Reportage Merhundehaltung

Live-Reportage: Mehrhundehaltung

„Fee, morgen kommt Mila!“

Morgen ist es endlich soweit! Uff, ich werde tatsächlich langsam nervös. Dabei sollte ich doch besser ruhig bleiben. Fee, meine dreijährige Schäferhündin, wirft mir schon skeptische Blicke zu. Bestimmt weiß sie längst, dass da etwas im Busch ist, was auch ihr Leben verändern wird.

Wieder dieser Blick… Fee, morgen kommt Mila!!

„Wer oder was ist denn eine Mila??!“, wird sich Fee jetzt wohl fragen. Tja Fee, Mila ist eine heimatlose, etwa 1,5 Jahre alte, im Wesentlichen schwarze Schnauzer-Mischlingshündin. Irgendwie scheinen sie mich in meinem Leben zu verfolgen: die schwarzen Hunde. Erst ein schwarzer Mischling, dann ein ebenso schwarzer Schäferhund und schließlich ein schwarzer Setter-Aussie-Labrador-Mix – meine geliebte Fine, von der ich mich leider im letzten November unter Tränen verabschieden musste. Der 14-jährigen Hündin war nicht mehr zu helfen, ein Fremdkörper hatte die Darmwand perforiert.

Seitdem bin ich kein „Mehrhundehalter“ mehr.

Christina Schulte mit Fee

Wer möchte schon seinen Lebenspartner mit einem Fremden teilen?

Es gibt viele Gründe, die gegen die Haltung von mehreren Hunden sprechen. Wer möchte schon gern so mir nichts, dir nichts den Lebenspartner, die Wohnung, das Essen, das Bett und überhaupt alles mit einem Fremden teilen? Aus menschlicher Sicht ist das ein No-Go. Aus hündischer Sicht oftmals auch.

Trotzdem ist es ein Trend, der sich seit Jahren fortsetzt. Denn wenn man sieht, wie schön zwei oder mehrere Hunde zusammenspielen, wie sie gemeinsam im selben Körbchen kuscheln, wie sie kommunizieren. – All das sind Dinge, die der Mensch ihnen in dieser Form nicht bieten kann.

Doch es muss eben passen.

Rüde oder Hündin?

Natürlich stellt sich vor der Anschaffung eines Zweithundes auch die Geschlechterfrage: Fee ist eine unkastrierte Hündin. In diesem Fall kommt ein intakter Rüde eher nicht in Frage, das Risiko eines ungewollten Welpensegens wäre mir eindeutig zu groß. Entweder wäre bei einem der Hunde eine Kastration fällig oder aber sie müssten über den Zeitraum der Läufigkeit streng getrennt gehalten werden, was wiederum für beide Tiere Stress bedeuten würde.

Also lieber zwei unkastrierte Hündinnen? Nun, diese Konstellation hatte ich schon häufiger und dies wird auch jetzt wieder der Fall sein – zumindest vorerst. Denn Mila ist noch nicht kastriert. Ein Hund kann nur dann alle körperlichen und geistigen Entwicklungsschritte durchlaufen, wenn er seine Pubertät auch tatsächlich vollendet hat (Sophie Strodtbeck und Udo Gansloßer: Kastration und Verhalten beim Hund, Müller Rüschlikon Verlag).

Klar, die Haltung zweier nicht kastrierter Tiere – ob nun Rüde-Rüde oder Hündin-Hündin kann grundsätzlich zu einem gesteigerten Konkurrenzverhalten führen: Intakte Rüden konkurrieren um ihre potentiellen Partnerinnen. Hündinnen neigen insbesondere während der Läufigkeit und Scheinmutterschaft zu zickigem Verhalten.

Insgesamt kann man nur die jeweiligen individuellen Konstellationen betrachten und entsprechende Entscheidungen fällen.

 

Also betrachte ich weiter Fee, die genüsslich an einem Knochen nagt, und hoffe, dass ich ihr mit einem neuen Hundekumpel, oder besser gesagt einer Kumpeline, einen Gefallen tue.

 

Und Mila? Wie wird sie wohl auf die neue Situation reagieren?

manu-lieflaender-dogsight

 

Teil 2: Mila zieht ein

 

Gleich kommt Mila! Unruhig gehe ich immer wieder zur Haustür, um bloß nicht ihre Ankunft zu verpassen.

 

Damit der Schnauzer-Mix-Hündin die Umstellung nicht so schwer fällt, habe ich vorab schon mal ihre Decke von der  Besitzerin organisiert. Dann riecht es bei mir wenigstens schon mal nach „Zuhause“!

Was nicht so gut riecht, ist das Trockenfutter, das sie derzeit bekommt, aber daran ist nichts zu ändern. Eine sofortige Futterumstellung würde ihr nur zusätzlich Stress bereiten.

 

Ein großer, schwarzer Hund, der nicht alleine bleiben kann? Keine guten Voraussetzungen!

