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Ein Hund braucht Hundefutter – und kein Wolfsfutter!

Ein Hund ist ein Hund. Ein Wolf ist ein Wolf. Dass der Eine vom Anderen abstammt, ist hinreichend bekannt, dass er sich deshalb von Selbsterlegtem, zumindest aber nur von rohem Fleisch ernähren müsste, ist ein Märchen.

Was er aber in keinem Fall braucht, ist ein Hundefutter, das aus minderwertigen Eiweißen, Schlachtabfällen wie Huf und Federn, Farb- und Lockstoffen, Geschmacksverstärkern, viel Zucker und unverhältnismäßig hohem Getreideanteil besteht. Reaktionen auf diese Futter“kompositionen“ sind in vielen Tierarztpraxen bekannt und umfangreich dokumentiert: Allergien, Durchfallerkrankungen, extreme Gewichtsschwankungen, ungewöhnlicher Fellverlust und weitere Nahrungsmängelfolgen, die für jeden betroffenen Hund eine erhebliche Beeinträchtigung seiner Lebensqualität bedeuten.
Dem kann oftmals schon entgegen gewirkt werden, indem der Hund ein besseres Futter angeboten bekommt. Erstklassige Rohstoffe wie Muskelfleisch und hochwertige Eiweißquellen wie Ei und Leber bilden die Grundlage für ein bestens vom Hund zu verdauendes Futter. Ein Hundefutter, das nur auf den ersten Blick teurer erscheint. Gemessen an der vergleichbar höheren Verwertbarkeit, bedarf es auch einer teilweise sehr deutlich geringeren Menge an Futter, um den Hund bestmöglich mit allen notwendigen Nährstoffen wie Eiweiß, Vitamine, Minerale und andere Spurenelemente zu versorgen.

Je besser ein Futter verwertet wird, desto geringer die Kotmenge. Darauf konzentrieren sich neuerdings sogar die Hersteller des vielfach (und oftmals zu Recht) kritisierten Billig- Industriefutters. Mengenmäßig hohe Beimischungen von Bindegewebe und von ungeeigneten Gemüsen in minderwertigen Futtern erhöhen nämlich nicht nur auffällig die Kotabsatzmenge, sie bewirken auch einen weitaus übleren Geruch, als es bei der Verdauung und Restausscheidung von Qualitäts- Hundefutter der Fall ist. Eine durch Überschuss von minderwertigem Eiweiß bedingte Verschiebung der Darmflora etwa kann besonders bei geschwächten Hunden zu erheblichen Magen-Darm-Problemen führen. Auch die Leber wird in Mitleidenschaft gezogen, weil sie den Organismus von der unverhältnismäßig hohen Menge an „schlechtem“ Eiweiß entgiften muss. Nicht selten geht damit eine grundlegende Beeinträchtigung des Eiweißstoffwechsels einher, die ihrerseits wiederum zu einer chronischen Leberschädigung führen kann.

Mythos Getreideunverträglichkeit

„Bloß kein Getreide – davon wird der Hund krank!“ Er könne das „nicht verarbeiten“. Wie wenig diese Aussage zutrifft, zeigt eine DNA-Studie, die Anfang des Jahres 2013 von einer Gruppe schwedischer Genetiker an der Universität Uppsala vorgelegt wurde. Die Forscher um Erik Axelsson entdeckten im Erbgut des Hundes viele Kopien eines Gens zur Produktion von Amylasen. Enzymen also, welche zur Aufspaltung von Stärke in pflanzlicher Nahrung benötigt werden, und dem Hund eine fünffach bessere Verstoffwechslung des Energielieferanten Getreide ermöglichen als dem Wolf.

Verunsichert durch die in jüngster Vergangenheit nahezu epidemisch verbreitete Aussage, wonach Getreide wahres Teufelszeug für unsere heutigen Hauswölfe sei, haben viele Halter panisch auf getreidefreies Futter gesetzt. Darunter auch jene, deren Hunde tatsächlich Allergien ausgebildet hatten. Aber anstatt mit einer höchst aufwändigen und zeitintensiven Ausschlussdiät die wahren Allergieauslöser zu ermitteln, wurde nun direkt auf hochwertiges Premiumfutter oder Rohfütterung umgestellt. In den meisten Fällen führte die veränderte Futterzusammenstellung zwar zum Verschwinden der Allergien, der Rückschluss, wonach das Weglassen des Getreides die Heilungsursache gewesen sei, ist allerdings irreführend. Unter Berücksichtigung der aktuellen Forschungsergebnisse ist dieser Zusammenhang sogar eher unwahrscheinlich.
Vielmehr scheinen es die Eiweiße im kritisierten Hunde- „Billg Fast Food“ zu sein, die Allergien auslösen. Nicht deklarierungspflichtig verstecken sich nämlich in diesen Futtern hinter den reinen Proteinangaben häufig minderwertige Eiweiße, die aus den Schalen von Meerestieren gewonnen werden. Eiweiße also, die auch beim Menschen schwere Allergieschübe auslösen können. Mit dem Wechsel auf getreidefreies und meist höherwertiges Futter mit Proteinen aus einwandfreien Quellen wurden also die vermutlich allergieauslösenden Eiweiße ebenso vom Futterplan des Hundes verbannt, wie das – zu Unrecht – verdächtigte Getreide. Nur in ganz wenigen Fällen liegt tatsächlich eine Glutenunverträglichkeit vor, was nicht einer generellen Unverträglichkeit von Getreide entspricht, sondern vielmehr einer Körperreaktion auf das Klebereiweiß (Gluten), das viele, aber nicht alle Getreidesorten enthalten. Mit Umstellung auf Hundefutter, das glutenfreies Getreide (Beispiele: Reis, Hirse) enthält, kann auch hier vorgebeugt werden.

Grundsätzlich aber liegt der Getreideanteil bei einem empfehlenswerten, hochwertigen Hundefutter deutlich unter dem des Fleischanteils.

Hausmannskost?

Viele Hundehalter sind bei der Wahl des passenden Futters für ihren Liebling angesichts des schier unübersichtlichen Angebotes an Hundefuttersorten beim Discounter, im Supermarkt, in Drogerien und im Tierbedarfshandel schlicht überfordert. Und die sich gegenseitig in aufgeblasenen Superlativen ständig übertrumpfenden und immer unglaubwürdiger wirkenden Werbebotschaften haben ihr Übriges dazu beigetragen, dass nicht wenige Hundebesitzer dazu übergegangen sind, selbst den Kochlöffel zu schwingen und eigene Futterformeln zu entwickeln. Dabei übersehen Selberkocher oder Rohfütterer oft, dass „gut gemeint“ nicht selten das genaue Gegenteil bewirkt: eine unausgeglichene Zusammenstellung der einzelnen, wenn auch hochwertigen Futterkomponenten kann ebenfalls zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen der umsorgten Fellnase führen.

Ein zu hoher Fleischanteil beispielsweise kann einen überhöhten Phosphatspiegel im Blut zur Folge haben und dieser die Niere schwer belasten. Das ist umso erschreckender, als eine Nierenschädigung beim Hund, wie auch bei der Katze, meist erst ab einem Ausfall von 70% erkennbar ist! Dann ist es häufig für eine wirkungsvolle Heiltherapie schon zu spät. Ergebnis: ein chronisch nierenkrankes Tier.

Zu geringe Eiweißversorgung schwächt das Immunsystem und erhöht die Infektanfälligkeit bis hin zu einer schwerwiegenden Anämie und Muskelschwund bei Hunden mit entsprechender Vorbelastung.

Ein Zuviel an Energiegehalt im Futter fördert Dickleibigkeit, ein Zuwenig die Schwächung des Allgemeinzustandes. Kalziummangel beeinträchtigt die Knochendichte und die Milchleistung säugender Hündinnen, ein Überangebot von Magnesium führt zu Krampfanfällen, Durchfall und Harnsteinen.

Wie man es auch dreht und wendet: Auf die richtige Futterzusammensetzung kommt es an. Auf das Gleichgewicht der Nährstoffe gemessen an den Anforderungen. Das bedeutet nicht, dass jede Mahlzeit aufs Mikrogramm genau austariert sein muss, doch im Wochenmittel sollte sich optimaler Weise ein ausgewogenes Angebot aller für den jeweiligen Hund und seinen Bedürfnissen angepassten benötigten Nahrungsstoffe ergeben, so dass eine aufwändige und meist auch kostspielige „Nahrungsergänzung“ oder sogar eine veterinärmedizinische Betreuung unnötig ist und bleibt.

Natürlich braucht Hund mehr als optimales Futter. Aber wer bis hierhin gelesen hat, dem muss das nun wirklich keiner erklären…

Gut zu wissen:

– Das perfekte Hundegewicht – ist mein Hund zu dick, zu dünn oder genau richtig?

Futterumstellung im Winter – Welcher Hund braucht mehr?

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Warum HUND-UNTERWEGS ein eigenes Nassfutter entwickelt hat?
Warum HUND-UNTERWEGS sich dabei am Barf- Konzept orientiert hat?
Warum es sowohl für gebarfte wie auch für teil- oder nichtgebarfte Hunde zu empfehlen ist?

Antworten auf diese Fragen gibt es hier: GUTES FUTTER – artgerechtes BIO- Nassfutter

83 thoughts on “Ein Hund braucht Hundefutter – und kein Wolfsfutter!”

  1. Sprachlosigkeit und Entsetzen macht sich bei mir breit! Wie kann man einen solchen unqualifizierten Artikel verfassen? Hat die unwissende Dame einen Vertrag mit Futtermittelherstellern? Es ist unverantwortlich als Hundebesitzer die Verantwortung für die Ernährung ihres Hundes an die Tierfutterhersteller abgegeben – und jeder, der sich mit diesem Thema befasst, ist sich dessen sicher bewusst und kauft KEIN handelsübliches Fertigfutter sondern BARFt !!!! Wie werden die angeblichen Nierenschäden und Immunschwächen durch zuviel Fleisch belegt? Woher hat die Schreiberin ihre Angaben? Setzen 6 !

    1. Die persönlichen Anwürfe mal außer acht lassend, zitiere ich an dieser Stelle eine meiner Quellen, nämlich Professor Dr. med. vet. Jürgen Zentek, Freie Universität Berlin, zum Thema BARFen:
      „Es ist ohne Weiteres möglich, Hunde mit selbsthergestellten Rationen ausgewogen zu füttern. Allerdings muss die Zusammenstellung passen, sonst besteht die Gefahr der Unterversorgung an Nährstoffen. Die ausgewogene Bereitstellung mit Eiweißen, Kohlenhydraten, Fetten, Mineralstoffen und Vitaminen muss gewährleistet werden. Dies ist zunächst unabhängig davon, ob das Futter roh (BARF-Fütterung) oder in gekochtem Zustand angeboten wird. Ein Problem in der Herstellung einer eigenen Mischung ist der schwankende Nährstoffgehalt der Einzelkomponenten, so dass das Futter einen variierenden Nährstoffgehalt haben kann. Eine bedarfsdeckende, ausgewogene Rezeptur ist Voraussetzung für die langfristige Gesunderhaltung des Tieres.
      Es kommt darauf an, dass der Fleischanteil in Relation zu den übrigen Rationskomponenten ausgewogen ist. Hauptbestandteil von Fleisch ist Eiweiß, das eine hochwertige Aminosäurenzusammensetzung aufweist und sehr gut verdaulich ist. Allerdings fehlen hier wichtige Mineralstoffe, wie Kalzium und Natrium sowie Spurenelemente und Vitamine. Die für die Regulation der Verdauung nötigen pflanzlichen Faserstoffe (Ballaststoffe) werden nicht geliefert. Ein Kalziummangel kann zu Störungen am Skelett führen. Jodmangel beeinträchtigt die Schilddrüsenfunktion. Häufig kommt es bei einseitiger Ernährung mit Fleisch oder Schlachtabfällen zu Störungen der mikrobiellen Besiedlung des Darms mit Fehlgärungen im Dünn- oder Dickdarm.
      Leider kommt es in der Praxis oft zu Unter- oder auch massiven Überversorgungen.“

      Die zitierte Studie der schwedischen Universität Uppsala und der Wissenschaftler Erik Axelsson, Abhirami Ratnakumar, Maja-Louise Arendt, Khurram Maqbool, Matthew T. Webster, Michele Perloski, Olof Liberg, Jon M. Arnemo, Åke Hedhammar & Kerstin Lindblad-Toh
      ist u. A. in der renommierten Fachzeitschrift NATURE nachzulesen (oder direkt über die Uni Uppsala abfordern): http://www.nature.com/nature/journal/v495/n7441/full/nature11837.html
      „The genomic signature of dog domestication reveals adaptation to a starch-rich diet“ befasst sich – wie aus dem Titel und weiteren Publikationen der Forschergruppe hervor geht – vornehmlich mit der Bestimmung des Zeitpunktes des Domestikationsbeginnes vom Wolf zum Hund. Hierzu werden auch die Unterschiede des Genoms von Hund und Wolf untersucht, mit den genannten Ergebnissen.

      K.S.

      1. Der Dr. med. vet. Jürgen Zentek, der für die Ernährung von Schweinen qualifiziert ist und selbst für einen Futterkonzern forscht und Fördergelder bekommt, wird ganz sicher alles richtig schreiben *lach*

        Die angeblich richtige und genaue Zusammensetzung von Hundefutter MUSS also sein, täglich immer ausgewogen? Eben so wie es die Futterindustrie angibt, da der dumme Mensch nicht in der Lage ist, die richtig zu machen.

        Kein Lebewesen der Welt ernährt sich so und muss dies auch nicht, da Nährstofffehlgaben über größere Zeiträume gut vom Körper ausgeglichen werden.

        Zum Glück gibt es genügend naive Menschen, die dies glauben.
        Hoch lebe die Foodindustrie *lach*

        1. Wenn Barfen so wahnsinnig toll und natürlich ist, wieso werden dann immer noch Tonnen von Vitaminen, Kräutern, Eierschalenstampf, Grünlippmuschel, rechts- und linksdrehende Bakterienkulturen, Enzyme und weitere „gesunde“ Nahrungsergänzungsmittelchen drüber gekippt? Was bitte ist daran „natürlich“ und worin unterscheidet sich dieser Fraß von dem der industriell gefertigten Futter in „Lebensmittelqualität“? Das Gemantsche ist roh. Großartig. Plus Obst. (Was soll das?) Dazu noch happige 100 Euro für 1 Liter seltsame „Wundermittelchen“ wie **, die außer ein bisschen Ginseng, Mariendistel und Propolis (in nicht nennenswerten Anteilen) nur Wasser enthalten? (Bei dem Preis dürfte man wenigstens repressionsfrei gezogene, von Hand geschabte, CO2-frei eingeflogene, schwindelig drehende Goldplättchen erwarten!) „Bewusst versorgt“? So ein Riesenblödsinn. Mal ehrlich, der herkömmlichen Futtermittelindustrie Umsatzgeilheit vorzuwerfen, aber ein Mehrfaches an Kohle für dubiose Futterzusätze zum achso gesunden Rohfutter anderen Herstellern in den Rachen zu werfen, zeugt nicht unbedingt von überragender Intelligenz. Die Hersteller der Zusatzstoffe reiben sich die Hände. Riesengeschäft! Dank der Honks, die Rohfütterung für die allein seeligmachende Futterform halten, und jeden Sch… glauben, den irgendwelche selbst ernannten Futterfachleute und Hundegurus verbreiten. Von nichts eine Ahnung, aber davon eine ganze Menge. Dummschwätzer!

