist und beim Tierarzt schon fast Tod angekommen. Es war eine kurze Narkosespritze und die endgültige Spritze… Ein Teil von mir ist da mit ihr gestorben. Unsere Verbindung wurde gekappt und seitdem steht die Welt für mich. Und ich zweifele auch, ob ich hätte doch nicht noch ihr irgendwie anderes helfen können.
      Sie ist weg und ich bin geschockt, weil es für mich zu schnell ging. Meine Seele und Verstand wissen, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe, aber mein Herz zweifelt.
      Morgen wird sie eingeäschert und ich möchte aus ihre Asche einen Diamanten haben, sie immer bei mir zu haben. Vielleicht hilft es irgendwann, dass es leichter ist.

      • Ingrid Müller meint:

        Hallo lieber Hundefreundlich
        Unsere Hündin ist am 22.4. gestorben nach 12 Jahren sie hatte einen Milztumor. Sie wurde am 27.4. eingeäschert. Die Urne haben wir zu Hause. Gottseidank ist sie nirgends begraben. Ich schreibe jetzt ein kleines Buch über sie und hoffe, die Trauer besser verarbeiten zu können. Im Moment weine ich

        • Antonie Holzmaier meint:

          Hallo liebe Hundefreunde
          Ich muste meinen Bärli am 17.11.16 nach 11 Jahren wegen Milztumor binnen 24 Std. einschläfern . Ein halbes Jahr zuvor Blutuntersuchung alles in Ordnung .In der Nacht war noch die Tierrettung bei mir Sie wollten Ihn sofort einschläfern ich sagte nein . Am nächsten Tag bei Tierärztin sein ganzer Bauch war voller Blut .Am Abend lies ich Ihn einschläfern . Jetzt ist es 7 Monate her aber ich weine jeden Abend und nehme sein Kuscheltier mit ins Bett er fehlt mir soooooo sehr .

      • Jutta meint:

        Hallo Aniko,
        mein aufrichtiges Beileid. Ich fühle so sehr mit Dir.

        Ich musste meinen Sunny am 29.08.16 mit schwerstem Herzen
        einschläfern lassen.
        Das hat mich fast umgebracht.

        Heute nach vielen Monaten Abstand, kann ich mein Leben wieder
        normal leben. Ich werde ihn nie vergessen.

        Alles Gute und viel Kraft
        Jutta

      • DR.Ed.Windsberger meint:

        Du schreibst“es ist zu schnell gegangen“.Nein du warst durch die vielenIch Krankheiten schon vorbereitet.
        Ich habe vor 3 Stunden meinen jungen Liebling innerthalb Sekunden durch einen Verkehrsunfall verloren.Es tut einfach furchtbar weh.
        Jedes Wort überflüssig.

      • Mario meint:

        Ich habe geweint als ich ihren Beitrag gelesen habe.
        Mein geliebter Engel ist vor 3 Wochen gegangen.
        Sie hatte eine Lebererkrankung und ist daraufhin erblindet, hinzu kam ein Schlaganfall.Danach mussten wir sie pflegen. Das ging soweit das wir sie beim gassigehen
        Stützen mussten damit sie seitlich nicht umkippt .
        Der Tierarzt sagte das sie sich nicht quält und das noch Hoffnung besteht.
        Aber Tage später bekam sie einen neuen Schlaganfall den ich mit angesehen habe und da ist mir bewusst geworden das ich Abends alleine ins bett gehen werde.
        Ich habe sofort den Tierarzt angerufen und mit zittriger Stimme gesagt er möge doch bitte mein Engel erlösen.
        Er kam zu uns ins Haus und erlöste meine Hündin.
        Ich wurde noch nie mit dieser Art von Tod Konfrontiert,aber ich bin unendlich Dankbar das sie in unseren Armen einschlafen durfte.Sie hat es gespürt was mit ihr passiert und hat uns alle noch mal abgeleckt bevor sie eingeschlafen ist.
        Manchmal Denke ich an meinen eigenen Tod nur um bei ihr zu sein.
        Ich weiss das klingt bescheuert aber so sieht es in mir aus.