 

Tja, und von Stress hatte sie in ihrem jungen Leben bislang ja schon mehr als genug: Als Welpe in Ungarn geboren wurde sie vom Dortmunder Tierschutzverein „Hand und Pfote“ aus deren Partnertierheim „Allatbarat“ übernommen. In Deutschland fand sie ein neues Zuhause bei einer Familie mit drei Kindern und einem Zweithund.

 

Soweit so gut, doch aus irgendwelchen Gründen konnte sie dort nicht bleiben, sondern landete auf einer Pflegestelle. Milas Odyssee ging weiter. Ein großer, schwarzer Hund, der nicht alleine bleiben kann und Jagttrieb hat? Das sind keine guten Voraussetzungen für eine Vermittlung! Zu dem Zeitpunkt, als wir Mila kennenlernen,  lebte sie seit kurzem  bei ihrer jetzigen Besitzerin. Diese hatte unsere Hundeschule angesprochen und um eine Einschätzung gebeten.

 

Verglichen mit den Hunden, die wir normalerweise in der Verhaltenstherapie haben, zeigte sich Mila weitestgehend unproblematisch. Allerdings dauert es in der Regel auch ein paar Tage, bis die Vierbeiner im neuen Zuhause ihr „wahres Gesicht“ zeigen.

Christina mit Mila und Fee

Manchmal habe ich das Gefühl, die Hunde finden zu mir….

 

Milas Besitzerin jedenfalls hatte Bedenken, ob sie der Herausforderung gewachsen ist. Dann kam der Anruf: „Können Sie Mila bei sich aufnehmen?“ Zwar hatte der Mischling mein Herz längst im Sturm erobert, doch im Sinne des Hundes wäre mir lieber gewesen, sie hätte in ihrer neuen Familie bleiben können. Schon komisch: Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, die Hunde finden zu mir… Ich muss sie mir gar nicht mehr aussuchen.

 

Bevor Mila bei mir Zuhause eintrifft, gehe ich mit Fee ein paar Mal unsere Auffahrt rauf und runter, damit sie sich dort löst. Anhand der „Duftproben“ kann Mila auf diese Weise schon mal eine Nase voll Fee schnuppern, schließlich  kommunizieren unsere vierbeinigen Freunde zuallererst über die Nase.

 

Rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrring! Da sind sie! Eilig werfe ich mir die Jacke über, nehme Fee an die Leine und warte einen Moment vor der Haustür: Mit Milas Besitzerin habe ich im Vorfeld vereinbart, dass sich die beiden Hunde zunächst auf neutralem Boden begegnen. Zwar neigt Fee im Allgemeinen nicht dazu, Haus und Hof gegen Artgenossen zu verteidigen, aber es ist nun mal ihr Reich.

Hundebegegnung

Begegnungen an der Leine sind problematisch

 

Los geht’s! An der Straße angekommen, wird’s spannend! Der erste Sichtkontakt. Typisch: Fee will zu jedem Hund erst mal hin – natürlich auch zu Mila. Die sieht das ähnlich und zieht sogleich in unsere Richtung. Nur, was will die eine von der anderen?

 

Begegnungen an der Leine sind oftmals problematisch. Wer kennt sie nicht, die Aussage: „Der macht nur an der Leine Theater!“ Das stimmt tatsächlich, denn die Leine hindert unsere Vierbeiner daran, sich körpersprachlich angemessen auszudrücken, und überträgt zudem die emotionale Verfassung des Besitzers.

 

Aggressionen sind bei Mila und Fee erst mal keine zu sehen.Während wir Menschen parallel zueinander mit den Hunden spazieren gehen, beobachte ich die Körpersprache der Hunde. Hier und da wirft Mila vorsichtig einen Blick zu Fee herüber. Die wendet sich ab und schnüffelt erst einmal betont uninteressiert am Boden herum. Damit signalisiert sie Mila: „Du, ich habe hier etwas ganz anderes zu tun und gar keine Zeit, mich mit dir zu streiten.“

 

Kurz darauf benimmt Mila sich ähnlich. Mittlerweile ist die Rutenhaltung bei beiden Hunden von einer erhobenen, in leichter „Halb-Acht“-Stellung langsam wedelnder Variante –  die in diesem Falle die anfängliche Anspannung der beiden anzeigt – übergegangen zu einem entspannten pendeln auf „Halbmast“. Zwar schnüffelt man gelegentlich mal in Richtung Artgenosse, ein direkter Blickkontakt wird aber vermieden.

 

„Kleine, die Regeln bestimme ich!“

 

Schließlich ist die Lage sogar so entspannt, dass ein erster Schnupperkontakt an der Leine kein Problem ist.

Und siehe da: Mila nimmt schließlich eine Vorderkörpertiefstellung ein, gibt ein freundliches „Wufff“ von sich und fordert eindeutig zum  Spiel auf. Fee geht mal kurz in T-Stellung und signalisiert: „Kleine, die Regeln bestimme ich.“

Für mich ist klar: Die beiden kann ich zusammen laufen lassen.