          ** Produktname von Redaktion entfernt

          1. Weil man mit BARF versucht die natürliche Ernährungsweise nachzuahmen und Hunde wie Wölfe auch in freier Wildbahn Gräser und Kräuter fressen, die sie instinktiv für wichtig halten.

            Davon abgesehen stellt sich mir persönlich gar nicht unbedingt die Frage, ob ein Hund mit Trockenfutter alt werden kann. Er kann definitiv. Und natürlich macht es einen Unterschied, ob ich qualitativ hochwertiges Futter füttere, oder Billigeres. Die Frage ist einfach: möchte ich meinem Tier zumuten, Woche für Woche und Jahr für Jahr immer dasselbe, trockene Zeug zu fressen?

            Krank werden etc. kann ein Tier mit beiden Fütterungsmethoden, da spielen auch noch ganz andere Faktoren eine Rolle, wie z.B. Umweltgift usw., die wir nicht beeinflussen können.

          2. Ich möchte mich Ihrer Meinung und Haltung im vollen Umfang anschliessen! Ich habe zwei sehr grosse Hündinnen und habe früher, als ich noch jünger war, Leonberger gezüchtet! Meine Hunde und auch die Welpen haben alles „querbeet“ bekommen: von rohem Fleisch mit Buchweizengrütze, beim Schlachten wurden sich die Hühner- und Truthahnhälse einverleibt, ebenso von den geschlachteten Rindern der grüne Pansen, Kopf-und Maulfleisch, Blättermagen etc. Dann gab es natürlich die Reste vom Mittagstisch, Kartoffeln, Gemüse, Knochen. Nach dem Melken gab es eine Schale mit warmer Milch und altem, eingeweichten Brot oder Kartoffeln. Ab und an gab es Trockenfutter von der Raiffeisenbank und auch mal eine Dose Hundefutter. Heute füttere ich im Wechsel: mal reine Fleischdosen, gekochtes Fleisch mit Kartoffeln und Gemüse und hochwertiges Trockenfutter und natürlich die Reste vom Mittagessen!!! Diese ganze BARF_ Geschichte ist totaler Quatsch!!! Glaubt den wirklich ernsthaft jemand, dass in den letzten Jahrhunderten Menschen so einen Aufwand betrieben haben???! Die Menschen waren doch selbst froh, wenn sie Fleisch als Nahrung hatten und waren gewiss nicht bereit, ihre „Kostbarbeit“ einem Hund zu geben!!!

          3. Super Artikel. ich bin vollkommen einverstanden. Füttere mein Hund seit je her mit Hundefutter ohne Getreide und ich finde es auch nicht verantwortungsvoll seinen hund mit Hundefutter mit Getreide zu füttern

            Gruß Olaf

      2. Hallo Frau Silbermann,

        Die Frage ist eigentlich gar nicht, was gesundheitlich besser ist, denn wissenschaftlich gesehen kann ein Hund mit beiden Methoden gesund und alt werden, sofern das Futter wirklich hochwertig ist. Und ein hochwertiges Trockenfutter ist genauso teuer wie die frischfütterung oder BARF.

        Viel eher ist es eine ethische Frage: möchte ich mein Tier Tag für Tag mit ein und demselben Futter füttern? Oder möchte ich lieber die natürlichen Verhaltensweise nachahmen? Mir ist sonst kaum ein Tier bekannt, außer den Haustieren natürlich, die mit Trockenfutter gefüttert werden. Weil es meistens billiger und weniger aufwendig ist. Hauptsächlich also eine Bequemlichkeit des Menschen. Und wer füttert seinen eigenen Nachwuchs nach Tabelle? Hier wird dem Hundehalter doch weisgemacht, dass man einen Hund nur unter erschwerten Bedingungen richtig ernähren könne. Natürlich muss man sich etwas damit auseinandersetzen, weil es eben ein anderer Organismus ist mit anderen Ansprüchen. Aber ein Wunderwerk ist es mit Sicherheit nicht. Und nichts Anderes schreibt auch Dr. Zenker.

        Mit freundlichen Grüßen

        Eine Ernährungsberaterin

      3. Ich teile voll und ganz die Meinung der Autorin. Ein Hund ist ein Hund und ein Wolf ein Wolf. Das erste, was Menschen seit der Steinzeit bei der Zucht geändert haben, dürfte das Fressverhalten ihrer neuen Haustiere gewesen sein. Ein Hund sollte letztlich das Eigentum, besonders die Nutztiere in der späteren Zeit, schützen und es nicht selbst jagen und fressen. BARFEN ist mehr eine falsch verstandene Ideologie als eine vernünftige Fütterung.

        1. Irene, man merkt, dass bei dir das Wissen fehlt.
          Was haben denn die Menschen bei der Ernährung des Hundes zuechterisch verändert?
          Erkläre mir das bitte mal anhand von Fakten.
          Ebenso die Erklärung, dass es Hunde bereits zu einer Zeit gab, in der die Menschen noch keinen Getreideanbau. Geschweige denn Feldbestellung kannten. Somit hätten die Menschen damals auf was genau gezuechtet???
          Auf Getreide was es damals noch gar nicht gab?

          Hast du ueberhaupt eine Ahnung von Hunden? Jemals selber einen Hund gehabt? Ich glaube nicht.
          Denn auch die Behauptung bezgl. der Nutzung des Hundes per se ist inkorrekt.
          Hunde sollten als Begleiter dienen. Herden schuetzen. Oder dienten in vielen, besonders den winterreichen Regionen der Erde als Lastentiere zum Ziehen des Hab und Gutes der Menschen. Nicht zuletzt nutzte man Hunde auch als Fleischlieferant. Ja. Sie wurden gegessen und ihr Fell wurde zu Hosen. jacken und Schuhen verarbeitet. Wahnsinn, oder?
          Warum behauptet man Dinge, wenn man nichts weiss?
          Prey Fuetterung oder auch Barf weckt keineswegs die Jaktinstinkte des Hundes. Das behaupten nur Menschen die nichts wissen. Leider.
          Wäre dies so wäre folgendes:
          Jäger muessten, um ihre seit Jahrhunderten/Jahrtausenden speziell darauf gezuechteten Jagdhunde seit anbeginn nur mit Fleisch ernähren, ohne jedwede Unterbrechung, um ihren Jagdinstinkt zu erwecken, bei Laune zu halten.
          Dies ist aber erwiesernermassen nicht so. Viele Jagdhunde werden aus unwissen oder bequemlichkeit mit Industriefutter ernährt. Dennoch jagen sie, komisch, oder?
          Um den Jagdtrieb auszuschalten muesste man einfach die Hunde vegan ernähren, was unter das Tierschutzrelevante Gesetz fällt und somit per Gesetz als Tierquälerei verboten ist.
          Warum jagen aber Trockenfutterernährte Hunde dennoch und Barf oder Prey Hunde nicht automatisch?

          Barfen und Prey wurde seit Anbeginn der Entstehung des Hundes gefuettert und daher keine Ideologie. Sondern Natur.

          Wieso gibt es immer noch unzählige Urvölker. Im Ural etc. Die ihre Hunde seit Jahrtausenden gleich ernähren, mit Fleisch und Fleischresten, diese Hunde aber die Rentierherden und Yakherden beschuetzen ohne sie zu bejagen oder gar zutöten?
          Ebenso die Menschen in Transsilvanien und Co, die spezielle Herdenschutzhunde haben und diese ebenso natuerlich ernährt werden, ohne die Herden zu fressen. Bitte um Erklärung @Irene.
          Ebenso wie ich dann meine unterschiedlichen Rassen deiner Meinung nach fuettern sollte.
          Siberian Huskys
          Malamutes
          Grönlandhunde, wovon der Grossvater direkt aus Grönland importiert wurde, sprich nur Robbenfleisch, Robbenfett, samt Eisbär, Wal usw. kennt?
          Wolfhund dessen letzte Einkreuzung eines Wolfes in den 80er Jahren war.
          Bisher konnte logischerweise kein Fleischgegener dies je beantworten. Du etwa?

    2. Ob man jemanden, der eine andere Meinung hat als man selber, deshalb sämtliche Qualifikationen absprechen muss, gutes Benehmen ist dies nicht und wirklich sachlich begründet auch nicht, lasse ich mal dahin gestellt.
      Ich finde es erstaunlich das viele die Barfen dies aus der Begründung tun, es wäre der Ernährung des Wolfes ähnlich und der Hund stammt ja vom Wolf ab, denn:

      1. Der Wolf von heute ist ein anderer Wolf als der vor 40-50.000 Jahren.

      2. weishäutige Menschen verdanken ihre weisse Haut dem Neanderthaler, der steckt zu 1-5% in jedem weissen Europäer, er ist also unser Urahn und wir ernähren uns auch nicht wie er.

      3. Wer glaubt das 40.000 Jahre Zucht in Form, Farbgebung, Wesenseigenschaften, Größe, Gewicht und anderen Faktoren keine Auswirkung auf die Genetik eines Lebewesens hat, dem sei gesagt das Züchten nichts anderes ist als in der Genetik veränderungen vorzunehmen.

      4. Das Tier was dem Dinosaurier am nächsten ist in unserer Zeit ist das Huhn, auch dieses ernährt sich anders.

      5. Ihr habt nicht mal den Anschein einer Ahnung von Wölfen, daher Rückschlüsse auf Hunde zu ziehen, das ist 6 setzen, geh mal in die Natur und beschäftige dich mit Wölfen über deren Lebensweise und Veränderungen im Sozialverhalten zum Ursprünglichen Wolf und dann fang mal an Nachzudenken.

      6. Tatsache ist das Wolf und Hund den gemeinsamen Vorfahren haben, ich nenne ihn mal Urwolf, ansonsten nix.

      Wer beim Discounter seinen Aufschnitt kauft, dem sei gesagt, Hundefuttermittelhersteller (die guten) wertigeres Fleisch verarbeiten, als du selber ist, nämlich kein Seperatorenfleisch und kein Klebefleisch, willst du den Konsum der beiden Genannten vermeiden ist dies ganz einfach:

      1 Kg Rinderfleisch kostet 30 € egal in welcher Form ob als Steak oder Aufschnitt. Filet ist teurer.
      1 Kg Geflügel kostet 20 € egal in welcher Form. Brustfilet ist teurer.
      Bei Discountern liegt der Kilopreis zwischen 3-10 € ist also entweder Klebe- oder Seperatorenfleisch, aber kein wertiges Geflügel oder Rind.

      Ich weiß ich löse einen Shitstorm aus, aber in Wahrheit ist es so, unsere Famillie hat seit Ende der 60er Hunde verschiedener Rassen, jedes Tier wurde Steinalt und starb an Altersschwäche ohne jemals krank gewesen zu sein, und wir haben denen das Dosenfutter gegeben das bei Aldi verkauft wird (Bosch), Abends ein Schwarzbrot mit Leberwurst und gut ist, und einmal die Woche frischen Pansen oder andere Innerreien.
      Der Orangensaft dort übrigens ist Valensina, die Chips von Lorenz usw., ach und bevor es heisst ich mache Schleichwerbung, ich würde lieber Tot über den Gartenzaun hängen, als dort den Fleischabfall den die Aufschnitt nennen zu essen, und andere Discounter labeln auch einfach Markenhersteller um (LIDL, Penny, etc.)

      Natürlich hat jeder Durschnittshundebesitzer mehr Ahnung von der Ernährung sämtlicher Hunderassen als Tierärzte oder Futtermittelhersteller, ist mir auch klar, eine hundertjährige Forschung und Jahrzehntelanges Studium und Eigenerfahrung sind nicht so seriös wie ein Googleeintrag, dennoch gibts einfache Indikatoren woran man richtiges Futter erkennt:

      1. Glänzt das Fell?
      2. Ist es schön weich?
      3. Kotet der Hund nicht öfter als zweimal am Tag?
      4. Ist die Kotkonsistenz fest ohne hart zu sein?
      5. Ist die Menge ca. 1/10 der gegebenen Futtermenge? (Verwertung der Nährstoffe)
      6. Ist dein Hund nicht zu dünn und nicht zu dick? (fühlt man die Rippen ist alles gut)
      7. Schmeckt es deinem Hund?

      Hast du 7x mal Ja gesagt hast du alles gut gemacht, egal ob du Barfst oder nicht, letzendlich muss das jeder selber entscheiden oder besser noch dein Hund, biete ihm doch beides an und lass ihm entscheiden.
      Wer sein Hund Barft, und das nach dem stuppigen Barfrechner macht wo nur Alter, Gewicht, Aktivität ohne Rassespezifizierung zu berücksichtigen oder den nimmt wo Alter, Gewicht und Rasse ohne Aktivität berücksichtigt wird nimmt, der sollte lieber dringends beide Gehirnzellen zusammentun und versuchen darüber Nachzudenken was ihm da oben fehlt, ein Spitzensportler hat einen anderen Bedarf als ein Langschläfer.

      So viele Menschen leiden Not in unserer Zeit und manche hier geben mehr Geld für einen Hund aus, als zwei Menschen zum überleben bräuchten, finde ich traurig.

      Noch wichtiger als das Essen ist nämlich die Zeit die man investieren sollte, denn das Essen macht euren Hund nur satt, aber ein langer Spaziergang und eure ungeteilte Aufmerksamkeit macht ihn glücklich.

      In diesem Sinne sage ich Danke für den tollen Artikel, ich gehe dann mal Spazieren und Toben, natürlich mit Hund 🙂 viele Liebe Hundemenschen hier, aber manche sind so dumm das daß inteligente Ende Halsband trägt und nicht die Leine hält.

      1. Lieber wendel tw.

        Anderen das Wissen abreden indem man noch mehr Unsinn hier schreibt.
        Wer da wohl dumm ist??

        Welchen Wolf meinst du genau? Grauwolf? Kuestenwolf? Den bereits augestorbenen Dire Wolf?
        Nur weil Menschen heute convenient food konsumieren heisst es nicht, dass es gesund ist.
        Hund und Wolf unterscheiden sich genetisch nur um 0,2 bzw. 0,04 Prozent…
        Falsch. Denn wenn du Ahnumg von Hunden und Rasse und Zucht hättest, wuesstest du, dass es viele Rassen und deren Reinzucht erst seit rund 100 Jahren Plus/Minus gibt. Siehe Husky etc.
        Der Mensch kannte vor 40.000 Jahren (solange gibt es Hunde als Rasse im uebrigen noch gar nicht,…) sicher noch keine Genetik.
        Da wurde ein Wolfshybrid genommen. Und nur die zahmsten verpaart. Alles was krank war oder degeneriert durch Inzest oder zu aggressiv schlicht getötet.
        Wie man dann darauf kommt dass sowas gezielte Zucht ist? Und wie will man bitte aus einem Carnivoren mal eben einen Omnivoren zuechten?

