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Mit dem Hund durch den Herbst

Mit dem Hund durch den Herbst
Der Herbst kann eine wahrhaft zauberhafte Jahreszeit sein, in der die Blätter bunt werden... mehr

Mit dem Hund durch den Herbst

Der Herbst kann eine wahrhaft zauberhafte Jahreszeit sein, in der die Blätter bunt werden und die Luft frisch und klar ist. Für Hundebesitzer ist der Herbst die perfekte Zeit, um lange Spaziergänge in der Natur zu unternehmen, ohne, dass es zu heiß oder kalt für Ihren Vierbeiner wird. Der Herbst ist aber ebenso eine sehr wechselhafte Jahreszeit und zeigt sich auch manchmal von seiner ungemütlichen Seite mit Regen oder Nebel und nasses Fell sowie dreckige Pfoten sind an der Tagesordnung. Deshalb gibt es im Herbst einige Dinge zu beachten, um mit Ihrem Hund sicher und gesund durch diese Jahreszeit zu kommen. In diesem Artikel möchten wir Ihnen einige wertvolle Tipps geben, wie Sie gemeinsam den Herbst in vollen Zügen genießen können.

1. Sorgen Sie für die richtige Kleidung

Wenn die Temperaturen im Herbst langsam sinken, ist es wichtig, dass Sie nicht nur sich selbst wärmer anziehen, sondern auch, dass Ihr Hund es warm hat. Die meisten Hunde haben ein Fell, welches für den Herbst wärmend genug ist. Doch besonders kleineren Hunden, kurzhaarigen Rassen sowie älteren und sehr jungen Hunden kann die Kälte im Herbst zu schaffen machen. Hier empfiehlt es sich einen leichten Hundemantel, Pullover, eine Regenjacke oder Übergangsjacke zu besorgen. Achten Sie darauf, dass die Kleidung gut sitzt und den Hund nicht einschränkt.

Tipp: Ist der Hundemantel zu dick, kann Ihr Hund kein ausreichendes Winterfell für die wirklich kalten Tage bilden. Aus diesem Grund ist weniger oft mehr. Ein leichter Regenmantel oder ein dünner Hundepullover reichen oft aus.

2. Sicherheit in der Dunkelheit

Jetzt, wo wie Tage wieder kürzer werden und es schneller dunkel wird, finden die Spaziergänge oft im Dunkeln oder der Dämmerung statt. Achten Sie darauf, dass Sie und Ihr Hund gut sichtbar sind. Hier helfen reflektierende Halsbänder oder LED-Leuchten.

Informationen zum "Gassi gehen im Dunkeln" finden Sie in unserem Wissensartikel:
https://www.hund-unterwegs.de/17500/gassi-gehen-im-dunkeln-was-man-beachten-muss?c=1733

3. Achtung bei nassen Blättern

Nasse Blätter können rutschig sein und zu Stürzen führen, sowohl für Sie als auch für Ihren Hund. Dabei sind Verletzungen möglich. Achten Sie darauf, wo Sie laufen, und vermeiden Sie rutschige Laubhaufen. Auch könnten sich stachelige Kastanien oder sogar Igel in den Laubhaufen verstecken. Ein guter Tipp ist es, die Pfoten Ihres Hundes nach dem Spaziergang zu überprüfen und zu reinigen, um sicherzustellen, dass keine Blätter oder Schmutz zwischen den Zehen festhängen.

4. Gefahren im Wald und auf Feldern

Nicht nur der Straßenverkehr kann im Herbst gefährlich werden. Auch im Wald und auf Feldern sollten Sie jetzt wachsamer sein. Durch die frühere Dämmerung kann es zu mehr Wildwechsel kommen. Rehe, Hasen und Co folgen nicht der Zeitumstellung und tauchen nun zu unseren Spazierzeiten öfter auf. Ein jagdfreudiger Hund kann die Fährte bei feuchter Witterung schneller aufnehmen. Einmal nicht aufgepasst und der Hund verschwindet im Wald. Um solch eine Situation zu vermeiden, bietet sich eine Schleppleine an. So hat Ihr Hund immer noch die Freiheit, alles zu erkunden.

Aber auch auf andere Dinge muss geachtet werden: Für manchen Hund sind Eicheln, Kastanien, Tannenzapfen und andere Waldfrüchte ein sehr beliebter Kau-Snack. Auch herumliegende Nüsse, wie Walnüsse oder Beeren und Pilze werden sehr gerne mal angeknabbert - doch hier ist Vorsicht geboten - größere Mengen können gefährlich werden und zu Verdauungsproblemen oder sogar Vergiftungen führen. Ebenso sind Verletzungen im Maul, der Speiseröhre oder im Darm möglich, sowie Darmverschlüsse, wenn der vermeintlich leckere Snack im Verdauungstrakt stecken bleibt.

Achten Sie stets darauf, dass Ihr Hund keine Waldfrüchte oder Pilze aufnimmt. Die häufigsten Symptome einer Vergiftung können sein:

  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Vermehrter Speichelfluss
  • Neurologische Störungen wie Krämpfe oder Zittern

Bei Auffälligkeiten suchen Sie bitte unbedingt einen Tierarzt auf und teilen ihm nach Möglichkeit mit, was Ihr Hund gefressen hat.