Hunde beim Spiel

In meinem eingezäunten Garten lassen wir Mila zunächst die Umgebung erkunden.

Nachdem die Hunde sich ruhig abgesetzt haben, ist es soweit: Leinen los! Jetzt habe ich nur noch wenig Möglichkeiten einzugreifen. Hoffentlich geht alles gut. Beide Hunde geben Gas und sausen los… in unterschiedliche Richtungen.

 

Als sie wieder auf uns zukommen, hat man fast den Eindruck, gleich knallen sie aus vollem Lauf ineinander. Kurz vor einsetzender Schnapp-Atmung meinerseits, wirft Fee mir nochmal einen Blick zu, der wohl sagen soll: „Traust du mir eigentlich gar nichts zu?!“

 

Recht hat sie. Die im vollem Galopp herandonnernde Mila wird nämlich höchst geschickt von Fee ausgebremst: „Nee Fräulein, so rüpelhaft nicht, dann geh` ich nämlich und spiele nicht mit dir.“

 

Über den adäquaten Spielmodus sind die beiden sich offenbar noch nicht ganz einig. Immerhin: Sie kommunizieren freundlich miteinander! Mein Herz macht einen Luftsprung. Sieht erst mal danach aus, als könnte Mila bleiben! Und das ist wirklich mein größter Wunsch!

 

Als wir alleine sind, brauche ich erst mal eine Pause. Na ja, genauer gesagt, muss ich in den Keller, um die Waschmaschine anzustellen. Was die Hunde wohl in der Zeit machen werden?

Mehrhundehaltung

 

Das erste Problem

 

Kaum habe ich die Küche verlassen, höre ich ein protestierendes Jaulen… Oh nein! Hey Mila, das geht nicht! Du musst gelegentlich auch mal alleine bleiben. Oh je, das wird doch wohl kein größeres Problem werden???

 

Teil 3: Tür auf – und weg bin ich!

 

Okay Mila, du hast es nicht anders gewollt: Tür auf – und weg bin ich!

Als ich eine Minute später die Küche durch einen anderen Eingang wieder betrete, sieht mich die Hündin verdutzt an. „Bist du nicht gerade ganz woanders heraus gegangen?“ Noch bevor sie weiter darüber nachdenken kann, was hier eigentlich passiert, bin ich auch schon wieder verschwunden.

Was folgt ist ein herzzerreißendes Jaul-Konzert.

 

Als Mila einen kurzen Moment inne hält, betrete ich den Raum wieder. Eine geschlagene dreiviertel Stunde verbringe ich mit diesem Spiel, bis der Schnauzer-Mix schließlich resigniert. Endlich Ruhe.

 

Die erste Nacht im neuen Heim

 

Das wurde auch Zeit, denn so langsam bin ich echt müde. Übrigens Mila, ich bin eine Eule. Das heißt, ich gehöre zu dem Menschenschlag, der lange wach bleibt und später aufsteht. Das sind die Regeln hier. Also dann – gute Nacht ihr Fellnasen!

 

„Wuff, wuff! Wuff, wuff!“ Der Wecker zeigt 5.30 Uhr an, als ich geweckt werde.

 

Mila! Ich sprach von EULEN!! Nicht von LERCHEN, das ist die Bezeichnung für Menschen, die gerne früh aufstehen. Offenbar hast du da etwas falsch verstanden.

Mila im Garten„Wuff, wuff!“ Na gut Mädels, dann also auf in den Garten.

 

Als die Blase entleert ist, starten Mila und Fee ein fröhliches Rennspiel. Dabei wechseln sie immer wieder die Rollen zwischen Jäger und Gejagtem, was ein deutliches Zeichen dafür ist, dass die Hunde freundlich miteinander kommunizieren. Na, um das Schauspiel beobachten zu können, hat es sich gelohnt, mal zur Lerche zu mutieren.

 

Neues Spiel, neues Glück!

 

So, auf zur nächsten morgendlichen Tat. Schauen wir doch mal, ob meine „Tür auf, Tür zu“-Aktion von gestern Abend bei Mila gefruchtet hat. Küchentür zu. „Jaul, jaul! Du kannst nicht einfach gehen, dass gefällt mir nicht!“ Nach einigen Sekunden kehrt Ruhe ein. Na, wunderbar! Ich bin sehr zufrieden mit mir und der Welt.

Tja, dafür fällt das Begrüßungs-Szenario umso stürmischer aus: „Winsel, quietsch, jaul, wuff. „Du warst soooo lange weg und das war so schrecklich!“ scheint Mila sagen zu wollen und springt währenddessen immer wieder an mir hoch.

Und Mila ist nicht die einzige, die so reagiert. Meine sonst so entspannte Fee macht fröhlich mit…

Warum müssen sie sich ausgerechnet die schlechten Eigenschaften voneinander abgucken?!