        Wölfe in der Natur verhalten sich wie sie es eben tun. Gehegewölfe mal ausgenommen…
        Und woher weisst du was im Hundefutte fuer Fleisch drin ist? Bist du Futtermittelhersteller?
        Bitte um Fakten nicht dummes Gerede.

        Oh mein Gott, wie kommst du auf diese Preise? Ich kaufe beim Schlachter/Metzger und zahle nicht mal annähernd den Kilopreis wie du behauptest und konnte das Rind vorhr sogar noch ansehen. Peinlich…

        Hunder Jährige Forschung, wo? Quellenangabe?
        Fakten bitte….
        Ach komisch, gibt doch echt Tierärzte die raten nur zu Barfe, dumm oder?
        Tja muell reden und selber kein Wissen, schade.

        Wieso muss ein Hund zweimal am Tag koten? Das ist Abfall…

        Nun, ich nehme mal an, dass du in Askese lebst, und wieso hast du Internet? Und zuviel Zeit hier zu schreiben? Viele Menschen leben ohne Internet weil kein Geld dafuer oder die Regierung ist dagegen. Böser Mensch du, vergeudest Ressourcen.

        Spazieren gehen lastet einen Hund auch nicht artgerecht aus…

        Tja men Lieber. Fail auf ganzer Linie… Peinlich hast doch so gross getönt.

        1. Liebe Anna, da du hier ja so wild mit Vorwürfen um dich wirfst, andere Aussagen als peinlich bezeichnest und fragst, ob andere in Aksese leben. hier mal eine Gegenfrage: Lebst DU denn in Askese? Denn dein Beitrag macht, was Rechtschreibung und Grammatik betrifft, genau diesen Eindruck. Das ist dann weniger peinlich oder was. Wenn du mit Wissen trumpfen wilslt, solltest du es vielleicht erst mal in verständlichen Sätzen ausdrücken, bevor du andere beschimpfst. Danke.

    3. Manchmal wundere ich mich, wie mancheiner einen wirklich neutral und absolut aufgeklärt verfassten Artikel noch so missverstehen kann, ganz einfach aus dem sinnlosen Drang heraus, BARF als die EINZIG WAHRE Möglichkeit des Fütterns zu verteidigen. Wenn man sich von allem und jedem gleich angegriffen fühlt, weil man seine Ernährungs-Religion bedroht sieht, dann frage ich mich ganz ehrlich, ob man wirklich so fest davon übrzeugt ist. Ein wenig mehr Offenheit wäre wirklich wünschenswert. Mittlerweile weiß man sicher, dass der Magen des Hundes sich von dem des Wolfes unterscheidet und Hunde andere Enzyme herstellen können und so auch mehr Kohlehydrate verdauen können. In all der Zeit, in der der Hund domestiziert ist, ist es ja auch unvermeidbar, dass sein Verdauungssystem sich verändert und anpasst. Aber das wird von BARFERN meist einfach ignoriert. Das kann ja gar nicht sein. Dass würde ja ihre Religion gefährden, in etwa so, wie die Evolutionstheorie die Schöpfungsgeschichte gefährden würde. Wissenschaft bringt eben neue Erkenntnisse und manchmal auch Irrtümer zu Tage. Da muss man halt auch mal mit der Zeit gehen. Und dieser Artikel spricht sich weder für Billigtrockenfutter aus – im Gegenteil, er zweifelt gar nicht an deren oftmals minderwertigen Inhaltsstoffen – noch will er den BARFern zwangsläufig den Wind aus dem Flügeln nehmen. Warum lautet die Devise bei den Hundehaltern nicht einfach mal „Leben und leben lasssen“? Immer gibt es diese Religionskriege. Das ist der Grund, warum die BARFER auf mich meistens einen negativen Eindruck machen. Sie müssen immer und überall ihre Meinung kundtun und Leute belehren. Ich kann das einfach nicht mehr hlören. Ich kann meinen Hund gesund ernähren, auch ohen das ständig kundtun und andere angreifen zu müssen.

      1. Stephanie meint:
        Mein Hund ist jetzt 11 Jahre alt. Er hat keine Mangelerscheinungen, obwohl ich ihm nicht zufüttere (Gemüse usw.). Ich habe folgendes machen müssen als mein Hund noch ein Welpe war. ich habe fünf verschiedene Nassfutter (Dosenfutter vom Aldi, von Aras, Frischfleisch vom Rindfleisch über Geflügelfleisch und auch mal Pferdefleisch gefüttert. Das gleiche habe ich auch mit Trockenfutter gemacht. Heute ist das so, dass mein Hund, eine Labrador Dalmatiner Mischlingshündin, immer noch verschieden Sorten Frischfleisch bekommt und auch ihre Trockenfutter.
        Auch wenn sie im Wald mal was frisst, was sie hätte eigentlich nicht fressen sollen, habe ich keine Schwierigkeiten. Sie bekommt keinen Durchfall.
        Und da muss ich auf den Wolf zurück greifen. Der Wolf hat eine sehr „aggressive“ Magensäure denn er muss ja auch die Knochen mit verdauen.
        Mein Hund hat diese „aggressive“ Magensäure und deshalb kann sie ziemlich alles fressen ohne gleich Durchfall zu bekommen. Sie bekommt auch mal was vom Tisch und noch etwas, wenn man nur Trockenfutter füttert, kann der Hund schnell dick werden. Warum? Weil das Trockenfutter im Magen noch auf quillt und mann hat schnell statt 200g 300g. Darüber sollte jeder ,der nur Trockenfutter füttert mal nachdenken.

  2. Guter Artikel!
    Es gibt Kritik nach beiden Seiten.

    So wie man schlechtes Fertigfutter verfüttern kann, so kann man auch beim Barfen mangelernähren.
    In einem Hundeforum wurde mal von einem Hundebesitzer gefragt, warum der Hund Mangelerscheinungen aufweise. Eine dort aktive Tierärztin (völlig unverdächtig, von irgendwem gesponsort zu sein) fragte gleich zurück: Barfst Du? Dann stelle mal auf hochwertiges Trockenfutter um!

    Barfen ist nicht der Weisheit letzter Schluss, sondern m.M.n. eine Modeerscheinung.
    Ich vergleiche das mal hinkend mit der Debatte um Butter oder Margarine. 😉

    Und die missionarische Tour der Barfer geht mir dermaßen auf den Keks, dass ich schon allein deswegen trotzig bin und TroFu füttere. 😉

    1. Wenn ich so etwas lese dann fällt mir dazu immer wieder meine frühere Tierärztin ein. Nach vielen Bedenken meinerseits – ja, auch ich hab die ganzen Horrorwarnungen mal geglaubt! – hat sie mich schlussendlich davon überzeugt, dass auch das beste Fertigfutter kein Vergleich ist zu frischer Nahrung. Und im Ergebnis hatte sie völlig recht. Jedem Mitmenschen würde man den Vogel zeigen, wollte man ihm erklären, dass er besser aus Dose und Tüte lebt als mit frischen Lebensmitteln, und auf meine Frage nach der Ausgewogenheit erwiderte mir unsere Tierärztin damals ganz lapidar: „Und nach welcher Tabelle ernähren SIE sich?“ Recht hat sie, abwechslungsreich muss es sein, weniger ist in der Regel mehr; und wer dann noch seinen Hund gut anschaut kommt klar.

      Was nicht bedeutet, dass man Erbsen zählen muss. So, wie ich auch mal zwischendurch zu Fastfood greife und Eis schlecke, so fallen auch meine Hunde natürlich nicht um wenn sie zwischendurch mal eine Dose bekommen, und es gibt auch für sie zwischendurch Industriekekse, warum nicht. In Maßen kommt der Körper damit gut klar; erst in Massen wird es schwierig.

      Wenn ich aber solche Artikel lese, in denen stark verarbeitete Lebensmittel als die besseren angepriesen werden, dann fühle ich mich an frühere Zeiten erinnert, als noch versucht wurde auch Müttern einzureden, wenn sie für ihr Kind wirklich gute, hygienische Nahrung wollten dann sollten sie besser nicht stillen sondern gleich mit Fertigmilch aus dem sterilisierten Sauger anfangen und danach bloß nicht selbst kochen, sondern Gläschen verfüttern…

      1. > dass er besser aus Dose und Tüte lebt als mit frischen Lebensmitteln

        „Frisch“ ist doch nicht gleich „gut“.
        Frische Pilze können lecker sein, frische Knollenblätterpilze machen nach ein paar Wochen derbe Probleme. 😉

        > Wenn ich aber solche Artikel lese, in denen stark verarbeitete Lebensmittel als die besseren angepriesen werden

        Wird in dem Artikel doch so gar nicht gesagt. Es werden doch Informationen zusammengetragen, die entweder für hochwertiges Fertigfutter oder für sachgerechtes Barfen plädieren.

  3. Endlich mal wieder jemand, der nicht vom „Barfen“ überzeugt ist. Unsere Hunde bekommen seit „zig“ jährten Trockenfutter und haben/hatten nie Mangelerscheinungen und sind alle deutlich über 10 Jahre bis 15 Jahre geworden.
    Das Barfen ist mal wieder so eine Modeerscheinung. Wir Trailen und da gibt’s auch Hundehalter welche ihre Barf-Schüssel dem Opfer mitgeben, das zeug stinkt ganz schön und ist fast eine Zumutung.
    Wir füttern weiterhin „Hills“.

    1. Es soll auch Menschen geben die mit hochem Alkohol, Zigaretten und MC Donalds Konsum alt und grau geworden sind liebe Tracy. Ich barfe meine Hunde seit Jahren und keiner war bis jetzt krank, die Blutbilder sprechen für sich, das Fell und ihre Vitalität auch. Hast Du Dich schon mal mit dem auseinander gesetzt was in Hills und Co. auch wirklich drin ist? Der Magen und der ganze Körper de Hundes ist darauf ausgerichtet Tiere zu fressen, mal abgesehen davon das braune Kügelchen aus einem Plastiksack nie und nimmer das ersetzen können was ein ganzes Beutetier hergibt… Niemand ist eine Zumutung der seinem Hund gutes tut, ich stelle Dich ja auch nciht als Zumutung hin weil Du etwas anderes nicht akzeptieren kannst, so wie Du und Deine Fütterungsmethode akzeptiert wirst 🙂
      Freundliche Grüsse von einer BARFerin

      1. Wenn der Körper des Hundes auf das Fressen von Fleisch ausgelegt ist, warum muss dann so auf die Zusammensetzung geachtet werden? Kalzium, Öle etc.
        Wir sind alle keine Experten und füttern wie wir füttern, weil wir auf unsere Beziehung zu unserem Tier vertrauen: Geht’s ihm gut? Fühlt er sich wohl? Etc.
        Und JA, man kann aus der Tüte gesund leben….. und NEIN frisch ist nicht immer das Non-Plus Ultra und der Goldstandard.!
        Es muss keiner BEKEHRT, sondern manche aufgeklärt werden….Der Hund ist Begleiter des Menschen und hat so viel wie nie zuvor in seiner langen Geschichte der Domestifizierung einen so großen Stellenwert bei uns gehabt!
        Woher kommt die Annahme, dass hochwertiges TroFu schlecht ist? Und nicht ausreicht! Ich kann nicht wissenschaftlich belegte Thesen kritisieren und selber derarzig unfachliche Behaupungen aufstellen!

        Danke für den interessanten Artikel!

    2. Jeder sagt etwas anderes und macht es auch wie er es für richtig hält. Was haben wir zu DDR Zeiten gefüttert als es noch kein Trockenfutter gab ? Natürlich gab es Essensreste und Fleisch auch Knochen. Und es wurde selber gekocht. Und der Hund wurde alt. Also was spricht gegen Fleisch Fütterung. Was soll das mit Getreide, dem Pferd füttern wir doch auch kein Fleisch. Hunde sind nun mal Fleisch Fresser. Was für eine Wirtschaft mit dem füttern. Klar verdient die Futtermittel Industrie und Tierärzte damit Ihr Geld. Wozu also Trockenfutter?

  4. Nur zwei Dinge als Einwurf.

    1. Warum hat mein Hund Reißzähne zum Fleisch zerreissen, wenn er doch totgekochte zusammengepresste Trockenfutterbrocken mit seinen nicht existierenden Mahlzähnen kauen MUSS, weil er sonst über-/ unterversorgt ist?

    2. Wie haben die Hunde vor dem entstehen der Fertigfutterindustrie überlebt? Also vor nicht einmal hundert Jahren?

    Der Extremismus in der Barfer-Szene ist schon ausgeprägt. Ich bin der Meinung, wer sich mit artgerechter Ernährung des Hundes beschäftigt und ihm anstelle des „von Stiftung Warentest als sehr gut“ empfundenen Discounterfutter für 10€/15kg und 90% Getreideanteil ein wirklich gutes Futter mit hohem Fleisch- und geringem Getreideanteil ( Gluten ist das größte Problem an Getreide, glutenfrei ist okay. ) füttert, macht schon mal einen guten Schritt. Für mich persönlich ist BARF aber die einzige Devise geworden, einfach weil Ich es an meiner Hündin merke. Jedem das Seine, aber bitte mit Bedacht! Man kann auch mit Trockenfutter viel falsch machen.

    Liebe Grüße
    Fabienne und Bonny, eine 14-jährige Berner Sennenmixhündin die dank BARF keine Hüftschmerzen mehr hat.

    1. Zu 1: Ganz plakativ: Warum haben wir Reisszähne?
      Hunde schlingen ihr Futter. Egal ob trocken oder roh. Es gibt Barfer die werfen halbe Lämmer in den Garten, aber das hat wohl Seltenheitswert. Somit brauchen die Hunde heutzutage ihre Zähne weder um die gewürfelten Rohfleischhappen zu fressen, noch um das Trockenfutter zu mümmeln.
      Natürlich ist das sehr verallgemeinert, aber es ist ja auch mit Absicht plakativ! So wie du schreibst: Der
      EXtremismus nervt und macht das Zuhörer für Interessierte nicht einfacher!

      Schade wenn gute Alternativen intolerant kaputt diskutiert werden!

      1. Liest man diese ganzen Kommentare wird einem ganz schnell uebel.
        Hier wird soviel diskutiert und geredet. Leider hanem 98% derer die schreiben wenig bis keine Ahnung von der Materie.

        Es wird immer nur pauschal von Barf geredet. Im gleichen Atemzug wirf man den TroFuGegnern Nichtwissen vor.
        Es gibt Barf, dabei wird Obst und Gemuese verfuettert zum Fleisch. Es gibt aber auch Prey. Dabei wird auf natuerlichste Weise Nur rein Fleisch und Co gefuettert. Zusätze wie das erwähnte Gruenlippmuschelpulver werden nicht gefuettert. Die Hunde sollen so natuerlich wie nur möglich ernärt werden. Ich fuettere meine 25 Hunde seit vielen Jahren nach Prey. Zusätze gab es nie, gibt es nicht und wird es nie geben. Wieso nicht? Weil es schlicht unnötig ist und keinen Nutzen hat.