Welche Lebensmittel noch giftig für Ihren Hund sind, können Sie in unserem Wissensartikel - Was ist giftig für Hunde? - nachlesen.
https://www.hund-unterwegs.de/17495/was-ist-giftig-fuer-hunde?c=1733

Wichtig: Auch im Herbst sind noch sehr viele Parasiten wie Zecken oder Herbstgrasmilben unterwegs. Denken Sie auch jetzt noch an einen Zeckenschutz.

5. Fellwechsel

Normalerweise muss man keinen Hundehalter darauf hinweisen, denn dass nun der Fellwechsel wieder ansteht, erkennt er schnell selbst. In dieser Jahreszeit verlieren die meisten Hunde ihr dünnes Sommerfell und stimmen sich auf den nahenden Winter ein. Helfen können Sie Ihrem Hund dabei, indem Sie ihn regelmäßig ausbürsten und das lose Sommerfell entfernen. So zirkuliert die Luft besser und die Wärmeregulation Ihres Hundes passt sich an. Verzichten Sie besser auf häufiges Baden, denn so schützen Sie die körpereigene Fettschicht Ihres Hundes. Diese kann so Kälte und Nässe besser vom Körper fern halten. Sollte Ihr Hund aber nach einem aufregenden Spaziergang dreckig und matschig nach Hause kommen und ein Abtrocknen und Ausbürsten alleine reicht nicht mehr aus, verzichten Sie beim Abduschen wenn möglich auf Shampoos.

In unserem Wissensartikel zum Fellwechsel finden Sie viele Informationen und nützliche Tipps, wie Sie Ihren Hund im Fellwechsel unterstützen können:
https://www.hund-unterwegs.de/17511/fellwechsel-beim-hund?c=1733

6. Pfotenpflege

Auch die Pfoten spielen im Herbst eine wichtige Rolle. Kontrollieren Sie die Pfoten Ihres Hundes regelmäßig auf Fremdkörper oder Verletzungen. Um zu verhindern, dass sich Fremdkörper zwischen den Pfotenballen festsetzen, können Sie das Fell zwischen den Ballen vorsichtig etwas stutzen. Achten Sie vor allem bei Streusalz darauf, dass keine Rückstände an den Pfoten bleiben.
Auch der Wechsel von trockener Heizungsluft und nasskalter Witterung kann zu rissigen Pfotenballen führen. Hier kann ein Pfotenbalsam Ihrem Hund Linderung schaffen.

Weite Tipps zur Pflege der Pfoten finden Sie in unserem Wissensartikel über die Pfotenpflege:
https://www.hund-unterwegs.de/17607/die-pfotenpflege?c=1733

7. Beschäftigung im Haus

Sobald die ersten Herbststürme über unsere Felder ziehen, ist es drinnen gleich umso gemütlicher. Es kann aber sein, dass es Ihrem Hund zu Hause schnell langweilig wird, wenn er nicht draußen herumrennen oder durch Blätterhaufen springen kann. Hier muss eine alternative Beschäftigung her.
In dieser Zeit können Sie Ihren Hund mit dem Üben von neuen Tricks oder beispielsweise Intelligenzspielzeug sinnvoll beschäftigen und powern ihn dennoch geistig aus.

Viele tolle Informationen zu Intelligenzspielzeug finden Sie in unserem Wissensartikel - Intelligenzspielzeug für Hunde:
https://www.hund-unterwegs.de/17350/intelligenzspielzeug-fuer-hunde?c=1733

8. Das Zuhause und das Auto sauber halten

Bei einem herbstlichen Schmuddelwetter bleibt kein Hund trocken - um dem herbstlichen Schmutz den Kampf anzusagen, sollten Sie sich etwas vorbereiten:

Haus/Wohnung:

  • Eine Schmutzfangmatte vor der Tür kann helfen, die erste Feuchtigkeit aus den Hundepfoten zu bekommen. Trainieren Sie am besten schon vor Beginn des schlechten Wetters das Stehenbleiben auf der Matte.
  • Ein gut saugfähiges Handtuch in Griffnähe hilft Ihnen Ihren Hund schnell abzutrocknen und den Schmutz zu entfernen. Am besten noch bevor der Hund ins Haus oder die Wohnung kommt.
  • Waschbare Decken oder Matten im Hundebett schützen seinen Liegeplatz vor Feuchtigkeit und Sie können diese nach Bedarf reinigen.

Auto:

  • Die sauberste und auch sicherste Methode um Ihren Hund im Auto zu transportieren ist eine passende Transportbox aus Aluminium im Kofferraum. Diese können Sie zusätzlich mit einer saugfähigen Decke oder Matte ausstatten.
  • Beim Transport Ihres Hundes auf der Rückbank oder im Kofferraum ohne eine Hundebox können Sie robuste und wasserundurchlässige Autoschutzdecken nutzen. Diese lassen sich schnell und einfach nach Bedarf reinigen.

Am besten trocknen Sie Ihren Hund bereits vor dem Einstieg ins Auto mit einem saugfähigen Handtuch ab.

Wie Sie Ihren Hund sicher im Auto transportieren, können Sie in unserem Wissensartikel - Sicherheit im Auto nachlesen:
https://www.hund-unterwegs.de/18057/sicherheit-im-auto?c=1733

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