Mila Hundekopfportait

Da hilft nur völliges Desinteresse. Ich lasse die Hunde links liegen und koche mir erst mal in aller Ruhe einen Kaffee und setze mich anschließend an den Frühstückstisch. Erst als sie sich wieder beruhigt haben, streichele ich sie.

 

Prost Mahlzeit!

 

Zeit für´s erste gemeinsame Hundefrühstück. Die Zubereitung dauert Mila erwartungsgemäß zu lange. Sofort fängt sie wieder an zu fiepen. Fee ist die erste, der ich den Napf hinstelle. Sie weiß, welche Tischmanieren ich erwarte und bleibt sitzen, bis ich das Frühstück freigebe.

Mila wittert ihre Chance und orientiert sich in Richtung Napf. Ein böser Blick von Fee reicht, um ihr klar zu machen, das sie zu warten hat. Na bitte, geht doch! Dann mal guten Appetit!HUnde fressen zusammen

Trotzdem bleibe ich im Raum, während die Hunde fressen. Sollte einer der beiden“Futterneid“ zeigen, könnte das kritisch werden. Um das endgültig für mich klären zu können, gibt es als Nachspeise getrocknete Lammohren.

 

Erfreut nehmen die Damen diese Zugabe in Empfang und suchen suchen sich einen Platz um selbige zu verspeisen.

 

Aber was ist das? Da geschieht ja etwas ganz anderes! Das anschließende Schauspiel ist ein Paradebeispiel für „Hundeerziehung“! Während Mila auf ihrer Decke im Eiltempo ihren Snack verspeist, hat sich Fee direkt in ihrer Sichtweite platziert und knabbert demonstrativ langsam, während sie immer wieder zu ihrer neuen Mitbewohnerin schaut.

 

Natürlich dauert es nicht lange, bis Mila ihr Lammohr aufgefuttert hat und nun in Richtung der Schäferhündin schnuppert. Beide schauen sich an. „Na, wagst du es?“ Das frage ich mich auch und kurzfristig scheint auch Mila zu überlegen…. „Nee, besser doch nicht. Die guckt so streng.“

 

Fee reicht das nicht, sie will´s wissen! Mit Lammohrrest bewaffnet, nähert sie sich Mila, lässt sich ein Stück entfernt von ihr nieder und legt das Objekt der Begierde vor sich ab.

 

Diese Versuchung ist für Mila dann doch zu groß. Langsam erhebt sie sich, ihre Vorderpfote bewegt sich in Richtung Beute.

Fee quittiert dies mit einem Nasenkräuseln, ganz kurz ist ein Fangzahn zu sehen. Milas Pfote wandert noch einen Zentimeter…, zwei…. „Wrr!“ Dies kommt kurz und scharf und war wohl eindeutig genug. Mila tritt den Rückzug an.

 

Wer zuletzt lacht…

 

Am späten Nachmittag entschließe ich mich, Milas Alltagstauglichkeit ein weiteres Mal zu testen. Wie klappt´s denn eigentlich mit… dem Autofahren! Beide Hunde im Kofferraum meines Geländewagens zu platzieren, erscheint mir im Moment noch etwas zu gewagt. Wer weiß, wie Mila während der Fahrt reagiert? Möglicherweise führt ihre Reaktion zu Streitigkeiten mit Fee. Ich fange also lieber erst mal „klein“ an, nehme Mila an die Leine und öffne die Kofferraumklappe. Schwups! Ehe ich mich versehe, sitzt Mila auch schon drin! Prima, das lässt doch hoffen!

Lächelnd schließe ich die Klappe wieder und mache gerade einen Schritt in Richtung Fahrertür, da geht es auch schon los – das lautstarke Heulkonzert! Eins steht fest: Langeweile brauche ich in nächster Zeit erst mal nicht zu fürchten.

Hunde gemeinsam im Auto

 

 

Teil 4: Wie bringt man einem Hund eigentlich das Autofahren bei?

Also gut, zerlegen wir das Ganze mal in Teilschritte: Einsteigen – unproblematisch! Mila springt freudig ins Auto. Klappe zu! – Und los geht die quietschende Kakophonie! Milas Blick scheint zu sagen: „Los, los, mach` schon! Steig endlich ein und lass` uns aufbrechen zu neuen Abenteuern!“

Mein Fazit: Die Hündin verknüpft Autofahren mit Aufregung. Was also tun? Die Verknüpfungen muss zunächst mal gelöst werden – und das erfordert einig es an Zeit und Geduld.

 

Erste Fahrstunde für Mila

Schritt Eins. Man nehme: Ein Auto, einen Hund und ein paar Leckerlis.

Das Auto lassen wir erst mal links liegen, stattdessen gehen wir erst mal eine Runde spazieren. Zwischendurch baue ich ein paar Futtersuchspiele mit ein. Momentan ist der schwarze „Quitsch-Harken“ wieder ganz entspannt. Das ist der ideale Zeitpunkt, um sich dem Auto anzunähern.