    • Gabriela meint:

      Gerade musste ich meine Hündin einschläfern lassen. Von einem Tag auf den anderen konnte sie die hinteren Beine nicht mehr bewegen. Ich musste sie tragen und seit gestern konnte sie nicht mehr Pipi machen. Heute nun leider, musste ich sie einschläfern. Sie hatte Lähmungen und Lebertumore. Sie ist 11 Jahre alt geworden. Ich bin sooo unsagbar traurig, ich kann es nicht in Worte fassen. Aber ich hätte nie gewollt, dass sie bald leiden muss. Der Arzt meinte auch, sie hat sich zusammen genommen wegen uns. weil sie uns liebt. Sie zeigte nie Schmerzen, war so eine Liebe. Einfach eine ganz besondere….
      Ich bin sooo traurig….Ihre Körbchen stehen noch da, ihre Schüsseln. Es wird mir das Herz nochmals brechen, alles weg zu räumen.

      • Natascha meint:

        Unser kleiner Benje musste auch an diesem Tag gehen. Es tut so weh dass man nicht atmen kann. Ich bin wie erstarrt seit dem. Tränen, Tränen, Tränen…..Unglaublicher Schmerz und Verlust ????????????????????

  2. Franziska E. meint:

    Meine tolle Hündin Lilly starb am 14 April 2017 früh morgens.

    Meine Mutter hat sie am 12 April zum Arzt gebracht, während ich mit Freunden weg gewesen bin.. Sie war erst 7 Jahre alt. An Ihrer Gebärmutter hatte sich laut der Ärztin Eiter abgesetzt. Es ging ihr vorher schon sehr schlecht. Ihr wurde die Gebärmutter entfernt und danach schien alles gut zu sein. Die Ärztin war mit Ihr draußen gewesen und sie schien wieder gesund. Wir dürften sie sogar am 15 April wirklich wieder abholen, so wurde es uns versichert.

    Doch dann litt sie nachts wirlich noch an Nierenversagen und verstarb schließlich.

    Vor Lilly gab es schon einmal eine andere Hündin und sie hatte uns 14 Jahre begleitet. Nun fühlt es sich alles schlechter an..
    Ich bin so traurig wie noch nie und hab mich selten so leer gefüllt. Ich mache mir Vorwürfe nicht da gewesen zu sein. Ich hätte Sie wirklich begleiten sollen.
    Ich kann immer noch nicht glauben das sie jetzt wirklich nicht mehr da ist und denke das wir sie wirklich heute abholen dürfen.

  3. Hallo Dominik!
    Mache dir bitte keine Vorwürfe. du völlig richtig gehandelt, dein Liebling hat dir gezeigt das er nicht mehr kann.
    Du hast ihn vom Schmerzen befreit und dafür Dank er dir!!!
    Es tut sehr weh, ich mache es auch gerade durch.
    Viel Kraft für die kommende Zeit und alles Gute!!!

  4. Scooby meint:

    Unser armer kleiner Gefährte Scooby hat uns heute auch verlassen müssen. Es war ein ganz schlimmer Erstickungstod aufgrund von Schleim in der Lunge. Wir haben bis zuletzt gehofft, dass die Antibiotika Medikamente doch noch helfen würden. Am Vortag hatten sich die Symptome zum positiven verändert und selbst der Tierarzt meinte, es sein noch eine Überlebenschance.
    Der Tag und die erste Hälfte der Nacht verliefen auch ruhig und wir waren sehr zuversichtlich. Dann plötzlich um 5 Uhr morgens begann der arme kleine Kerl zu röcheln und rasseln beim Atmen. Wir mussten hilflos zusehen, wie das arme Tier schließlich seinen letzten Seufzer tat.
    Dieser Abschied ist so unglaublich traurig und schwer…
    Ich kann nicht aufhören zu weinen… -.-

  5. Britta Zietlow meint:

    Unser Ridgeback Chester ist gestern früh gegen 4 Uhr plötzlich gestorben.Er hatte mit mir auf der Coach geschlafen, wie so oft und wir haben gekuschelt.Er hat auch öfter seine Schlafposition gewechselt, aber ich habe ihn immer atmen uns leicht schnarchen gehört. Er ist aufgestanden hat geheult uns gekrampft. Ich wußte irgendwas stimmt nicht und habe meinen Freund geweckt.Ich hielt ihm noch im Arm und habe versucht Mund zu Mund Beatmung zu machen.Aber sein Herz hörte auf zu schlagen.Mein Freund sagte dann , Schatz er ist gegangen.Es tut so weh.Er wäre am 5.9.2017 neun Jahre alt geworden.Da ich auch im 7.Monat schwanger bin , habe ich ihm öfter gesagt , wenn das Baby da ist , dann muss er schön aufpassen. Leider ist das jetzt nicht mehr so. Er war den Abend zuvor beim Gassi gehen so lebendig und hat seine Freunde getroffen.Es gab auch keine Anzeichen das es ihm irgendwie schlecht geht oder er Schmerzen hat.Das verstehe ich und mein Schatz nicht.Heute waren wir das erste mal draußen uns mußten einkaufen, überall haben wir Chester gesehen.Es tut so weh.Wir können nur sagen das Chester unser „Baby“ war uns auch immer bleiben wird.Wir sind dankbar dafür so einen tollen Hund gehabt haben zu dürfen.Wir vermissen dich so Chester.