        Ich habe Hunde ganz unterschiedlicher Rassen und Herkuenfte. Ab Welpe vom Zuechter, als adult von Privat,als adult vom Zuechter, als Junghund, eigene Nachzuchten etc. Die Meisten der Hunde kommen aus Schweden. Aber auch aus Deutschland, Norwegen,Grönland etc.
        Die meisten der Hunde sind Polarhunde der Rassen: Siberian Husky, Alaskan Husky, Alaskan Malamute, Grönlandhund. Aber auch Dänische Dogge, Irischer Wolfshund und Saarloos Wolfhund.
        Diese ganzen Fertigfutterfreunde konnten mir bis Stand heute nie, auch nicht ein einziges Mal erklären, wie es sich hier verhält.

        Es ist eine Mär der Fertigfutterindustrie, dass sich Hunde angepasst haben. Das ist nicht nur Blödsinn sondern auch falsch. Warum bekommen denn Hunde heutzutage Allergien. Arthrose, und Krebs? Alle möglichenIndustriellen humanen Krankheiten? Wenn doch alles so toll ist?

        Bei uns hatte in all den Jahren nie auch nur ein Hund jemals Krebs, Arthrose oder dergleichen mehr. Dafuer aber kamen fast alle Hunde zu uns, die nur TroFu kannten. Meistens zu duenn waren, schlecht verstoffwechselt haben, zuviel gekotet hatten.Zahnstein, Ausschläge etc.
        Eine Grönlandhundhuendin hatte eine Art Ekzem als sie kam. Arzt meinte Allergie. Sollte es nicht besser werden wuerde er zum Einschläfern raten.
        Bei uns bekam sie nur Prey. Nach knapp 3 Wochen war alles weg. Man hat nichts mehr gesehen. Und nie wieder auch nur einmal Probleme gehabt.

        Eine Aussage, nach der zuviel Fleisch schädlich sei zeigt, wie unfähig die Autoren hier waren. Man fragt sich immer, wie das selbst Heutzutage bei diversen Urvölkern funktioniert. Glaubts ohr, dass die Nenzen hunderte Kilometer fahren um ihren Hunden TroFu zu kaufen, wo sie selber ein rauhes und Hartes Leben mitten im Nirgendwo haben? Fernab der Zivilisation? Oder die Bewohner der Mongolei, die immer noch Rentiermenschen sind. Meints ihr, da wird Tonnenweise Mist gekauft? Im ernst, denken, dann reden.

        Zurueck zur Behauptung, dass die Hunde sich angepasst haben. Wodurch? Zucht? Wo und auf was selektiert? Evolution? Wäre aber eine super-duper-turbo xxl evolution. Wo das doch Jahrhunderte dauert.
        Dann wieder die Frage, was sollen wir fuettern. Beim Saarloos wurde in den 80ern der letzte offizielle Wolf eingekreuzt. Somit wäre die These der evolutionären Anpassung dahin. Somit muesste ich diesen Hund preyen. Was ist mit unsere Grönlandhunden? Der Grossvater von zweien hier ist ein Direktimport von Grönland. Wir wissen, dass die Inuti dort diese Hunde mit Fleisch fuettern, Walfleisch, Eisbär, Robbe etc. Also muesste ich mit Wal und Co preyen.
        Was ist mit der Dogge und den Anderen? Nur Trofu?
        Erstaunlich, dass wir seit vielen Jahren preyen. Und das bereits ab der 3. Lebenswoche der Welpen.Alle sind gesund. Grosse Blutbilder beweisen dies. Duerfte aber eigentlich nicht sein.
        Dazu wird ab September trainiert. Unsere Polarhunde bringen Topleistung. BeiTemperaturen von bis zu -38 Grad, täglich zwischen 25 und 40 km durch Tiefschnee. Geht doch nicht, weil das böse Fleisch doch soooo schlecht ist…..

        Fleischzu kochen ist sinnlos, es zerstört wichtige Nährstoffe.höchstens kurz ueberbruehen um den ahund daran zu gewöhnen.
        Obst/Genuese und Getride können nicht aufgeschluesselt werden. Somit sinnlos.

        Dr. Jutta Ziegler ist Tierärztin und gegen TroFu. Mag wohl daran liegen, dass sie nicht von H…lls, Ro…Can..n und Co eingekauft wurde.

        Fuettert man grobe Fleischstuecke etc. sind die Hunde beschäftigt,zufrieden und muessen sich ihr afutter erarbeiten. Sie lieben es 🙁

        1. Möchte um Hilfe bitten! Habe heute blutwert abgeholt (französische bulldogge, 9 Monate). Zu viel phosphat, Jod und zu wenig kupfer. Füttere Fleisch,Innereien, Fisch, Eier, Obst, frischkäse , Obst und Gemüse. Als Zusatz hat er barf Basic von proCany.

    2. Toll geschrieben . Diese Ansicht spricht mir aus dem Herzen. Dank Barf ist mein Berner trotz HD inzwischen 11. Sein Fell glänzt weil er gesund ist und nicht weil im Futter Zusätze sind die dafür sorgen. Gebiss laut TA erst letzte Woche zur Impfung – super. Ich könnte ewig weiter schreiben, will ich aber nicht. Jeder soll tun was er für richtig hält. Tut in eure Futternäpfe was ihr wollt. Mein Hund stammt vom Wolf ab und hat ein Fleischfressergebiß.

  5. > 1. Warum hat mein Hund Reißzähne zum Fleisch zerreissen

    Und warum sind Hunde schnelle Läufer und Rudeltiere, wenn sie dran gehindert werden müssen, Reh und Hase im Verbund zu schlagen?

    Das Biologie-Argument zieht nicht, weil Hunde keine Wölfe sind, sondern sich als Familientiere an unsere Lebensweise und unsere gesetzlichen Bestimmungen zu halten haben.

    > 2. Wie haben die Hunde vor dem entstehen der Fertigfutterindustrie überlebt? Also vor nicht einmal hundert Jahren?

    Da wurden Hunde noch nicht so alt.
    „So sei mit der Lebenserwartung des Menschen auch die der Hunde gestiegen. Die Kleintierklinik an der Universität München hat den Trend dokumentiert: Ende der 60er-Jahre war nicht mal ein Fünftel aller Hunde in der Klinik älter als zehn. Dreißig Jahre später stellten die über Zehnjährigen mehr als die Hälfte.“
    Quelle: http://www.welt.de/print/wams/lifestyle/article116330820/Hunde-wollt-ihr-ewig-leben.html

    Unser Wohlstand nach dem WK2 hat es uns ermöglicht, durch medizinische Versorgung und (annähernd) artgerechtes Fertigfutter unsere Hunde älter werden zu lassen. Damals war Barfen noch nicht erfunden.
    Ich bin ja schon ein „älteres Semester“ (Jahrgang 54) und kann mich noch gut an die Zeiten erinnern, als Hunde nur Essensreste bekamen, Kartoffeln mit Soße und so.
    Nierenversagen war damals häufigste Todesursache.
    Heute ist es Krebs. Und der kommt nicht vom Fertigfutter, sondern von den Umweltbedingungen (Atmen auf Auspuffhöhe und Alterskrebs).

    1. Falsch. Die heute höhere Lebenserwartung von Hunden liegt erstens daran, dass die Welpensterblichkeit durch Staupe rapide gesunken ist, die in den 50- und 60er-Jahre enorm hoch war. Zweitens werden heute Hunde sehr viel intensiver tiermedizinisch behandelt. Ergo bedeutet ein höheres Lebensalter von Hunden nicht automatisch mehr Gesundheit. Sie sind einfach nur länger krank. In Wahrheit sind Hunde heute krankheitsanfälliger und weniger gesund als früher, woran auch die Fertigfutterindustrie ihren Anteil hat.

      1. Warum wird eine Aussage hier mit FALSCH abgeschmettert und die erste Information einfach durch eine unbelegte zweite Information ersetzt? Das ist eine Missachtung jeglicher wertschätzender Kommunikation. So funktioniert kein lösungsorientierter Diskurs….

  6. Was die Zusammensetzung von Nahrung und entsprechende Nährstoff-Tabellen angeht:

    Ich kenne keine Eltern, die ihre Babies und Kinder nach solchen Tabellen ernähren. Auch erwachsene Esser studieren in der Regel nicht solche Tabellen vor dem Essen und berechnen den genauen Bedarf an einzelnen Lebensmitteln sowie deren Vitamine und Mineralstoffe, deren Calcium-, Fett- und Proteinanteile. Daher zu behaupten, im Fertigfutter sei das alles enthalten und man selbst könne das gar nicht schaffen, ist eine ziemlich hirnverbrannte Idee.

    Warum sollten wir eigentlich unsere Haustiere lebenslang aus Tüte oder Dose ernähren? Wir Zweibeiner ernähren uns ja auch nicht ein Leben lang nur von Fertignahrung. Das gilt allgemein als ungesund, obwohl da sicherlich wesentlich hochwertigere Lebensmittel verarbeitet werden als im Tierfutter.

    Wenns schnell gehen muss, kommt auch mal eine TK-Pizza oder etwas vom Schnellimbiss auf den Tisch, aber als Dauernahrung in der Regel doch bei den meisten Menschen nicht.

    Wenn mal nichts anderes da ist und es eilt, muss auch für die Vierbeiner mal eine Dose herhalten. Aber doch hier auch nicht als Dauernahrung, und schon gar nicht hereinfallend auf die Angst machende Werbe-/Schutzbehauptung, nur die Industrie sei in der Lage, eine ausgewogene Ernährung für unsere Haustiere zu erstellen.

    Einen bescheidenen Anteil von ca. 20-30% bestehend aus Obst und Gemüse, Getreide oder Kartoffeln als Zugabe zum Fleisch mit Knochenanteil halte ich für eine ausgewogene Ernährung für den Hund.

    1. Ich kann doch aber auch TK Erbsen essen. Die sind aus det Tüte und gesund…. Warum wirx Tüte immer mit Pizza und Chips assoziiert. Natürlich ist frisch meist gesünder. ABER nur wenn das Gemüse nicht gedpritzt und in guten Böden gewachsen ist…. und manchmal ist so „frisches“ Gemüse gefährlicher als TK Gemüse!

  7. Ach ja, das Thema Futter ist eines welches niemals ein Ende nimmt. Jeder macht es anders. Die einen Füttern ihre Hunde als ob sie für ein Kleinkind kochen, die anderen meinen sie hätten einen Vegetarier zu hause und wieder andere geben nur frisches Fleisch.
    Ob ein Hund Obst haben muss, da sind wir wahrscheinlich geteilter Meinung. Wichtig ist eine Ausgewogene Ernährung mit allen Vitaminen von A bis Z, Aminosäuren, Eiweiß, Kalzium, Taurin, Kohlenhydrahte und und und.
    Damit dieses Tag für Tag gegeben ist füttern wir Trockenfutter einens franz. Herstellers und zusätzlich noch das ein oder andere on the Top.
    Jeder muss seinen Eigenen Weg finden und nicht alle Hunde vertragen das gleiche Futter.
    Wir wissen nur das eine Überversorgung genauso schädlich ist wie eine Unterversorgung.

  8. Erschreckend was hier geschrieben wird. Trockenfutter is weder natürlich noch gut für den Hund. Egal in welcher Form. Welcher Hersteller hat den Artikel bezahlt?
    Frisch ist besser. Dieser dumme vergleich mit den Knollenblätterpilz is sowas von dumm. Kein Lebewesen ernährt sich nach Tabelle. Jeden Tag muss auch nicht ausgewogen ernährt werden. Das gilt über einen Zeitraum von 4 Wochen.
    Wie hier wieder das verfluchte Trockenfutter hochgelobt wird, kann man nicht glauben. Und die heutigen Erkrankungen kommen vom Trockenfutter. Schlimm, wieviele Leute hier noch an das Märchen glauben, dass man einen Hund jeden Tag ausgewogen ernähren muss und das auch nur über Trockenfutter.

    1. Warum kommen die Erkrankungen vom „Trockenfutter“? Das ist noch lange nicht bewiesen. Der Artikel preist übrigens gar kein Trockenfutter an, es kritisiert nur das BARFen als Heilsversprechen – zu RECHT!

      Auch andere Formen des Frischfütterns werden angesprochen, es muss nicht BARF sein. Eine gemäßifte Rohfütterung halte ich für viel angenehmer für Hunde, als dieses 80%/20%-Quatsch (noch dazu rohes Gemüse, womit ein Hund normalerweise nichts anfangen kann).

  9. Hallo,

    Seit ich und ein nicht geringe Anzahl von Hundebesitzern ein bestimmtes Trockenfutter* füttern, sind nahezu alle Probleme, die das Futter laut Artikel hervorrufen soll wie weg geblasen.
    Was auch immer in diesem Futter an Rohstoffen verarbeitet wird, es kann nicht so falsch sein!
    Selbst Hunde die über einen sehr langen Zeitraum an diesen Problemen litten ( durch anderes Trockenfutter und BARFen ) und von Tierärzten erfolglos behandelt wurden, sind jetzt gesund und sehen super aus!
    Ich bin nach wie vor begeistert über die Erfolge von diesem Trockenfutter*!
    Dennoch bin ich ein Fan vom BARFen, nur gelingt es nicht jedem die passende Zusammensetzung für seinen Hund zu finden und daher ist das auch nicht immer der einzige Weg!

    *(Produktname von der Redaktion entfernt)

  10. Ich habe eure Unterhaltung spannend verfolgt und es gibt auf jeder Seite Vor- und Nachteile. Ich füttere meinem Hund eingeweichtes Trockenfutter und gebe zusätzlich frisches Fleisch mit dazu. Aufgrund seines empfindlichen Magens ferträgt er keinerlei von Nassfutter.
    Die Kombi passt gut und somit ist seine Ernährung auch ausreichend. ab und an gibt es dann kleine Extras wie Haferflocken oder Äpfel.

    Jeder muss selber wissen waser macht und was sein Hund verträgt. Immerhin geht es hier um ein Lebewesen und um nichts anderes. Die Diskusionen die hier teilweise unsachlich sind, finde ich echt eine frechheit. Jeder hat seine eigene Meinung und die sollte man tolerieren. Wer hier Beiträge verfasst muss mit Kritik rechnen.

    1. Ich füttere meinem Hund eingeweichtes Trockenfutter und gebe zusätzlich frisches Fleisch mit dazu. Aufgrund seines empfindlichen Magens ferträgt er keinerlei von Nassfutter.
      Die Kombi passt gut und somit ist seine Ernährung auch ausreichend. ab und an gibt es dann kleine Extras wie Haferflocken oder Äpfel.