Auf „Hopp“ geht’s in den Kofferraum. Klappe zu, Affe tot. Zehn, neun, acht, sieben… Schon ist das Konzert in vollem Gang.

Jetzt heißt es Ruhe bewahren und den Moment abpassen, in dem die Hündin ruhig ist. Dann lasse ich sie wieder aussteigen und wiederhole das Spektakel immer wieder.

 

Gegen Mittag ist es endlich soweit: Mit Mila im Kofferraum kann ich in aller Ruhe die ungefähr 100 Meter lange Auffahrt hinauf fahren.

 

Weiter aber auch nicht.

 

Egal, der Anfang ist immerhin gemacht. Mila darf sich nun entspannen und mit Fee eine Runde im Garten spielen, während ich mich endlich mal meinem Haushalt widme.

Gelegentlich kommen die Hunde aus dem Garten in die Küche, um zu schauen, ob was Leckeres für sie abfällt.

Anfangs rücke ich hier und da mal was heraus, danach gibt es nur noch etwas, wenn sie auf mein Rufen hin heran geeilt kommen. Das klappt innerhalb kürzester Zeit zu 90 Prozent.

Mils und der Heusack

Mila und die unheimliche Welt von Frauchen

 

Hilfe! Was ist denn das für ein mysteriöser, knisternder Sack, den Frauchen mit nimmt? Und diese pelzigen Ungeheuer, die jetzt angelaufen kommen? Whoa! Nix wie weg! Moment mal, wieso bleibt Fee eigentlich so ruhig? Diese zotteligen Gestalten mampfen genüsslich das Heu und die Schäferhündin gibt ihnen erst mal ein Küsschen. – Wie kann man nur so cool sein?!

 

FEE!! Gib nicht so an! Soll ich dich mal an deine erste Begegnung mit den Ponys erinnern??

Mila und die Ponys

Mila begegnen an diesem Tag noch einige seltsame Dinge. Der quietschende Kühlschrank, das vom Wind in Gang gesetzte Windspiel oder die knarzende Wohnzimmertür führen bei ihr zu leichten Panikattacken. Zum Glück legen die sich auch schnell wieder, als sie sieht, dass Fee und ich absolute ruhig bleiben. Ommmmm!

 

Mit meiner Ruhe ist es zugegebenermaßen allerdings an diesem Nachmittag vorbei.

 

Mila und Fee liegen im Garten auf der Wiese. Jeder hat seinen eigenen Knochen und bearbeitet diesen mit Begeisterung. Doch was ist das? Als ich an Mila vorbei gehe, bleckt sie die Zähne, ihre Augen funkeln, als sie anfängt zu knurren…

 

 

Teil 5: Mila gegen den Rest der Welt

 

Natürlich muss ich Milas Knurren ernst nehmen – aber keineswegs persönlich! Sie hat mir in ihrer Sprache mitgeteilt, dass ihr der Knochen wichtig ist und sie ihn behalten möchte.

Probieren kann man es ja mal.

 

So ganz wohl fühlt sie sich mit ihrer Ansage allerdings nicht.

Mit einem vorsichtigen Blick scheint sie zu fragen: „Oder willst du den Knochen etwa unbedingt??!“

Das nehme ich zum Anlass einen energischen Schritt auf sie zuzumachen. „Hey!“, sage ich laut.

Milas Augen weiten sich. Sie zögert einen Moment – und weicht ein paar Zentimeter zurück. Den Knochen lässt sie dabei im Gras liegen.

Langsam gehe ich in die Hocke, strecke die linke Hand, die ich zuvor mit Schinkenwurst gefüllt habe, in ihre Richtung. Mit der rechten Hand nehme ich betont langsam den -zugegebenermaßen – ziemlich ekeligen, angesabberten Knochen auf. Ein Tauschgeschäft. Schinkenwurst gegen Knochen. Ich will ja nett sein. (Liebe Leser, bitte nicht nachmachen! Wir haben Hunde in der Verhaltenstherapie, mit denen ich solche Aktionen nicht gemacht hätte. Welche Vorgehensweise die richtige ist, entscheide ich im Einzelfall und nur nach einer gründlichen Anamnese.)

Mila schaut mich im ersten Moment etwas irritiert an. Erst Grenze setzen, dann Leckerchen? Das muss der Hundekopf erst mal verarbeiten.

Aber wer kann schon einer so herrlich duftender Wurst widerstehen?

Einige Male wiederholen wir das Tauschgeschäft noch, dann ist die Angelegenheit auch geklärt.

 

Mila spielt mit Dala

Mila bekommt Besuch

 

Dala ist eine Dalmatiner-Setter-Mix-Dame mit ziemlich viel Energie. Also genau das richtige für meinen Jungspund.