  6. Meine Kira mussten wir vor ein Jahr einschläfern lassen.
    Ich kann es kaum glauben, daß sie schon wieder ein Jahr nicht mehr bei uns ist. Ich hätte nie gedacht das es solange schmerzt und das ich immernoch jeden Tag weinen muss.
    Ich werde diesen Verlust Bis zu meinen Lebensende spüren.
    Hätte vorher nie gedacht, das ein Tier mit einen so etwas machen kann, bis ich selbst einen Hund hatte.
    Es zerreißt einen das Herz!!!
    Jetzt tun mir alle Tiere leid und möchte alle retten
    Ein Hund zeigt dir, was im Leben wichtiger ist!!!

    • Marcel meint:

      Hallo
      Ich habe am 2.5 mein geliebten Flocky
      Einschläfern lassen müssen er fehlt mir so wahnsinnig er hatte einen großen Hoden Tumor hat nur noch Blut im Orgien
      Gehabt der Abschied war so schwer ich denk jedesmal das er gleich um die Ecke kommt das ist so schlimm

  7. Liebe Mausi, du hättest heute Geburtstag. wir vermissen dich jeden Tag. Danke dir für die schönen Jahre die du mit uns verbracht hast und deine bedingungslose Liebe zu uns!!!
    Jeden Tag und Nacht bist du in meinem Gedanken und in meinem Herz. ich würde so gern die Zeiten zurück drehen!!!
    Mausi wir haben dich soooh lieb!!!

  8. Anonymous meint:

    Unseren tollen und treuen Hund musste ich am Freitag einschläfern lassen. Mir hat es so weh getan.Aber ich glaube man darf aus reinem Egoismus kein Tier leiden lassen.Wenn es Zeit ist zu gehen ,das war bei ihm mit 16 Jahren so ,sollte man ein Tier erlösen.

    • Schwecke meint:

      Auch unsere Alexa 13Jahre geworden,Labrador-Dobermann Michlingshündin mußten wir am 16,6 einschläfern lassen ,eine schlimme Gebärmutterentzündung brachte auch ihre angeschlagene ,verschlissene Hinterhand zum Super Gau,sie weinte ,hatte so starke Schmerzen,aber sie hatte als freilaufender Hofhund auch ein tolles Leben,dafür sind wir dankbar,werden erstmal ohne Hund bleiben,meine Frau und Ich sind Anfang 60,Alexa war die 6te Hundefolge in meinem Leben auf dem Hof,,,Ruhe in Frieden bei uns auf dem Grundstück,möge deine Seele im Hundehimmel schweben,wir sind doch sehr traurig !!

  9. Ich habe meinen kleinen Schatz vor wenigen Tagen verloren und der Schmerz ist viel zu gross. Er hat in wenigen Tagen mein Herz gewonnen und wird ewig bei mir sein in meinen Gedanken vor meinen Augen. Diese Trauer werde ich nicht überwinden mein Herz hat er mitgenommen und ich hab das Gefühl nicht mehr atmen zu können.

    Lieber Schatz mein kleiner Freund mein ein und alles ich hoffe du bist glücklich dort wo du jetzt bist und wirst wiedergeboren hoffe sehr bald denn ich vermisse dich jede Sekunde. Ich wünsche mir nur eins dass du immer und ewig glücklich bist und dein Verlust wird mein Leben verändern. Ich liebe dich mein Engel.