      Sorry, aber das passt gar nicht.
      Wenn der Hund einen empfindlichen Magen hat, dann durch diese Kombination.
      Da treffen zwei völlig unterschiedliche Nahrungsmittel zusammen, und haben völlig andere Verdauungszeiten.
      Entweder Trofu naß füttern (trocken ist eine Zumutung, naß geht besser).
      Frisches Fleisch mit Gemüse und Kartoffeln (püriert)
      Apfel ( wie auch alles andere Gemüse) püriert, roh bringt nicht viel, der Darm ist für die Verwendung von rohem Gemüse oder Obst viel zu kurz.

      Klaus

  11. Also, wir barfen seit Feb 2013 u konnten bisher keine der oben genannten Mängel feststellen.
    Im Gegenteil, seit wir barfen ist der Kotabsatz unseres Hundes deutlich geringer geworden. Er hat ein gesundes u glänzendes Fell seitdem. Wir müssen jetzt auch nicht mehr so oft Gassi gehen. Denn durch Trockenfutter benötigt Hund einfach mehr Wasser u muß demzufolge öfter.
    Vor der Umstellung fütterten wir sowohl Dose als auch Trockenfutter. Vom Trockenfutter bekam er glanzloses Fell u kratzte sich ständig. Vom Dosenfutter bekam er oft Durchfall, weil zu viele Fette enthalten waren.
    Für uns ist Rohfleischfütterung die einzige Art, wirklich artgerecht zu füttern.
    Unser Hund ist jetzt 1 Jahr 5 Monate alt u wir haben ihn als 9 Wo alten Welpen aus einem Tierheim. Wir waren damals unsicher, was wir füttern sollten u die Angestellte in der Zoohandlung war nicht wirklich eine Hilfe.

  12. Ich habe eine ca. 6-8 jährige Cockerhündin (weiß niemand, kommt aus Spanien) und eine von 12 Jahren.
    Ich füttere quer Beet! An 3 Tagen gibt es hochwertiges Dosenfutter (60-70 % Fleischanteil, getreidefrei), an 3 Tagen barf, einmal/Woche einen fleischlosen Tag (Gemüse und Obst). Selbst die Alte verträgt es super, bekommt sonst schnell Durchfall. Zum Frühstück gibt es eine kleine Handvoll Trofu, immer versch. Marken.
    Sie glänzen beide wie Speckschwarten, sind fit und die Alte wurde letzte Woche erst auf 3 Jahre geschätzt ;-). Die Blutwerte, Urin und Kot lasse ich regelmässig kontrollieren, alles im supergrünen Bereich.
    Jeder muss SEIN Futter finden, wobei ich eine alleinige Trockennahrung für schlichtweg ungesund halte.

  13. Ich finde es schade, das einige Hundebesitzer bei der Ernährung Ihres Hundes (und Ihrer eigenen) den Kopf ausschalten, da sie damit das total abhängige Lebewesen schädigen.
    Bitte überlegt doch mal ganz logisch,
    Wenn Euer Essen immer ultrahocherhitz würde und dann in Brocken gepresst währe und Ihr dann ein Leben lang die gleiche Zusammensetzung essen solltet und dann noch trocken runterschlucken.
    Das würde keiner von uns machen – und das obwohl wir „Allesfresser“ sind.
    Genau so das Essen aus der Dose, wer ernährt sich so. Auch hier haben wir totes Essen. Natürliche Vitamine, Enzyme, Bakterien alles kaputt… (deshalb heißt es auch Darmflora)
    Das Beste ist eine frisch zubereitete Nahrung, mal mit Salat, Obst, frischem Gemüse, Fisch und Fleisch uns alles ohne Maggi & Co. zubereitet und am besten noch aus ökologischem Anbau. Jeder (naja fast jeder) weiß das das die Beste Art der Ernährung ist, aber dann kommt die Bequemlichkeit, der Zeitfaktor und das Geld ins Spiel und wir finden in den Werbebotschaften genug Argumente es anders zu machen.
    Doch dann kommen unsere Zivilisationskrankheiten, der Eine ist zu dick, der Andere ist zu dünn, Bluthochdruck, Allergien, Zucker, Aterienverkalkung etc. Nein nicht jeder bekommt alles, der eine Organismus kommt mit der Fastfoodernährung super klar und der andere halt nicht.
    Und eins sollte uns auch klar sein jeder hat einen anderen Nährstoffbedarf, der richtet sich einmal nach der persönlichen Konstitution (Groß, klein, Mann, Frau, alt, jung…) und nach den Lebensumständen (Belastung körperlich, geistig, warm, kalt, Schlaf …) Wie soll man das mit einer Nahrung abbilden?
    Unser Fazit für uns und unsere Hunde sollte sein: Frisch und abwechslungsreich ist der richtige Weg!!!
    Dann macht auch mal die Dose, das Eis, die Schokolade oder das Trockenfutter nichts.

    P.S. (Argumente für das ein oder andere Futter habe ich bewusst nicht aufgeführt)

  14. Der Artikel ist sehr fair geschrieben und die Verfasserin hat alle Quellen, wenn auch nachträglich, belegen können. Insbesondere sollte man hier hervorheben, dass keine Fütterungsart eindeutig bevorzugt wird! Das sollte man, mit ein wenig Verständnis für die deutsche Linguistik, erkannt haben. Diesbezüglich sollte man den letzten Absatz besonders hervorheben.

    „Wie man es auch dreht und wendet: Auf die richtige Futterzusammensetzung kommt es an. Auf das Gleichgewicht der Nährstoffe gemessen an den Anforderungen“

    Daher ist es absolut unangebracht ständig diese BARF-Propaganda anzuführen und der Verfasserin zu unterstellen für Futtermittelkonzerne zu arbeiten oder diese zu unterstützen, denn das hat sie mit keiner ihrer Aussagen getan. Es handelt sich vielmehr um einen Pro-Contra-Vergleich, der durchaus angebracht ist. Als störend empfinde ich eher die Aussagen derjenigen Barfer, die mit narzistischen, propagandistischen und frechen Kommentaren ihre Art der Fütterung als Heiligen Gral präsentieren und andere Fütterungsarten kategorisch als Mord am eigenen Hund abtun. Besonders wenn den „andersartig Fütternden“ dann ein mangelndes Wissen über Hundegesundheit und Futterzusätze attestiert wird, hört der Spaß auf. Denn die meisten Barfer haben ihr Wissen ebenfalls aus Internetblogs, Büchern, von Websites oder weiteren Ratgebern und das OHNE selbst eine Ausbildung in Richtung Tiermedizin/Tierphysiologie genossen zu haben. BARF hat ebenso Nachteile und Vorteile wie es ein Fertigfutter hat und genau das sagt der Artikel aus, nicht mehr und nicht weniger.

    1. DANKE! Zudem wird oftmals BARF einem BilligTroFu gegenüber gestellt. Das hinkt an allen Ecken und Enden. NATÜRLICH ist BARF dann besser. Ich vergleiche hovhwertiges TroFu auch nicht mit falsch gebarften Hunden: Fair bleiben und fair abwägen und diskutieren, nicht das Denken des Anderen verurteilen!

  15. Trockenfutter ist nicht gleich Trockenfutter.
    Extrudiertes TF wird hoch erhitzt und deswegen müssen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zugefügt werden – es quillt auf.
    Test: ein Glas warmes Wasser und ein paar Brocken vom Futter rein – dies beobachten. So spielt es sich im Magen des geliebten Tieres ab!
    Dann gibt es noch kaltgepresstes TF – dem muss nichts zugefügt werden und löst sich vollständig auf.

    Nehmt die Zusammensetzung von eurem Futter und googlet die Inhaltsstoffe – vom ersten hat es immer am meisten drin.
    Steht auf der Deklaration Huhn (40%) dann ist 40% vom Huhn drin, aber nur maximal 4% FLEISCH!!!!!

    Bücher zum Thema Futtermittelindustrie:
    – Katzen würden Mäuse kaufen
    – Hunde würden länger leben wenn

    Barfen dies ist der Name von etwas dass vorher schon etliche Leute gemacht haben.
    Ich barfe nicht ich füttere einfach roh, nicht täglich weil ich ein Produkt gefunden habe welches eine super Alternative ist und mich überzeugt hat.

    Der Artikel ist sehr gut und neutral geschrieben.

    Grundsätzlich wurde das Trockenfutter als Reisefutter entwickelt damit die Leute nicht Fleisch mitnehmen mussten (da nannten die sich noch nicht Barfer!) und es war vorgesehen dieses Futter nicht länger als 3 Wochen zu fütter.

    1. Auch kaltgepresstes Futter wird kurzfristig hoch erhitzt, da es auch in Form gepresst wird. Druck geht physikalisch immer mit Hitze einher. Gut zu erkennen an dem Farbunterschied zwischen dem heissg gewordenen Rand und dem nicht erhitzten Kern.

    2. Das Buch von der mittlerweile Esoschwurblerin Ziegler zu empfehlen, zeigt einfach, dass da nicht viel Sachverstand sein kann.
      Was Madame in ihrem Buch behauptet… sind auch nichts weiter als Behauptungen. Wenn man sich dann die wirklich frechen Behauptungen auf ihrer Internetseite (sie verkauft übrigens SELBST Fertigfutter, Zusätze und preist dennoch das Barfen an) ansieht, dann merkt man selbst als Laie, dass da etwa snicht stimmen kann:
      Gekochte Eier würden den Magen verkleben, als Beispiel. Kann das jemand mal erklären, wie das gehen soll? Hingegen sollen Eier roh gegeben werden, aber das Eiklar nicht trennen (Avidin-Biot8ngeschichte ist ja egal… lt. Dr. Ziegler), weil Nesträuber würden das auch nicht auftrennen.
      Wer dieses Buch empfiehlt, empfiehlt Frau Dr. Ziegler und ihre seltsame, verschwurbelte Version des Barfens.

  16. das heute erhältliche Barf-Fleisch ist nicht kontrolliert…es handelt sich nicht um Lebensmittel.Wir füttern ein Rudel Huskies seit vielen Jahren, 8 Jahre davon mit Rohfleisch+Trockenfutter. Da die Qualität der meisten erhältlichen Schlachtabfälle nicht mehr gegeben ist haben wir das aufgegeben, auch wegen Mikrobieller Belastung und weil die Hunde unter Leistung ihr Gewicht nicht halten konnten. Mehr Fettzufuhr als Energieträger belastete bei einigen Tieren unnötig Leber+Pankreas. Dosenfleisch oder gekochtes Fleisch runden die Ration ab. Die Hunde sind stabil und gesund, das Fell ist schön. Die Hunde sind zwischen 6 Monaten und 12 Jahren alt.

    1. Dann tun mir deine Huskys leid, dass sie nicht mehr in den Genuss einer vernuenftigen Ernährung kommen, weil man sich selber nicht erkundigt.
      Was bitte muss beim Barf Fleisch kontrolliert werden? Und man kann auch selber seinen Hintern bewegen und bei Schlachter anfragen, dann weiss man wo was herkommt und auch dass es veterinäramtstechnisch vor der Schlachtung kontrolliert wurde.

      So ein Unsinn.
      Trockenfutter sollte man nicht mit Fleisch mischen, aufgrund der unterschiedlichen Halbwertszeiten.
      Gekocht ist so ein Humbug, weil dadurch viele wichtige Vitamine und Nährstoffe verloren gehen.

      Manche Menschen verstehen nicht, dass, wenn Hunde in der Leistung abfallen, oder gar abnehmen dann die Zusammensetzung nit stimmt. Oder was Anderes.
      Nicht immer ist es zu wenig Fett. Denn Fett ist nicht gleich Fett. Welches Fleisch wurde wie oft gefuettert? Wieviel Fett? Wieviel Fett hatte das Fleisch usw?

      Ich lese da so viel Unwissen, dass ich denke, manche sollten es einfach sein lassen. Traurig, wirklich.
      Sagt jemand mit 30 Nordischen Nasen, die seit vielen Jahren nur Fleisch und Co bekommen, dessen Hunde gesund sind, Leistungsstark und fähig und keineswegs abgenommen haben…..

  17. Mein Labrador ist jetzt 3 Jahre und habe vor 2 Jahren auf Rohfleisch umgestellt. Er hat es von anfang an gern gefressen. Als wir einmal zum Fressnapf in die Stadt fuhren und am Eingang stets eine Schüssel mit TF steht, lief er einfach daran vorbei. Ich konnte es nicht glauben und habe es noch mal getestet. Er hat es als Futter nicht mehr erkannt. Ich füttere auch keine Grünmuschel und all das teure Zeug, dann lieber mal einen schönen Knochen. Mit dem TF hat er immer fürchterlich gestunken, egal was es war. Dieses ganze Industriefutter ist nur Geldmacherei. Es ist nicht wichtig, ob das Futter wirklich den Anforderungen entspricht sondern nur, dass man sein Geld dort abliefert. Ich kann nur sagen, mein Hund ist gesund und freut sich immer auf sein Fressen.

  18. Ich kaufe meinem Kleinen fast nur noch getreidefreies Hundefutter. Einmal in der Woche gibt es noch Fleisch, allerdings nicht roh!
    Mein Hund findet das supper so, verhält sich wie ein Jungspund, ist fit und vital!

    Viele Grüße
    Christiana

  19. Dieser Artikel ist von Unwissenheit, echten Schwachsinn und Fehlinformationen kaum zu überbieten. Ich war auch nicht in der Lage, den kompletten Artikel durchzulesen. Ein Beispiel:

    „Nicht deklarierungspflichtig verstecken sich nämlich in diesen Futtern hinter den reinen Proteinangaben häufig minderwertige Eiweiße, die aus den Schalen von Meerestieren gewonnen werden.“

    Soviel inkompetent und Schwachsinn in einem Satz… das ist unglaublich. Eine Frechheit noch dazu, Herrn Dr. Zentek für diesen Artikel zu missbrauchen. Das ist echt armselig.

    Frau Silbermann nicht böse sein, aber wer so ein Geltungsbedürfnis hat, sich bemüssigt fühlt wissenschaftlich daher reden zu wollen, der sollte sich vorher wirklich fit machen… Ich hoffe sie haben keine Hunde…

  20. Etwaige Kritik an BARF kann ich nicht teilen. Wenn hier von einer Gefahr der Unter- oder Überversorgung geredet wird, dann soll das ja auch bedeuten, bei Fertigfutter kann das nicht passieren. Völliger Unsinn und genau das will man ja den Kunden suggerieren, nämlich, mit Fertigfutter kann man nichts falsch machen. Meine Erfahrungen sehen ausschließlich so aus, ob billig oder etwas teurer, Fertigfutter ist Fertigfutter und das ist in etwa so gesund oder ungesund, als wenn ein Mensch sich ein Leben lang Ravioli aus der Dose isst und nie was anderes.