Als sich die beiden beim Spaziergang auf einer Wiese begegnen, stolziert Dala uns mit hoch erhobener Rute entgegen. Sie liebt es, sich zu zeigen – gelegentlich auch ein wenig rüpelhaft, wenn sie es für notwendig hält.

Diese Notwendigkeit sieht sie bei Mila glücklicherweise nicht. Stattdessen senkt sie plötzlich ihren Vorderkörper und fordert die Schnauzer-Mix-Hündin zum Spielen auf. Die lässt sich das nicht zwei Mal sagen und die beiden Mädels toben erst mal quer über die Wiese.

Mila mit Zecke auf der Nase

Mila und das Volk der Zecken

 

Wieder Zuhause hole ich die Bürste heraus und durchkämme Milas schwarzes Fell. Ein Ausflug auf die Wiese endet erfahrungsgemäß immer mit einer Zeckenplage.

 

Die Blutsauger muss ich dann auch nicht lange suchen, der erste hat sich schon in die Hundeschnauze vertieft.

 

Mit der Zeckenzange bewaffnet, versuche ich dem Spinnentier zu Leibe zu rücken. Bei dem Versuch bleibt es dann auch, denn sobald ich Mila an den Kopf fassen möchte, windet sie sich wie ein Aal. „Tja, Mädel, daran müssen wir wohl noch arbeiten. Aber nicht jetzt“, sage ich mehr zu mir selbst, als zu dem Hund.

 

Das Vertrauen, dass ich mir in der kurzen Zeit, in der Mila bei mir ist, erworben habe, möchte ich nicht sofort wieder zerstören. Wie also könnte eine Alternative aussehen?

Genau, ich brauche ein Anti-Zecken-Mittel! Schnell springe ich ins Auto, steuere die nächste Apotheke an und kaufe ein Spot-On-Präparat.

 

Dessen Anwendung erfolgt erstaunlicherweise ganz unkompliziert . Vor den Zecken haben wir jetzt erst mal Ruhe. Allerdings nicht vor dem Problem, dass sich Mila nicht am Kopf anfassen lassen möchte. Denn als nächstes steht ein Besuch beim Tierarzt an. Mila hat eine Zahnfehlstellung…

 

Teil 6: Ende gut, alles gut?Mila Zahnfehlstellung

 

Schon bevor die Praxis öffnet, fahre ich mit Mila und Fee vor. Sicher ist sicher. Mir ist ja klar, dass Mila da so ein Problem mit dem „Warten“ (=Frustrationstoleranz) hat.
Beide Hunde spazieren fröhlich in die Praxis, als Mila plötzlich stutzt: „ Hier riecht es aber komisch – nach Angst… vielleicht sollte ich doch lieber wieder raus ….?! Wer weiß schon, was hier als nächstes passiert?!“ Ihr Blick ist mittlerweile mehr als nur skeptisch, Ich denke nur: „Was soll das bloß noch werden?“
Während Fee es sich im Eingangsbereich entspannt bequem macht, fängt Mila innerhalb kürzester Zeit mit ihrem berühmt-berüchtigten Heulkonzert an. Zwischendurch unterbricht sie ihren Gesang – aber nur, weil eine Katze ins Wartezimmer getragen wird – in Milas Augen wohl ein potentieller Kandidat für Jagdspiele.
Es nützt alles nix, ich lasse mir für den Schnauzer-Mix eine Ablenkung einfallen. Mila: „Ach, ich soll offenbar auf diese im Boden eingelassene Platte steigen! Na, für deine Schinkenwurst mach ich das doch gern!“ Schön, jetzt ist sie auf der Waage. „Hey, Frauchen – von ruhig stehe bleiben wusste ich aber garnichts!“
ich signalisiere meinen Nerven: „Ruhig bleiben!!“ und versuche gefühlte 5 Minuten lang, Mila in eine ruhige Position auf der Waage zu bringen. Irgendwann klappt es. Der schwarze Unruheherd wiegt exact 20,3 kg.
Und jetzt ist es endlich soweit: wir können in den Behandlungsraum. Hier nehme ich erst einmal auf dem bereitstehenden Stuhl Platz – in der Hoffnung auf ein wenig Entspannung. Ich denke nur: Gleich ist es überstanden. Plötzlich höre ich hektische Stimmen an der Anmeldung. Oh Nein, was ist da denn los? Ich höre eilige Schritte auf dem Flur Richtung OP, sehe Mila an und denke: Das kann ja heiter werden.

 

Die nächst halbe Stunde bin ich mitsamt der Praxisbesatzung Milas Gesängen schutzlos ausgeliefert. .
Nützt nix, selbst hektisch zu werden hilft uns jetzt nicht weiter! OMMMM….bleib ruhig!
Frau Doktor kommt dann endlich. Als der Tisch sich nach oben in Bewegung setzt signalisieren Milas Knopfaugen kurzfristig Panik: „was soll ich so hoch da oben?“Trotzdem bleibt sie einigermaßen ruhig. Sie lässt sogar die Betrachtung ihrer Beißerchen zu. Der überzählige Zahn stört zwar ein bisschen beim Fressvorgang, aber eine Narkose, nur um diesen zahn zu entfernen ist nicht gerechtfertigt. Also verschonen wir Hündin erst einmal. Seitens Mila freudig erregt und mal wieder lautstark verlassen wir die Praxis.