    • Natascha meint:

      Am 28.06.2017 haben wir unseren kleinen Benje einschläfern müssen. Es war so unerwartet und schnell. Am Sonntag war er noch gesunder, glücklicher Hund.Sonntag nachts hat er dann zum Erbrechen angefangen.Monntag früh hat er sich schon einen Platz gesucht zum sterben,Ich wollte es nicht akzeptieren. Sofort zum Tierarzt, Spritze gegen Erbrechen und Antibiotika, Verdacht auf Magen Darm Entzündung. Hat nicht geholfen, nachmittags wieder zum Tierarzt- Infusion. Blut zum auswerten genommen. Die ganze Nacht Erbrechen,könnte kein Tropfen Wasser behalten. Dienstag früh wieder zum Tierarzt wieder Antibiotika und Infusion.Keine Besserung. Dann sind Blutwerte da-NIEREN. Infusion mit nachhause genommen. Haben 1.5 Stunden Tropfen lassen. Danach geht mein kleiner Benje in den Garten und sucht sich Platz zum sterben. Haben bis 22 Uhr gewartet, dann haben wir ihn ins Haus mitgenommen- wir konnten ihn nicht alleine in der Kälte nachts sterben lassen. Hab versucht ihm Wasser zu geben, Er könnte es nicht. Bin bei ihm die ganze Nacht wach geblieben. Mittwoch 6 Uhr früh auf einmal Wasser getrunken und mir seinen kleinen Bauch zum streichen gegeben, aber nur für Sekunden. Hab wieder Infusion gegeben. Mein kleiner Schatz hat sich dannach hingelegt und wollte nicht mehr aufstehen. Er wollte sterben…Sind dann zum Tierarzt. Kurz nach 8 Uhr ist er dann für immer eingeschlafen. Er hat uns so deutlich gezeigt dass er gehen muss. Er war mein größter Schatz, Mein Baby-Hund.Er fehlt mir so sehr, es tut so weh dass ich nicht atmen kann.Er war erst 11 Jahre 8 monate und 9 Tage alt.Er war immer da.Es ist unerträglich leer ohne Ihn.Wir haben ihn bei uns im Garten begraben, auf dem Platz wo er sich rausgesucht hat.Er war so ein toller Freund, Mein grosser Trost und große Freude. Er war mein Baby-Hund.Jetzt kann ich nicht mehr an ihm riechen ihn nicht berühren, nie mehr.Benje,mein größter Schatz, Ich habe dich so lieb, du fehlst mir so sehr, wie soll ich ohne dich klar kommen….

  10. Kristin meint:

    Wir haben am 27.6.2017 unseren Hund Jasper erlöst und nichts ist seitdem mehr, wie es war. Heute ist Tag 4 und das erste Wochenende ohne ihn. Jasper ist 14 Jahre alt geworden. Hiervon war er 7,5 Jahre bei uns und zwei Jahre vorher schon öfter in Pflege. Ich kann nicht in Worte fassen, wie groß dieser Verlust für uns ist. Für meinen Mann war er der beste Freund, für mich die Liebe meines Lebens. Wir sitzen noch immer fassungslos zusammen und stellen fest, dass „38 kg Hund“, die er zu seinen Bestzeiten gewogen hat, unser Leben, unsere Werte und unsere Gefühle für immer geprägt und verändert haben.
    Wir haben heute das erste Mal nach dem Verlust ein bisschen aufräumen können und ja, es gibt auch tatsächlich noch einen Fußboden ohne Hundehaare (unser Hund war ein großer Malamut-Mischling und hatte Haare für 10, die er immer überall sorgfältig verteilt hat, da kam kein Mensch gegenan), aber wir haben festgestellt, dass wir weder die Ordnung noch die Zeit, die wir plötzlich „über“ haben durch unsere fehlenden Rituale und die Pflege unseres alten Hundes, haben möchten. Wir stehen gefühlt vor dem Nichts.
    Wir haben während unseres gemeinsamen „Rudel-Lebens“ mit ihm drei sehr nahe Angehörige und eine enge Freundin verloren, aber nichts hat uns auf diesen Schmerz vorbereitet, den Jasper hinterlassen hat. Es ist für uns selbst fast „verrückt“, dass wir mehr Trauer verspüren als in den anderen Trauerfällen – und wir haben versucht, zu analysieren, warum das so ist. Für Jasper hatten wir die Verantwortung. Für niemanden sonst. Wir haben ihn zu dem Hund gemacht, der er war, ruhig, freundlich, ausgeglichen, liebevoll, selbständig und einer, der genau überlegt hat, bevor er etwas ausgeheckt und dann „Mist“ gebaut hat. Wir haben uns ohne Worte und ohne große Gesten blind verstanden und das genau unterscheidet diesen schweren Verlust von allen anderen. Für alle anderen lieben verlorenen Menschen waren wir nicht so verantwortlich wie für ihn. Das muss man erstmal verdauen. Es tröstet mich, in diesem Forum festzustellen, dass man nicht allein ist mit seiner Trauer und das alle anderen Hundebesitzer genau so einen großen Schmerz wie wir verspüren und mir geradezu aus der Seele sprechen. Deshalb habe ich mich auch entschlossen, mich in diesem Forum zu äußern, um meiner unendlich tiefen Trauer Ausdruck zu verleihen und hier das auszusprechen, was nur andere, denen es ähnlich ergeht, wirklich verstehen können.