    Ich kenne und kannte viele Hunde, die irgendwann ab dem 7-10. Lebensjahr irgendwelche chronischen Krankheiten bekamen, Herz, Diabetes, Schilddrüse, Nieren, Leber und so weiter. Der Pudel eine Bekannten wurde zwar 17, hatte aber seit er 10 war so ziemlich alles, Herz, Nieren, Leber, Schilddrüse, was über all die Jahre monatlich allein 100€ an Kosten verursachte (Medikamente etc.). Bei einem anderen Pudel im Bekanntenkreis ist es ähnlich.

    Und das sind nicht die einzigen mir bekannten Fälle. Ich selbst hab immer Französische Bulldoggen und kenne auch viele andere.

    Was die kranken Hunde angeht oder anging, alle diese Hunde wurden mit Fertigfutter gefüttert. Mir kam in meinem ganzen Leben noch nicht ein einziger Fall zu Ohren, wo ein Hund so eine Ansammlung an chronischen Krankheiten hatte, der vernünftig gebarft wurde. Und auch aus eigener Erfahrungen kann ich all das Positive 100% bestätigen, was zu lesen ist, aber eben von Autoren und Ärzten, die Ahnung haben und sich mal richtig mit der Materie befasst haben.

    Ich barfe mein momentane Hündin (F.-Bulldogge) fast von Anfang an, sie ist über 5, hat nie (wirklich nie) Durchfall, nie Blähungen, sie riecht nie aus dem Maul und auch sonst nicht (ich kenne viele Trockenfutter Hunde die stinken), null Zahnstein, kerngesund. Ich lasse jährlich das Blut untersuchen, alle Werte super. Kotprobe alle 6 Monate, die hatte noch nie Würmer, Larven oder Eier nachweisbar, Wurmkur nicht notwendig. Genau hier wird viel Unsinn verbreitet, denn es ist genau das der Fall, was manche Tierärzte in ihren Büchern schreiben, gebarfte Hunde haben einen intakteren Verdauungstrakt, die Wahrscheinlichkeit für Würmer und Parasiten ist deutlich niedriger, als bei Fertigfutter Hunden.

    Ob Zwergpinscher oder Dogge, bei mir würde kein Hund was aus der Fertigfutterindustrie bekommen.

    1. Ich bin der Meinung, ein jeder soll seinen Hund nach seinem Gefühl ernähren. Was für den einen Hund super ist, muss für den anderen nicht genauso super sein. ich hatte in meinem Leben schon mehrere Hunde. Früher hat man sich über die Ernährung keine Geanken gemacht. (Damals gab es das Barfen auch noch nicht), da hiess es sowieso auf keinen Fall rohes Fleisch, wegen dem Wurmbefall. Meinen Hunden ging es also auch ohne Bafen super und sie wurden alt. Meiner Meinung nach gab es früher auch nicht solchen „Müll “ zu kaufen wie heute. In den heutigen Billigfutter sind Federn, Krallen etc. zermalt und meistens nur mit 4% Fleisch versetzt. Diee Billigfutter sind aber auch nur dadurch auf dem MArkt, da es sehr viele Menschen gibt, die kein Geld für Ihren Liebling fürs Futter ausgeben wollen. Hier Im Forum wird immer nur über Trockenfutter geschimpft und die Vorteile vom Barfen genannt, es gibt aber doch genauso super Hunde-Nassnahrung in Dosen in denen mind. 65%-70% Fleisch enthalten ist und alle Mineralien, die der Hund braucht. Fleisch, das aus umliegenden Schlachhöfen genommen und schonenen gegart wird. Ist natürlich nicht billig und wird weder in Tierhandlungen noch bei Aldi und Co. verklauft und ist für mich die Beste Alternative. Es macht mich ein wenig traurig, da Ihr alle, die so vom Barfen überzeugrt seid lauter junge Hunde habt. Was soll denen jetzt fehlen??? Meistens stellen sich doch Krankheiten, die von Fehlernährung kommen nach meiner Erfahrung erst mit ca. 10 Jahren ein, dass einer hinkt, weil er Artrose hat oder die Niere geschädigt ist, weil der Phosphathaushalt nie gestimmt hat. Übrigens ich war bis vor Kurzem überzeugte Barferin! Aber die Blutbilder meiner jungen Tiere haben mich eines anderen belehrt. Die Antwort meines Tierarztes war immer: alles super Werte, alles in Ordnung. Da ich mir die Blutbilder aber immer aushändigen lasse sah ich, dass der HArnsäurewert bei beiden Hunden sehr hoch war. Auf meine Frage, warum meine 2 jungen Hunde so hohe HArnsäurewerte haben. – Das sei beim Barfen normal, so mein Tierarzt – Mit dieser Antwort habe ich mjich aber nicht zufrieden gegeben, ich habe die Schuld bei mir gesucht, ob ich das Verhältnis zwischen Fleisch und Gemüse schon richtig verteile. Also gab ich mehr Gmüse und weniger Flsich und siehe da, ein halbes bis 3/4 Jahr später war die Harnsäure normal. Was mir auch aufgefallen ist,: soviel entwurmt, wie ich meine jetzigen Hunde entwurme, weiß ich überhaupt noch nie. Alle 4-6 Monate – Ausserdem lasse ich natürlich auch die Schilddrüse immer überprüfen – sehr wichtig!! Muss man extra beim Tierarzt sagen, wenn man diese Werte möchte – durch den starken Wurmbefall sinken natürlich die Schilddrüsen werte – so auch bei meinen Hunden. Sie sind aber erst 3 und 4 Jahre alt. So kam ich immer mehr ins überlegen. Als iich meiner Tierheilpraktikerin und Ernährungsberaterin für Hunde sagte, dass ich barfe, war sie nicht gerade beigeistert, da man hierfür schon sehr hohe Kenntnis aufwenden muss. Auch laut ihr müssen Barfer Hunde eben viel öfter entwurmt werden. Ich bin schon der Meinung, dass Barfen , wenn man es richtig macht sehr gesund ist.. Aber es auch eine Wissenschaft für sich ist, welche man sich nicht so neben der Arbeit und dem ganzen Alltag über kurz oder lang aneignen kann oder weil mir die Frau von der Hundeschule einen Ernährungsplan fürs Barfen mitgegeben hat. Dafür braucht man meiner Meinung nach schon sehr viel Wissen, das ich nicht habe und Zeit für die Vorbereitung. Sehr wichtig für mich ist es auch zu wissen, aus welchem Schlachthof das Fleisch kommt. Das im Supermarkrt gekaufte Gemüse, das nach der Ernte mehrere Tage zum Markt unterwegs ist und im Markt auch noch ein paar Tage liegt – ist das wirklich noch so gesund und sind wirklich noch alle Stoffe enthalten? Manches Gmüse muss man kochen – wie koche ich es wirklich richtig, dass alle Stoffe erhalten bleiben? Welches Gemüse ist richtig für meinen Hund? Da meiner Schilddrüsenunterfunktion hat, soll der auf kieinen Fall rote Beete bekommen, da hier sehr viel Jod enthalten ist. Welche Mieralien muss ich zugeben, dass Gelenke etc. und der ganze Organismus wirjklich gut versorgt sind? Die Antwort weiß ich nicht, die kennt meiner Meinung nach wirklich nur ein guter Ernährungsberater. Ich traue mnir nicht zu, alles Richtig zu machen, damit auch wirklich der Phosphathaushalt bei meinen Tieren stimmt . Meine Erfahung hat mich eines besseren belehrt – und kurz zur Kotporbe: Ich kenne die selektive Enwurmung bei Pferde, bei denen auch Kotprobe entnommen wird und erst wenn mehr als 200 Wumreier pro Gramm Kot im Kot sind wird entwurmt. So wird natürlich auch bei Hunden verfahren. Hier weiß ich allerdings nicht ab welcher Anzahl von Wurmeierern entwurmt wird.

  21. Ich füttere meinem Vierbeiner mittlerweile überwiegend Nassfutter – Irgendwie verträgt er das besser als die trockenen „Pellets“.

    Könnte u. a. auch daran liegen, dass er etwas „trinkfaul“ geworden ist. Hat er früher zweimal täglich seinen Naps leergetrunken, langt mittlerweile ein Napf voll Wasser für fast zwei Tage…. (ist eigentlicht zu wenig, oder?).

    VG
    Luke

  22. Mein Hund bekommt kaltgepresstes TrockenfutterOHNE Vitaminzusätze. 3Tage in der Woche Rohfleisch mit Gemüse, Kartoffeln, Nudeln…. Äpfel frisst er auf unseren langen Gassirunden, sowie Beeren aller Art. Vor 40 Jahren wurden unsre Hunde auch so, nur ohne Trockenfutter, ernährt – immer gesund bis ins hohe Alter. Bücher: Hunde würden länger leben wenn.. und Katzen würden Mäuse kaufen – sollten man lesen. Kein Mensch/ Tier braucht Fertignahrung – aber die Grosskonzerne brszchen ihre Milliardengewinne! Wenn ich sehe, wie unsre Katze bei der Rohfleischfütterung des Hundes schreit und wie auch sie voller Genuss das Fleisch frisst!!! (Sie vertilgt auch Mäuse) – Die meisten Hundebesitzer ernähren ihren Hund heut meistens besser als sich selbst. Siehe die vielen übergewichtigen Menschen!!! Einen Hund das ganze Leben nur mit den TrockenBrocken zu ernähren???? = Armer Hund!

  23. Ist ja auch klar… :-))))
    Ein Hund der frisch sein Essen bekommt (lassen wir einfach mal das dumme Barf Wort weg), der hat einen PH Wert im Magen von ca. 1-2, also recht sauer, was auch normal ist!
    Bei einem PH Wert von 1-2 haben Keime, Würmer etc. keine Überlebenschance…!!!

    Ein Hund der nur mit Trockenfutter gefüttert wird, der wird einen PH Wert von 4-5 oder auch 6 oder 7 haben, so wie bei Menschen.
    Und ab einen PH Wert von 4-5 fühlen sich die Keime, Würmer etc. wohl und können sich vermehren.

    Ist nur ein Nachteil von Trockenfutter oder zu sehr Kohlenhydrat- reicher- Kost.

    Und die Tests die hier so im Umlauf sind, sind echt erschreckend…!!!
    Wie kann man einen Hund nur so falsch ernähren?
    Normalerweise sollte die Futtermittelindustrie mal aufwachen und frisch Futter herstellen und verkaufen, was optimal aufeinander abgestimmt ist (Fleisch mit 15-25% Fettanteil, Sehen, Knochen, Knorbel, Organe wie Leber, Niere, Milz, Eier und etwas Fischöl usw. und gut ist). Da würden sie auch noch genug Geld verdienen, aber auf gesunder Basis…!!!

    Und was sollen künstliche Vitamine und künstliche Mineralstoffe im Futter…????
    Das ist für Menschen unnütz, eher noch gefährlich und für Tiere auch…!!!
    usw. usw…

    Mag gar nicht hier weiter schreiben, weil die „Menschen“, also die Primaten eigentlich die schlimmsten „Tiere“ sind…!!! Ich schäme mich echt dazu zu gehören…!!!
    Vorallem glauben sie alles, wenn mal irgendwo ein Bericht steht, wie dumme Affen, obwohl ich manchmal denke, dass Affen noch schlauer sind als Menschen.
    Uhhhh, Uhhhhhh – neuer Bericht, cool, Uhhhh, Uhhhhh – der stimmt, Uhhhh, Uhhhh….!!!

    Fakt ist, das der Hund sich vom Grauwolf in der Kern DNA zu 0,04 % unterscheidet…!!!
    Der Hund ist somit (wissenschaftliche Tatsache) ein domestizierter Wolf…!!!

    PUNKT…. 🙂

    1. Erstmal hallo zusammen und fröhliche Festtage.

      Ziemlich interessante Diskussion was ich hier gefunden habe. Ich habe selbst 4 Hunde im Moment und habe immer Hunde gehabt. Dabei hab ich so ziemlich alles mit gemacht, was irgendwann mal angesagt war bis ich an den Punkt gekommen bin mich tatsächlich mit Tierfutter zu beschäftigen. Fazit daraus war: »es gibt kein gutes bzw. artgerechtes TF« (aber auch kaum geeignetes NF).
      Das Problem, welches ich immer wieder sehe ist, dass kaum jemand in der Lage ist die Deklaration zu lesen geschweige denn zu verstehen, die auf den Futtermitteln angegeben ist (aber google bzw wikipedia sind dein Freund 😀 ). Fragt bitte nicht den Tierarzt welches Futter er empfiehlt – in der Uni in Wien werden die Lehrsäle sogar nach Futtermittelherstellern benannt (was will uns das sagen?…).
      Mittlerweile hab ich ein NF gefunden welches eine Volldeklaration (ja, sowas soll es geben) hat. Nach der Umstellung hatte ich nicht mehr die gleichen Hunde.
      Tierarztbesuche sind äusserst selten, eigentlich nur zu den Impfungen (aber bitte keine Kombi) oder um Kotproben vorbei zu bringen. Entwurmt wird nur wenn auch was vorhanden ist (ich nehme ja auch keine Kopfschmerztablette mal einfach auf verdacht). War bisher nur der Fall, als wir Ben vom Züchter bekommen haben.
      Sobald irgendwelche Angaben zu Vitaminen, Mineralien oder ähnlichem auf der Verpackung zu finden sind sag ich nur noch Finger weg. Da lief im Vorfeld schon zu viel falsch.
      Insofern kann ich dem Beitrag von »Mike« nur zustimmen. Habe aber mittlerweile aufgegeben irgend jemanden von irgendetwas überzeugen zu wollen. Wenn mich jemand fragt kann er von mir natürlich jede Info bekommen, aber jemanden darauf ansprechen…
      Es gibt immer noch Leute die denken, dass man mit 50€ ein 35kg Tier 2 Monate artgerecht versorgen kann. Ist halt wie bei so vielem – manche lernen es nie.

      In diesem Sinne beschauliche Festtage allen 😀

  24. Eine ziemlich interessante Disskusion. Ich selber bin auch Fan von der Rohfütterung, mit Fleisch aller Art, Gemüse, Pansen, etc. genauso gebe ich meinem Hund gerne Reste vom Essen und auch hochwertiges Trocken oder Nassfutter bekommt er. Dinge die für Hunde giftig sind wie z.B. Schokolade sind tabu. Käse liebt mein Hund genauso wie trockene Nudeln und im Sommer selten mal ein Vanilleeis (selten, zu viel Zucker ist für Mensch und Hund nicht gut). Gegen hochwertiges Fertigfutter ist nichts zu sagen, Hauptsache dem Hund schmeckt es und er Verträgt es und es macht Ihn nicht Krank. Ich denke immer mein Hund soll nicht Tag ein Tag aus dasselbe bekommen daher Füttere ich alles durcheinander, ich beobachte meinen Hund ob es ihm gut geht, das er nicht zu dick und zu dünn ist und er glücklich ist. Wenn jemand mit der Rohfütterung, die nicht rein nur aus Fleisch besteht, mit Tabellen arbeitet, soll er doch wenn es Spaß macht und er sich besser fühlt. Nahrungsergähnzungsmittel nutzen nur die wenigsten Barfer, genauso wie Tabellen das sind Vorurteile. Ausgewogene Gesunde Ernährung mit kleinen Sünden zwischendurch, Hauptsache unserem besten Freund geht es gut, ich ernähre meinen Hund wie ich mich selbst Ernähre. Natürlich gibt es auch Hunde die sehr empfindlich vom Magen sind die nicht wie meine Hund fast alles ohne Probleme fressen. Früher vor der Zeit des Trockenfutters, wurden Hunde mit den Resten aus der Küche und mit Schlachtresten gefüttert und sie wurden alt. Diskutiert weiter und schlagt euch die Köpfe ein, solange Ihr nicht vergesst das es eurem Hund gut geht, und das Ihm das Futter das Ihr Füttert ihn nicht krank macht ist die Welt gut. So viele Meinungen zu den Unterschiedlichen Futterarten, die Pro und Kontras, das Ganze hin und her, ich habe entschiede auf meinen Bauch zu hören und auf meinen Hund.