Mila beim Tierarzt
Nach dieser ganzen Aufregung ist zuhause erst mal eine Ruhepause angesagt.
Um den Tag in Ruhe ausklingen zu lassen, breche ich mit meinen beiden zu einem Abendspaziergang im Wald auf. Mila stellt plötzlich die Ohren auf und ihr Körper versteift sich. Alles signalisier: „Ich riech´da was, ich hör`da was….!“ Sie fängt sofort anzu kläffen: „Wuff, wuff….wuff!“ hallt es durch den Wald – Sekunden später zweistimmig, weil Fee blöderweise einstimmt! Bei einer Mehrhundehaltung ein durchaus übliches Problem. Im Zweifelsfall steckt der reine Hund den anderen mit seiner Aufregung an.
Ich mache beiden Hunden klar, dass ich das regeln werde. Fee lässt sich schnell überzeugen – sie kennt mich ja. Mit Mila habe ich so eine Art Tanzstunde an der Leine, dann wird auch sie endlich wieder ruhig.
Die beiden fremden Hunde samt ihrer Besitzer schlagen dann ohnehin eine andere Richtung ein.

Hunde zufrieden

Ohne den schwarzen Krawall-Harken hätte Fee heute weit weniger Stress gehabt. Da stellt sich nochmals die grundsätzliche Frage: Sind zwei Hunde zusammen glücklicher als einer alleine?
Das kann man nur im Einzelfall entscheiden. Fee wäre auch mit mir alleine glücklich gewesen.
Wäre sie nicht so, wie sie ist, hätte ich Mila mit all`den Problemen, die sie mit sich bringt gar nicht nehmen können. Glücklicherweise vertragen sich die beiden Hunde aber insgesamt gut und haben viel Spaß miteinander.
Trotzdem möchte ich jedem potentiellen Mehrhundehalter mit auf den Weg geben: Überlegt es euch gut!!
Mit Fee´s Hilfe werde ich die anstehenden Probleme mit Mila wohl im Laufe der Zeit lösen können ,
mein Motto: „Probleme sind Lösungen in Arbeitskleidung!“

(eine Reportage von  Christina Schulte-Lohgerber und Manuela Lieflaender)

 

5 thoughts on “Live-Reportage: Mehrhundehaltung”

  1. Hallo liebe Fee,
    ich weiß wie du dich fühlst…..mein Frauchen und mein Herrchen haben vor genau einer Woche auch immer von einem Caspian gesprochen….in der Nacht sind wir dann zum Flughafen gefahren und mussten warten….eigentlich hätte ich lieber geschlafen…..
    Aber dann kam auf einmal eine Frau mit einer großen Box und darin saß dann dieser Caspian…..größer als ich, aber vieeeeel langsamer….
    Ja und seit einer Woche muss ich nun alles mit ihm teilen….ob mir das gefällt weiß ich noch nicht so recht…..denn eigentlich hatte ich ja schon nen tollen Hundekumpel ausgesucht – aber der hatte unsere Katzen zum Fressen gern und darum durftener nicht einziehen…..der war wirklich toll….genauso albern wie ich….und wir könnten so herrlich kuscheln….
    Mit Caspian ist das noch schwierig……obwohl er nur ein Jahr jünger ist als ich…..aber mit mir toben mag er nicht…..er mag nur Bälle….und die find ich doof.

    Ich bin gespannt wie du dich mit deiner Kumpeline verstehst….ich freu mich auf die Fortsetzung….
    Liebe Grüße und die Pfote zum Gruß
    Patita

  2. Zur „Live-Reportage Mehrhundehaltung“
    Um ein glückliches Hunderudel zu haben, empfehle ich bei der Planung einer Mehrhundehaltung unbedingt die Erkenntnisse der Rudelstellungen zu beherzigen. Leider sind diese Erkenntnisse unter den Hundebesitzern immer noch nicht weit verbreitet. Diese sind noch weitaus wichtiger als die Überlegungen zum Geschlecht des 2. oder 3. Hundes und bedingt allerdings, dass der vorhandene Hund richtig eingestuft wird – wenn man dies selbst inzwischen noch nicht weiß, dann hilft hier bestimmt ein erfahrener Hundetrainer. Im übrigen ist die Paarhaltung, wenn man die Möglichkeit der Tennung – und zwar nur für die wenigen empfänglichen Tage – hat, für die Hunde eine durchaus sehr glückliche Lösung. Habe selbst ein potentes Shiba Inu Paar – Rüde mit 7,5 Jahren ist ein Nachrangiger Leithund und Hündin mit 1,5 Jahren ist ein V3 = vorderer Wächter – und sie sind ein ideales Paar!