    Ich weiß, dass der Schmerz sich legen wird – so die Hoffnung – aber nichts kann unsere Liebe zu ihm unterbrechen, diese wird uns für den Rest unseres Lebens begleiten. Ich wünsche allen anderen Hundebesitzern hier und uns, dass die Zeit diese Wunde ein wenig abheilen lässt und wir alle auch wieder neue Hoffnung finden werden, auch wenn das momentan nahezu unmöglich erscheint. Es grüßt euch alle Kristin.

  11. Kristin meint:

    Wir haben am 27.6.2017 unseren Hund Jasper erlöst und nichts ist seitdem mehr, wie es war. Heute ist Tag 4 und das erste Wochenende ohne ihn. Jasper ist 14 Jahre alt geworden. Hiervon war er 7,5 Jahre bei uns und zwei Jahre vorher schon öfter in Pflege. Ich kann nicht in Worte fassen, wie groß dieser Verlust für uns ist. Für meinen Mann war er der beste Freund, für mich die Liebe meines Lebens. Wir sitzen noch immer fassungslos zusammen und stellen fest, dass „38 kg Hund“, die er zu seinen Bestzeiten gewogen hat, unser Leben, unsere Werte und unsere Gefühle für immer geprägt und verändert haben.
    Wir haben heute das erste Mal nach dem Verlust ein bisschen aufräumen können und ja, es gibt auch tatsächlich noch einen Fußboden ohne Hundehaare (unser Hund war ein großer Malamut-Mischling und hatte Haare für 10, die er immer überall sorgfältig verteilt hat, da kam kein Mensch gegenan), aber wir haben festgestellt, dass wir weder die Ordnung noch die Zeit, die wir plötzlich „über“ haben durch unsere fehlenden Rituale und die Pflege unseres alten Hundes, haben möchten. Wir stehen gefühlt vor dem Nichts.
    Wir haben während unseres gemeinsamen „Rudel-Lebens“ mit ihm drei sehr nahe Angehörige und eine enge Freundin verloren, aber nichts hat uns auf diesen Schmerz vorbereitet, den Jasper hinterlassen hat. Es ist für uns selbst fast „verrückt“, dass wir mehr Trauer verspüren als in den anderen Trauerfällen – und wir haben versucht, zu analysieren, warum das so ist. Für Jasper hatten wir die Verantwortung. Für niemanden sonst. Wir haben ihn zu dem Hund gemacht, der er war, ruhig, freundlich, ausgeglichen, liebevoll, selbständig und einer, der genau überlegt hat, bevor er etwas ausgeheckt und dann „Mist“ gebaut hat. Wir haben uns ohne Worte und ohne große Gesten blind verstanden und das genau unterscheidet diesen schweren Verlust von allen anderen. Für alle anderen lieben verlorenen Menschen waren wir nicht so verantwortlich wie für ihn. Das muss man erstmal verdauen. Es tröstet mich, in diesem Forum festzustellen, dass man nicht allein ist mit seiner Trauer und das alle anderen Hundebesitzer genau so einen großen Schmerz wie wir verspüren und mir geradezu aus der Seele sprechen. Deshalb habe ich mich auch entschlossen, mich in diesem Forum zu äußern, um meiner unendlich tiefen Trauer Ausdruck zu verleihen und hier das auszusprechen, was nur andere, denen es ähnlich ergeht, wirklich verstehen können.

    Ich weiß, dass der Schmerz sich legen wird – so die Hoffnung – aber nichts kann unsere Liebe zu ihm unterbrechen, diese wird uns für den Rest unseres Lebens begleiten. Ich wünsche allen anderen Hundebesitzern hier und uns, dass die Zeit diese Wunde ein wenig abheilen lässt und wir alle auch wieder neue Hoffnung finden werden, auch wenn das momentan nahezu unmöglich erscheint. Es grüßt euch alle Kristin.

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