  25. eine sehr typische Diskussion hat sich hier entwickelt. Guter Artikel übrigens!
    Wir haben seit 1990 Hunde und halten aktuell 20 Schlittenhunde von 1-13 Jahren. Die meisten Hunde wurden bei uns geboren. Wir haben alle möglichen Fütterungsarten und Futterarten „durch“, Rohfütterung auch von 2003 – 2013. Wir sind wieder zum Fertigfutter zurückgekehrt da die Qualität der Barfprodukte bei steigenden Preisen immer schlechter wurde. Teilweise hatten wir Gewichtsschwankungen bei den Hunden von 2 Kg (18 – 26 Kg KG erwachsene Tiere) Nach Rückkehr zu Fertigfutter ( Dosenfleisch und einfaches Trockenfutter) hat sich das Problem erledigt. Füttern sollte keine Religion sein, sondern man sollte füttern was der Hund individuell verträgt. Das ist auch bei Mehrhundehaltung so. Einige vertragen nur Dose oder gekocht, andere vertragen einfach alles und werden auch alt. Seit 1990 haben wir nur 1 einzigen Fall von Krebs erlebt.Keine Magendrehungen. Die meisten Hunde sehen den Tierarzt selten, sie haben gute Gene.

    1. Hallo Kokos.

      Nenn mir doch mal deinen richtigen Namen und deine „Huskyfarm“. Denn das was du hier schreibst ist vollkommen unsinnig. Als angeblicher Musher sollte man es besser wissen.
      Gewichtsschwankungen haben absolut gar nichts mit Barf oder Prey zu tun. Wieso auch?
      Wo soll der Sinn darin liegen? Mit angeblich so viel Hundeerfahrung sollte man wissen welche Menge welcherHund benötigt (natuerlich ohne Abwiegen und ohne Abmessen) und wie welcher Hund zumimmt oder auch nicht. Es ist auch Unsinn zu meinen, jeder Hund verträgt was Anderes. Du bist Musher? Sicher? Hunde sind was? Genau, Karnivoren, diese essen was? Genau Fleisch. Wieso sollten gesunde Hunde dann unnatuerliches, voller Zusatzstoffe vollgepfopftes Frassfressen besser vertragen als die Natuerliche Nahrung, die diese Gattung seit ueber einem Jahrtausend frisst? Wie lange gibt es Trockenfutter? Aso, stimmt, erst seit rund 60 Jahren, blöd oder?
      Und du als angeblicher Musher mit Polarhunden solltest es sowieso besser wissen. Wie werden denn Grönlandhunde auf Grönland ernährt? Richtig, rein nur mit Fleisch und Co. Ebenso in vielen anderen Länder deren Polare Hunde.

      Wenn deine Nachzuchten so viele Futterunverträglichkeiten haben wuerde ich mich mal an den Kopf fassen.
      Stichwort schlechte Linien.
      Wieviele HD Fälle und HD Grade haste denn so im Schnitt?
      BTW: Du wiegst natuerlich seit 20 Jahren jeden Tag das Gleiche, ohne jedwede Gewichtsschwankungen? Nehme ich an. Weil bei deinen Hunden sowas als unnatuerlich angesehen wird…..

      Sorry erschreckend wie wenig Ahnung von Hunden und deren Ernährung hier vorhanden ist. Wo man seit angeblich 1990 Hunde hat (umso schlimmer) und dann noch mind 20 Nordische.

      Schreib mal deinen Namen, dann können wir uns gerne unterhalten. Von Musher zu Musher. Sagt die, die 30 Schlittenhunde hat, eigene Nachzuchten, keine Krebsfälle gesunde HD Werte,keinerlei Unverträglichkeiten und seit Jahren Prey fuettert.

  26. Die Kommentare sind mal wieder erschreckend. Es gibt noch weitere Fütterungformen zwischen BARF (odr gar schlimmeren fleischlastigen Diäten) und Trockenfutter.
    Wobei ich mit dem Artikel übereinstimme: Lieber ein hochwertiges Trockenfutter, als ein fleischlastiges, nicht bedarfsgerechtes BARF, weild er Hund ja so ein verkappter Wolf ist. Ist er nicht. Dazu gibt es einige Hinweise, die allesamt schlüssiger sind als das Wolfsmärchen (ich brauche es nicht belegen, da die Leute ja scheinbar nicht einmal den Text gelesen haben!).

    Ich koche für meine Hunde, das wird im Text a auch angeschnitten. Dabei ist der Fleischanteil viel niedriger als beim klassischen Barf, 40-50%, Fleisch (heimisch, Rind, Schwein, selten mal Geflügel) Milchprodukte, Kohlenhydrate in Form von Getreide/Pseudogetreide (Nudeln, Reis, Buchweizen, Hafer, Hirse, Graupen…) oder Gemüse (Kartoffel, Süßkartoffel, Pastinake…) machen 20-40% aus und Gemüseallerlei dann noch einmal 20%… je nach Bedarf.
    Doch wenn ich mal keine Lust haben sollte, gibt es hochwertiges Fertigfutter, Tischreste (!) oder mal eine rohe Hühnerkarkasse.
    Soll ich nun mit den ganzen Wundersachen kommen, die beim BARFen immer wieder erzählt werden? Ich erspare es allen.

    Bevor ich wirklich fast immer gekocht habe für die Hunde, man erkennt das noch an meinem Notfallplan, war ich ein „Allesfütterer“, da habs alles durcheinander, sogar miteinander. Aber meine Hunde vertragena uch Kohl und Hülsenfrüchte. Das hängt vom Tier ab, was für sie gut ist. Merke ich, dass eine Komponente nicht so gut tut, reduziere ich die Menge oder lasse ich es weg. So wie ich nicht so viel Rohkost vertrage, und es daher lieber gedämpft, gekocht und gebraten zu mir nehme, so mache ich das auch bei den Hunden.

  27. Der Artikel ist zwar schon etwas älter, aber ich gebe meinen Senf einfach mal auch dazu.

    Für mich kommt nur noch Rohfleischfütterung in Frage. Warum? Mein erster Hund bekam vom Industriefutter blutigen schleimigen Durchfall, egal, wie hochwertig es angeblich auch gewesen sei. Seit er Fleisch bekommt, dichtes weiches Fell, normaler Kotabsatz, gesunde Zähne. Die Hündin meines Freundes beißt sich dumm und dämlich, wenn sie Industriefutter bekommt, sie verliert Fell ohne Ende, fängt an zu stinken. Die Nachbarin hatte ihre Hunde abgekochtes Fleisch gegeben und auch hier verloren die Hunde Fell in Massen.
    Und dann hörte ich mal einen Satz, bei dem mir die Nackenhaare hochgingen: „Trockenfutter ist gut für die Zähne!“ Meiner Meinung nach (und auch vieler anderer) ist Trockenfutter das Letzte, was man einem Hund (und Katze) als Alleinfutter geben kann. Als Leckerli in Ordnung.
    Die Ernährung muss nicht täglich gleich sein. Wir füttern mal rein Rohfleisch, mal mit frischem Gemüse, mal mit Flocken, mal Fisch, mal Innereien. Und (owei, owei) wir füttern rohe Knochen. Die Hunde lieben es und kommen so an ihr Kalzium. Es kommen keinerlei Pulverzusätze rein. Alle Mineralien und Vitamine werden durch Gemüse/Obst und Innereien zugefügt. Klar kann barfen eine ziemliche Rechnerei sein, aber die Hunde bekommen das, was sie brauchen. Ein weiterer Punkt ist, dass ich SEHE, was sie fressen. In so manchen Dosen kann man nur rätseln, was es sein soll. Letztendlich muss jeder selbst wissen, was er seinem Tier gibt, bei uns eben nur Rohfleisch.

  28. Guten Tag

    Ich habe den Bericht gelesen und finde ihn sehr informormativ.
    Allgmein finde ich es immer schwieriger sich in Sachen Ernährung zurechtzufinden – ob für Hunde, Menschen – für alle Lebewesen.

    Rückblickend hat sich der Hund dem Menschen genähert um sich von dessen Essensresten zu ernähren.
    Wie gesund diese Hunde damals waren weiss ich nicht.

    Ich denke, dass ein wichtiger Punkt sicher die Abwechslung ist.

  29. Sarah Deville, wie kommst du darauf, dass der Hund sich dem Menschen in der Ernährung angepasst hat?
    Welche Ernährung des Menschen?
    Gesundes Essen (sagen wir in der Zeit vor rund 70 Jahren) wo viele „Dörfler“ noch eigenes Krautland und Äcker hatten, oder meinst du die heutige Ernährung die aus Maggi, Knorr, Fertigfrass und E Stoffen besteht?
    Es ist so oder so Unfug.
    Vor 80 Jahren gab es noch kein Trockenfutter oder Nassfutter. Da wurde dem Hund auch nichts gekocht. Er hat die Reste bekommen. Ja, die Hunde waren damals gesuender. Heisst ergo was? Genau, Fertigfutter fuer Hunde ist so mies, dass selbst Menschliche Essensreste fuer Hunde gesuender sind. Schon krass oder?
    Da werden Dinge verarbeitet, die nichtmal deklarierungspflichtig sind. In der Menschlichen Lebensmittelkette verboten, weil om Verdacht Krebserregend zu sein, aber hej, im Hundefertigfutter erlaubt. Toll oder?

    Hunde sind nun einmal reine Carnivoren. Angepasst haben sie sich nicht. Sonst wuerden die Erkrankungen nicht signifikant steigen innerhalb der letzten Jahre, seit Ausdehnung des Fertigfutters.
    Und ich finde es nicht schwer da durchzublicken. Hund ist gleich Carnivor. Ergo Fleischfresser.
    Mensch ist gleich Omnivor, ergo Allesesser.
    Bedeutet Ausgeglichene Ernährung, von allem etwas,nicht zu viel sondern in Masen. Habt ihr heute kein Logisches Denkvermögen mehr? Ist es wirklich so schwer, so etwas zu wissen/erkennen?

  30. Ein Hund hat das selbe Gebiss und den selben Magen wie ein Wolf und ist ein Carnivor, das heisst dass er Fleisch frisst und kein Obst Gemüse Grünlippmuschel Kräuter und erst recht nicht Kartoffel Nudel und dergleichen. Das ist der größte Müll den man einem Hund geben kann.

    Natürlich isst ein Wolf auch mal einen wilden Apfel oder paar Kräuter die in der Nähe wachsen, aber nicht weil er es essen muss sondern weil er nichts anderes gerade hat. Alle 13 wichtigen Vitamine die ein Hund braucht sind im Fleisch enthalten, genause wie Mineralstoffe und Spurenelemente. Im Obst sind nur teilweie diese Vitamine und Obst enthält meistens zu viel Zucker und Säure , was dem Hund definitiv schadet und unnötige Arbeit ist. Letztendlich hat er am Ende viel viel zu viele Vitamine wenn man ihm den ganzen „scheiß“ noch mitmischt, was auf Dauer auch nicht gut ist und zu gesundheitlichen Beschwerden führt.

    Ein Hund braucht:

    Muskelfleisch , Blättermagen , Innereien, Knochen ! Punkt mehr nicht , keine Öle Kräuter Obst Gemüse nichts.

    Jedes , aber wirklich jede Fleischsorte enthält alle 13 wichtigen Vitamine . Keiner wird irgendein Mangel haben , wenn er nur Fleisch kriegt. Natürlich kann man für den Geschmack damit nicht immer das selbe auf den Teller kommt mal das Fleisch wechseln oder mal ein Fisch, aber NIE bitte bitte nicht Obst,Gemüse Kräuter Öle etc.

    Ich war am Anfang auch ahnungslos und hab den ganzen Tag Obst und Gemüse püriert , spezielle Öle und Kräuter besorgt und alles gemischt und einen Plan erstellt, das vermeindliche B.A.R.F. studiert, aber alles eine große Lüge , nur um Geld damit zu verdienen und tausend Zusatzstoffe zu verkaufen, damit der Käufer den Anschein hat alles richtig zu machen. Ich habe wochenlang mir die Zusammensetzung von Obst und Gemüse , ihren Vitamingehalt und Vorteile Nachteile, ach alles durchgegangen und einen Plan erstellt.

    Letztendlich war ich sehr enttäuscht, dass ich mir die Mühe umsonst gemacht habe.

    Barf ist wirklich einfach, und tatsächlich billig. Wie ich mittlerweile herausgefunden habe, gibt es kein „hochwertiges“ Trockenfutter. So etwas gibt es nicht. Alle wollen auf einmal getreidefrei und machen deswegen Kartoffeln oder Reis rein , was nur Kohlenhydrate sind und den Hund Fettleibig machen . Und dadurch weniger Fleisch enthalten ist und nur künstliche Vitamine und Mineralien hinzugesezt wurden. Wieso sollten die ganzen Konservierungsstoffe gesund sein? Wieso? so etwas gibt es nicht. Natürlich überleben Hunde mit Trockenfutter , aber mit sicherheit nicht auf die gesündeste Art und weise .
    Also bitte liebe Leute macht es euch nicht schwer ich bin mir sicher ihr wollt das beste für euren Hund aber tut euch und dem Hund den gefallen und lasst die ganzen zusatzstoffe sein.
    Fleisch Knochen Innereinen FERTIG! Und ihr werdet ein lange lebenden gesunden Hund haben.

    Und was die Fütterungszeiten angeht. Es reicht auch einmal am Tag oder sogar 1 mal alle 2 Tage eine größere menge. Ein Wolf hat auch nur ein Tier gefangen und gegessen und war erstmal für 1-2 wochen satt . Ein Hund kann bis zu 30 Tage ohne essen auskommen. Wenn ein hund 3-4 mal am Tag gefüttert wird, wird bei jeder Mahlzeit zu Viel magensäure produziert und der hund übersäuert jedes mal . Er hat eine ganz dünne Magenwand und das kann schnell gefährlich werden. 1 mal alle 2 tage ist hart für uns Halter bestimmt aber einmal am Tag ist okey und ich denke damit kann man leben und unseren lieben Vierbeinern sparen wir eine Menge Magenarbeit und Säure.