    1. Hallo,
      erstmal möchte ich sagen, dass ich super gerne mitlese und es Spaß macht zu wissen, wie sich Mila macht!

      Außerdem würde ich gerne zum Kommentar der RUDELSTELLUNG was los werden.
      Mir stellt sich als erstes die Frage, wie soll ein Buchstabe und eine Zahl einen passenden Hund für MICH beschreiben und finden? Wieso spielt das Alter, die Rasse, die Motivation,das Geschlecht u.s.w. keine Rolle??? Selbstverständlich spielt das eine Rolle! Wenn ich sportlich unterwegs bin und leider nur die Mopsdame zu meinem Rudel passt, wird auch diese leider nicht glücklich. Auch wenn die angebliche Rudelstellung stimmen würde! Nur weil ich bereits einen Hund habe, muss der zweite auf jeden Fall auch zu MIR passen. Dieser ganze Hype zum Thema Rudelstellung macht mich fast schon wütend! Wo genau ist denn zu 100 % belegt, dass es das tatsächlich gibt und es nicht nur ein Hirngespinnst einer einzelnen Person ist, die sich im Moment die Taschen vollpackt und dazu auch noch unfassbar unfreundlich und meiner Meinung nach die Kompetenz auch nicht mit Löffeln „gefressen“ hat.
      Ich war (ohne meinen Hund) auf einem Seminar bei der „Gründerin“.
      Leider konnte ich den Tag nicht bis zum Ende bleiben, weil mir fast die Hutschnur geplatzt ist.
      Dort werden wildfremde Hunde zusammengewürfelt. Frauchen/Herrchen spielen absolut keine Rolle! Warum nicht???? Diese Hunde leben doch schließlich auch mit dem Menschen zusammen!
      Was habe ich davon, wenn meinem Hund eine Bezeichnung wie MBH, V3 u.s.w. bekommt? Ist er dann glücklicher?? Ich denke nicht….Dies alles geht ja schon so weit, dass es eine Art Tauschbörse geht…wo zu Hölle ist denn da die Persönlichkeit eines jeden Hundes geblieben??
      Ich musste zusehen, wie ein ein jähriger Viszla-Rüde von einer vier jährigen Schäferhündin gemobbt, bedroht und angefallen wurde. Der Besitzer des Viszlas durfte NICHT eingreifen! Warum nicht? Wieso spielt die Hund-Mensch-Beziehung und vor allem auch die Erziehung hier keine Rolle?
      Die Einschätzungen sind meiner Meinung nach willkürlich. Nichts wird handfest bewiesen oder beschrieben. Auf tiefgründige Fragen wird nicht eingegangen, sondern man wird blöd von der Seite angemacht!
      Zudem ist natürlich auch klar, dass Wölfe in der Natur (nicht in Gefangenschaft) immer nur ein Rudel aus 7 Wölfen bilden!
      Ich kenne Hunde, die eingeschätzt wurden! Und genau diese beiden passen meiner Meinung nach überhaupt nicht zusammen…
      Wieso steht denn nicht der Mensch an erster Stelle? Wieso müssen die Hunde eine eigene Stellung bekommen?

      Rudelstellung hin oder her…Fee ist eine sehr souveräne Hündin, die keine bestimmte Bezeichnung braucht! Und ich bin mir sicher, dass Christina es auch ohne jegliche Erkenntnis der Rudelstellung schafft, ein ausgeglichenes „Rudel“ mit der neuen Hündin zu bilden.
      Mach weiter so wie bisher, denn dann kann nichts schief gehen =)

  3. Hallo, ist eine nette Geschichte aber sollten sich nicht der „alte Hund“ und der „neue Hund“ erstmal auf fremden Terrain treffen bevor ich entscheiden kann ob der Hund zu meinem Rudel passt oder nicht ?

    Ich habe es immer so gemacht das sich mein Hund mit dem neuem Freund erstmal auswaerts trifft und danach erst mal getestet wird wie sich das zu Hause einrichten laesst.

    Zwischen den Hunden sollte die Chemie stimmen das erspart viel Aerger und es soll auch schon mal Hunde geben die sich nicht vertragen wollen. Deshalb wuerde ich den Hund immer mitentscheiden lassen welcher neue Partner in das Rudel aufgenommen werden soll.

    LG

    Helmut

  4. Die Rudelstellung ist ein Schwachsinn, Sabine.
    Ich war bei der Gebutsstunde dabei und kannte Frau Ertel schon bevor sie das erfunden hat.
    Jahre lang hatte sie große Probleme mit ihren Hunden und hat sie immer noch.
    Nie ein Wort von RS
    Ist sogar in Gassigruppen mit gelaufen.

    Alles Ausgemachter Unfug einer unfähigen Hundehalterin.

    Hier ne klarstellung dazu

    http://rudelstellungen-klargestellt.de/?cat=27

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.