+49 (0) 6322-9495940 | Mo. - Fr. 9h - 14h

Die Goldene Paste

Die Goldene Paste
So hilft Curcuma deinem Hund Curcuma - oder auch Kurkuma geschrieben - ist vielen bisher nur... mehr

Die Goldene Paste

So hilft Curcuma deinem Hund

Curcuma - oder auch Kurkuma geschrieben - ist vielen bisher nur als Gewürz bekannt. Doch Curcuma kann noch vieles mehr. Der Hauptinhalsstoff der Curcumaknolle ist Curcumin. Dieser Stoff hat viele verschiedene gesundheitsfördernde und heilende Eigenschaften. Für Hundehalter besonders schön: die positive Wirkung von Curcuma gilt auch für Hunde.

Wie wirkt Curcuma?

Das Curcumin, das in der Curcumaknolle enthalten ist, wirkt entzündungshemmend und ist zusätzlich ein starkes Antioxidans. Ihm wird ein breites Wirkspektrum zugeschrieben. Es stärkt z. B. das Immunsystem, wirkt schmerzlindernd, fördert die Wundheilung, senkt den Blutzucker und stärkt das Herz.

Anwendung beim Hund:

Anwendung findet Curcuma z. B. bei:

  • Gelenkerkrankungen wie Arthrose
  • Entzündungen mit Gelenkproblemen wie Arthritis
  • Verdauungsproblemen
  • Schmerzen
  • Immunschwäche - nach einer Erkrankung unterstützt sie die Stärkung des Immunsystems
  • Hautprobleme
  • stärkt das Herzproblem
  • Diabetes (blutzuckersenkende Wirkung)

Wann sollte man kein Curcuma geben

Bei einer Verstopfung ist die Gabe nicht zu empfehlen, da es den Stuhl zusätzlich noch fester werden lässt. Auch bei Gallenproblemen und einer akuten oder chronischen Pankreatitis ist die Gabe der Goldenen Paste tabu.

Vor einer Operation sollten Sie die Gabe der Paste absetzen, da Curcuma eine leicht blutverdünnende Wirkung hat. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt ab, wann Sie das Curcuma absetzen sollen.

In einer Kombination mit einer Chemotherapie sollte die Gabe vorher mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden, da Curcumin einen Einfluss darauf hat, wie hoch die Menge des Chemotherapeutikums ausfällt.

Wie verwendet man Curcuma am besten

Das Curcumin hat eine recht geringe Bioverfügbarkeit, das bedeutet, dass es im Körper schnell verstoffwechselt wird. Um eine hohe Wirksamkeit zu erreichen, wird empfohlen, die Gabe von Curcuma mit anderen Stoffen zu kombinieren. Die positiven Eigenschaften des Curcumas kann durch eine Kombination mit anderen Stoffen deutlich verstärkt werden. Es bietet sich daher an, es in einer Paste mit verschiedenen wirkstoffverstärkenden Bestandteilen zu kombinieren.
Die sogenannte goldene Paste kann man ganz leicht selbst herstellen. Wir haben ein Rezept für Sie zusammengestellt, damit Sie die goldene Paste selbst herstellen können.

Zuvor aber werfen wir noch einen Blick auf jene Bestandteile, die die Wirkung des Curcumins positiv steigern.

Stoffe, die die Wirkung verstärken

Frisch gemahlener Pfeffer

Unverzichtbar in der goldenen Paste ist frisch gemahlener schwarzer Pfeffer. In Studien wurde nachgewiesen, dass das Piperin, das im schwarzen Pfeffer enthalten ist, dafür sorgt, dass die Bioverfügbarkeit des Curcumin um das bis zu 2.000 fache erhöht wird. Die ideale Menge von Pfeffer liegt bei 3% pro gewählter Menge an Curcuma. Das bedeutet, auf 100 Gramm Curcuma sollten im Idealfall 3 Gramm frisch gemahlener schwarzer Pfeffer kommen.

Fette - z. B. Kokosöl

Die Kombination mit Fett sorgt ebenfalls für eine Erhöhung der Bioverfügbarkeit um das 7-8 fache. In Wasser ist Curcumin nur sehr schwer löslich, in Fett jedoch sehr gut. Für Hunde eignet sich Kokosfett sehr gut, da es nachweislich eine sehr gute Verträglichkeit hat. Eine Alternative ist Leinöl. Oliven- oder Mandelöl, wie es bei der goldenen Paste für Menschen genommen wird, ist für Hunde nicht geeignet. Kokosöl hat gegenüber Leinöl einen weiteren Vorteil: Kokosöl wird beim Erkalten fest und lässt sich leichter dosieren.

Rezept für die Goldene Paste

Die goldene Paste enthält nur natürliche Zutaten. Empfehlenswert sind Zutaten in Bioqualität.

Zutaten:
1/4l Wasser
70 g frisches oder gemahlenes Curcuma
70 ml Kokosöl (oder kalt gepresstes Leinöl)
2-3 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Tipp: Curcuma färbt stark ab, deshalb sollten Sie bei der Zubereitung sicherheitshalber Handschuhe tragen.

Zubereitung:

Geben Sie ¼ Liter Wasser und das Curcuma in einen Topf und kochen Sie es unter Rühren kurz auf. Danach lassen die es bei geringer Wärme etwa 7-12 Minuten eindicken. Achten Sie darauf, dass es nicht köchelt. Es entsteht nun eine dicke Paste.

Fügen Sie nun das Kokosöl (oder Leinöl) hinzu. Durch das Erhitzen wird das Kokosöl flüssig und verbindet sich gut mit er Paste. Zum Schluss kommt der frisch gemahlene Pfeffer hinzu. Die Paste muss so lange gründlich verrührt werden, bis alle Zutaten gleichmäßig verteilt sind. Wenn Sie feststellen, dass die Konsistenz der Paste nicht gut ist, können Sie sie durch Zugabe von Wasser verdünnen und durch Zugabe von Curcuma verdicken.

Füllen Sie die fertige Paste noch heiß in ein verschließbares Glas und lassen es abkühlen. Im kalten Zustand wird das Kokosöl wieder fest. Ist die Paste abgekühlt, lagern Sie sie am besten im Kühlschrank.

Wie lange hält sich die Paste

Eine selbst gemachte goldene Paste hält sich ca 2-3 Wochen. Achten Sie immer darauf, dass Sie einen sauberen Löffel zur Dosierung nutzen, damit die Paste nicht verdirbt.

Dosierung der Paste

Gewöhnen Sie Ihren Hund in einem Zeitraum von 1 - 2 Wochen an die Gabe Es ist wichtig, dass Sie darauf achten, dass Ihr Hund die Paste gut verträgt und annimmt. Beginnen Sie am besten zuerst mit einer erbsengroßen Menge und steigern die Dosis langsam. Da Curcuma schnell verstoffwechselt wird, ist es sinnvoll, die Tagesdosis über den Tag verteilt zu geben.

Empfohlene Mengen:

  • Für kleine Hunde - 2-3 Mal täglich 1/4 TL
  • Bei mittelgroßen Hunden - 2-3 Mal täglich ½ TL
  • Für große Hunde ab etwa 40 kg - 2-3 Mal täglich 1 TL
Inverkehrbringer
Inverkehrbringer

Inverkehrbringer

Name:

Hund unterwegs Wissen

Anschrift:

Bewertungen lesen, schreiben und diskutieren... mehr
Kundenbewertungen für "Die Goldene Paste"
Bewertung schreiben
Bewertungen werden nach Überprüfung freigeschaltet.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Zuletzt angesehen