    Alles was ich herausgefunden habe kann ich Belegen und bin davon zu 100% überzeugt, nur meinungen haben mir bei meiner antwort auf die Frage : wie barfe ich richtig? nicht gereicht, ich habe beweise gebraucht um mir sicher sein zu können dass ich meinen hund so gut wie möglich füttere und das tu ich mittlerweise und ich hab 2 sehr gesunde glückliche Hunde, nie durchfall , nie mundgeruch, nie irgendwelche probleme, fell glänzt , da werde ich selber neidisch.

    Bitte tut euren Hunden was gutes und lasst den ganzen müll.

    1. Zum größten Teil stimme ich voll zu.
      Ich bin aber der Meinung, dass kleine Mengen Obst und Gemüse sowie einige Nahrungsergänzungsmittel dazugehören, da das Fleisch aus der heutigen Massentierhaltung (vor allen Dingen Blättermagen) nicht die Inhaltstoffe enthält, die es früher mal hatte. Die Kühe erhalten Fastfood-Fraß (Pallets und Genmais und kein Heu)

  31. Zu den Fütterungs – Diskussionen möchte ich anmerken, dass man selbst die Zusammenstellung des Futters seines Hundes ermitteln kann. Jeder weiß doch, was ein wilder Fleischfresser verzehrt. Ich halte mich bei der Ernährung meines Malteser nach dieser Maßgabe und füttere demnach verschiedenes Frischfleisch, allerdings leicht angegart, und verschiedene pflanzliche Stoffe, wenig Milchprodukte, also ungefähr das, was ein Pflanzenfresser an Fleisch und Darm- sowie Milchdrüseinhalt als Nahrung für den Fleischfresser darstellt. Das Ganze ergänze ich durch weitere Nahrungsmittel, die ein wild lebender Fleischfresser noch so vorfindet und gerne frisst wie beispielsweise Eier, Beeren, Nüsse usw.
    WICHTIG: Mein Hund erhält nur BIO – Nahrung, was vielleicht viel wichtiger ist als die verschiedenen „Fütterungsmodelle“. Was nützt es, einem Tier „angepriesenes, ausgewogenes Futter“ zu verabreichen, wenn es Pestizide, Acrylamid, Konservierungsmittel und andere schädigende Stoffe enthält, die Krebs verursachen oder das Erbgut schädigen. In erster Linie sollte daher die Vermeidung dieser Schadstoffe im Vordergrund stehen und wenn dann noch zusätzlich mit etwas Verstand gefüttert wird, geht es dem Hund gut und er hat dann auch ein langes Hundeleben vor sich.

  32. Ich finde den Artikel einfach nur schlecht.
    Rohes Fleisch ist also für ein Tier,das sich in der Natur von genau diesem ernährt, schädlich und Fertigfutter toll? Herzliche Grüße von der Industrie.
    Ich kann darüber nur müde lächeln. Unsere Hunde sind Carnivoren, also Fleischfresser. Und von wegen zigtausendjähriger Domestikation und Weiterentwicklung des Hundes. Was für ein Quatsch. Die Industrie versucht aber auch jede Legende,jedes Märchen an den Mann zu bringen, um ihren Müll zu verkaufen.

    Meine Erfahrung: ich besitze Saarloos Wolfhunde, mit ca 20-35 Prozent Wolfsanteil. ursprünglicher gehts nicht.
    Meinen ersten Hund habe ich, weil ich auf dumme Leute und industrielobbyabhängige Tierärzte hörte, mit Trockenfuttermüll ernährt. Fazit: Er war als Welpe ständig krank, hatte schwere Infekte, ständige Durchfälle, Erbrechen, riesen Kotmengen, Wachstumsprobleme, er hinkte, wurde nach der kastration fett und bekam Allergien., Vom sogenannten hochwertigen Trockenfutter.. Nach der Umstellung auf Rohfleisch verschwanden die Probleme.
    Mein jetziger Hund wird mit Rohfleisch, gekochtem und allerlei anderen natürlichen Sachen ernährt. Ergebnis: Er wächst langsam, keinerlei Beschwerden, ist kerngesund, hat nie Durchfall, ist schlank Kotauswurf minimal. Er ist leistungsfähig und vor allem glücklich. Einmal habe ich eine Dose Nassfleisch gegeben-er bekam sofort Durchfall. Wenn man einmal gesehen hat, mit welcher traumseligen Zufriedenheit er auf seinem Hühnerhals rumkaut, weiss man, dass man ihn hundegerecht ernährt.
    Leute, schmeisst das Trockenfutter in den Müll, denn da gehört es hin. Glaubt nicht solchen Artikeln oder dem Schwachsinn, den Tierärzte, die Trockenfutter verkaufen, von sich geben.
    Schaltet euer Gehirn ein und überlegt euch, wie euer Hund sich draußen in der Natur ernähren würde.

  33. Mein Hund, 15 Monate, Chow Chow wurde seit seinem 3. Lebensmonat gebarft,d.h. verschiedenes Frisch-Fleisch,Innereien, Eier, Knochen, Pansen, Gemuese, Quark, Nudeln, Reis oder auch mal Kartoffeln. Nie TroFu, nie NaFu. Als Leckerli Hundekekse und Hartkaese. Bei dem Fleisch handelte es sich nicht um Fleischabfaelle.

    Mit 11 Monaten bekam er den 1. hot spot, jetzt mit 15 Monaten loest ein hot spot den anderen ab.
    Seit 3 Wochen bin ich dazu uebergegangen das Fleisch zu kochen (max.5 Min.)
    An 2 Tagen bekommt er frischen Fisch (Sardinen) druntergemischt. Gemuese wird sowieso kurz gekocht, dazu frische Loewenzahnblaetter, Vogelmiere,Brennesseln und Wegerich, 2 mal die Wo etw. Knoblauch.
    Die Wildkraeuter sind nicht verunreinigt durch Injektizide, Duengemittel oder Auspuffgase.

    Ich denke, dass die Fleischqualitaet einfach miserabel ist. Wenn das Fleisch nicht vom Bio-Bauern stammt, den wir kennen sollten, wissen wir nicht, wo es herkommt und unter welchen Umstaenden das Tier aufgezogen wurde.

    In den 70er Jahren gab es einen Witz: gegen Kopfschmerzen hilft eine Scheibe Salami.
    Weil das Schwein so vollgepumpt mit Antibiotika und anderen Arzneien war, dass die Rueckstaende noch in der Wurst ihre Wirkung zeigten.
    Der Witz ist aktueller denn je.

    Angesichts dieses enormen Fleischkonsums und seiner industriellen Fertigung, ist es verwunderlich, dass nicht noch mehr Menschen krank sind als sie ohnehin schon sind.
    Das Tier ist nicht mehr Tier, sondern nur noch Produkt. Erst Frischleisch dann Buechsenfleisch und am Ende der Kette Kuegelchen, die aus der Tuete kommen und in den Hundenapf wandern.

    Dies spiegelt sich in der Qualitaet wieder und moeglicherweise auch in den Hautproblemen bei Hunden.

    Ein Hund mit Buechsen-oder Tuetenfutter zu ernaehren ist mir sehr fremd, aber angesichts der Vehemenz mit der BARF hier verteidigt wird, habe ich aus gegebenem Anlass auch meine Bedenken.

    Angesichts der gesunden Ernaehrung meines Hundes muesste er kerngesund sein. Ist er aber nicht, da diese juckenden Stellen ihn sehr quaelen und mich auch, weil ich nicht mehr weiss, was ich noch anstellen soll.

    Wenn ich von gesundheitlichen Problemen bei Hunden lese und dann hoere, dass nach Umstellung auf BARF sich alles eingerenkt hat ist das sehr schoen fuer den Einzelfall, doch worauf kann ich noch umstellen?
    Als ich bei einem Gespraech ueber Hundeernaehrung erwaehnte, dass ich seit kurzem wieder koche bekam ich die entsetzte Antwort „aber das ist doch gegen die BARF-Regeln“.

    Ist es nicht wichtiger sich darueber zu unterhalten was dem Hund gut tut, als ein Regelwerk zu verteidigen, als sei es das Alleinseligmachende.

    Meine wiederholten Besuche beim TA haben bis jetzt auch kein nennenswertes Ergebnis gebracht.
    Mir ist nur aufgefallen, dass bei Beantwortung der Frage, wie der Hund ernaehrt wird ( BARF)man verschont wird mit einem tieraerztlich empfohlenen Tuetenprodukt.

    Dennoch wird versucht zumindest ein Nahrungsergaenzungsmittel zu empfehlen, dass auch dort gleich erhaeltlich ist. Es geht nicht mehr ums Heilen, es geht ums Geschaeft.

    Die Kette industrielle Tiernahrung – Tierarzt funktioniert reibungslos, eine win-win Verbindung , nur der Hund bleibt auf der Strecke.

    1. Es gibt genügend aktuelle Informationen (Bücher) zum Thema gesunde Ernährung für den Hund (und Katze)

      Zum Beispiel:

      Rohkäppchen und der zahnlose Wolf (Dr. Jutta Ziegler)

      Katzen würden Mäuse kaufen (Spiegel-Bestseller) Wie die Futterindustrie unsere Tiere krank macht

  34. Sehe ich auch so Sarah, haben uns jetzt auch schon länger mit der Thematik beschäftigt. Ist zwar etwas aufwändiger, aber was macht man nicht alles für seinen Liebling. Meiner Meinung nach sollte man sich als Hundebesitzer öfters und vor allem intensiver mit dem Thema Hundefutter beschäftigen.

  35. Hallo!
    Ich habe mich sehr viel in letzter Zeit mit dem Thema Hundefutter beschäftigt, weil meine Hündin seit kurzem eine Futtermittel-Unverträglichkeit hat und der Tierarzt meinte, ich muss das Futter umstellen. Daher möchte ich ihr am liebsten Bio Hundefutter füttern, um so wenig Zusatzstoffe wie möglich zu füttern. Wahrscheinlich ist sie nämlich auf Wizen allergisch, habe gelesen, dass die meisten Hunde eine Glutenintoleranz haben. Bis jetzt habe ich mich über eine Vergleichsseite schlau gemacht, werde aber noch weiter recherchieren und Blogs lesen, damit ich ihr wirklich nur das Beste Hundefutter gebe! Schließlich will ich ja, dass es ihr wieder besser geht und sie gesund ist! 🙂
    LG Sophie

  36. Ich finde BARF an sich eine gute Sache und jeder der kein Fachwissen in diesem Thema besitzt, sollte sich meiner Meinung nach vorher intensiv mit der Thematik an sich auseinandersetzen. Ich bevorzuge immer getreidefreies Hundefutter und so wird es bei mir zumindest auch bleiben.

  37. Ein guter ausgewogener Artikel.
    Meine Hündin hat einige unverträglichkeiten und ist sehr empfindlich. Ich habe aber nicht nur die Wahl zwischen irgendeinem spezial-antiallergen-Trofu das der TA empfiehlt und Barf. Das wird ja sehr häufig online suggeriert.

    Zwischen billigem Aldi Trockenfutter und Barf gibt es noch viele Möglichkeiten die viel zu selten erwähnt werden.
    Ich habe mich erstmal über Wochen mit (Bio) Reinfleischdosen und Kartoffeln vorsichtig an die Unverträglichkeiten meiner Hündin herangetastet.
    Also nach und nach ganz basisch herausgefunden was meine Hündin überhaupt verträgt und was ihr Juckreiz und/oder schleimigen Kot beschert.
    Das waren nicht nur bestimmte Fleischsorten (wie z.B. Lachs und Pute) sondern auch zuviel Protein (!!!). Von zuviel Protein bekam sie regelmäßig Ohrenentzündungen und hatte Blähungen. Barf hätte mir daher auch nicht viel weiter geholfen.

    Als ich dann einige Komponenten hatte, die sie definitiv vertrug, habe ich zum einen weiterhin Bio-Reinfleischdosen mit selbstgekochtem ergänzt. (Wir sind jetzt aktuell bei ca. 50% Fleisch, 50% Kartoffeln/Karotten/ oder sonstiges Obst/Gemüse + Öl und Fett) Und zum anderen sortenreines Nassfutter (ohne Getreide, mit Mineralstoffen) gefüttert.
    Da gibt es nämlich nicht nur das verschriene Nafu bei dem nur 5% des Inhalts deklariert ist und bei dem man gar nicht weiss was man da füttert.
    Es gibt viele Marken die transparent deklarieren was im Futter ist, man muss sich nur eben mit der Thematik beschäftigen.

    Und nein: Da verträgt meine Hündin auch nicht alle Marken aber lustigerweise hat das bei ihr nichts damit zu tun wie teuer ein Futter ist. Terra Canis wird genauso wenig vertragen wie Terra Pura oder andere Marken die zig Komponenten haben.
    Da ist einfach zu viel Schnick-schnack drin. Zuviele Kräuter und verschiedenen Obst/Gemüsesorten. Davon bekommt sie Durchfall.
    Einfaches Futter. Das verträgt sie.

    Barf haben wir in Form von Fertigbarf von zwei verschiedenen Herstellern ausprobiert, wurde aber nicht angenommen (und ich habe nun wirklich einen extrem verfressenen Hund der normalerweise alles frisst.). Im Internet wurde mir geraten es ihr solange vorzusetzen bis sie es frisst oder es anzubraten. Gebraten frisst sie es. Aber ganz ehrlich: Warum soll ich meinen Hund zwingen es zu fressen bzw. ihr das fressen angewöhnen?
    Sie liebt gekochtes Futter. Es ist nicht schädlich für sie.Und rohe fleischige Knochen gibt es trotzdem zwischendurch …

    Meine ganz persönliche (!!!) Einstellung zur Fütterung:
    Ich halte nicht viel von Trofu. Ist mir einfach zu unnatürlich aber ich überlasse es jedem selbst Trofu zu füttern. Ich kann die Argumente dafür auch verstehen. Ich füttere wie gesagt lieber Reinfleischdosen + selbstgekochtes im Wechsel mit Fertig-Nassfutter. Durch das Fertig-Nassfutter muss ich auch nicht so drauf schauen dass das selbstgekochte so ausgewogen ist weil sie darüber die Mineralstoffe die sie braucht bekommt.
    Für mich selbst koche ich auch nicht jeden Tag frisch von daher ist das in Ordnung für mich. 🙂

  38. was haltet ihr denn vom nassfutter Terra Canis (getreide und zuckerfrei ) ,ich bin nämlich auf der suche nach einem hochwertigen nassfutter wo auch alles an vitamine undmoele enthalten ist , oder könnte mir jemand ein anderes hochwertiges nassfutter für meine hündin empfehlen.(kein trockenfutter)

  39. Pingback: Ray Ban Shop Sale
  40. Toller Artikel! Ich habe viele Gedanken darüber gemacht, welche die beste Ernärung für mein Hund ist. Dank den Tipps sowohl im Artikel als auch bei den Kommentaren habe ich einen besseren Überblick bekommt! Persönlich finde ich das Bio Futter sehr gut..

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